Originaltitel: Harry Potter and the Order of the Phoenix
USA/Großbritannien 2007
Daniel Radcliffe
Emma Watson
Rupert Grint
Regie: David Yates
Verleih: Warner
Seit Harry Potter (Daniel Radcliffe) Zeuge von Lord Voldemorts (Ralph Fiennes) Auferstehung wurde, leugnet das Zaubereiministerium diese Tatsache. Minister Fudge setzt die sadistische Professorin Umbridge (Imelda Staunton) als Spionin in Hogwarts ein - ausgerechnet im so wichtigen Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste. Um sich dennoch auf den Angriff des dunklen Lords und seiner Schergen vorzubereiten, gründen Harry, Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) "Dumbledores Armee".
In Buch fünf der Zauberer-Saga verdüstert sich das Bild nachhaltig, wofür David Yates bürgt. Der inzwischen 15-jährige Magierspross muss nicht nur Finsterling Voldemorts Rache fürchten, sondern leidet auch unter Machtmissbrauch und Totalitarismus.
Finstere Intrigen, blutige Kämpfe und der erste Kuss - J.K. Rowlings Zauberlehrling wird endgültig erwachsen.
Dunkle Mächte bedrohen im heiß ersehnten fünften Teil von Joanne K. Rowlings Erfolgsserie die gesamte Zaubererwelt. Zu allem Überfluss steht Harrys (Daniel Radcliffe) Glaubwürdigkeit auf dem Spiel. Mit eigenen Augen hat er gesehen, wie Lord Voldemort auferstanden ist, doch das Zauberer-Ministerium schenkt ihm keinen Glauben. Da hilft selbst die Fürsprache von Rektor Albus Dumbledore (Michael Gambon) nichts.
Die Sturschädel-Beamten schicken die heuchlerische Dolores Umbridge (Imelda Staunton) als neue Professorin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts, doch ihr Unterricht bereitet die Schüler in keiner Weise auf die drohende Auseinandersetzung mit dem Bösen vor. Mit einer kleinen Gruppe Getreuer, die sich "Dumbledores Armee" nennt, wappnet sich Harry auf eigene Faust, um dem Fürsten der Finsternis Paroli zu bieten - keine Minute zu früh!
Dabei hätte Harry, inzwischen 15 Jahre alt, eigentlich ganz andere Interessen, zum Beispiel hübsche Mitschülerin Cho Chang (Katie Leung).
Alte und neue Zaubereien im vertrauten Setting, verrückte Tricks, frische Gesichter und ans Herz gewachsenes Personal präsentiert Regisseur David Yates, hoch gelobt für seine Polit-Thriller Mini-Serie "State of Play". Düster geht's da zu, vertrackt und spannend - wie eben auch bei "Harry Potter und der Orden des Phönix", der ungeduldig erwarteten Verfilmung des fünften Bandes, um die bereits Gerüchte brodelten.
Die seien gleich vorweg dementiert: Titelheld Daniel Radcliffe absolviert keinen Nacktauftritt - das tat er in der Bühnenproduktion von "Equus" im Londoner West End - und Emma Watson, die besserwisserische Hermine, wird auch in den letzten beiden Teilen mit von der Partie sein.
Der neue Potter ist erwachsener, geheimnisvoller geworden, erreicht aber auch auf dem Spannungsbarometer Höchstwerte. In erster Linie aber ist "Harry Potter und der Orden des Phönix" das, was seine Fans lieben: eine Fantasy-Mär, bei der einem Hören und Sehen vergeht.
| Darsteller: | Daniel Radcliffe | als Harry Potter | |
|---|---|---|---|
| Emma Watson | als Hermine Granger | ||
| Rupert Grint | als Ron Weasley | ||
| Helena Bonham Carter | als Bellatrix Lestrange | ||
| Robbie Coltrane | als Rubeus Hagrid | ||
| Warwick Davis | als Professor Filius Flitwick | ||
| Ralph Fiennes | als Lord Voldemort | ||
| Michael Gambon | als Albus Dumbledore | ||
| Brendan Gleeson | als Mad-Eye Moody | ||
| Richard Griffiths | als Vernon Dursley | ||
| Jason Isaacs | als Lucius Malfoy | ||
| Gary Oldman | als Sirius Black | ||
| Alan Rickman | als Severus Snape | ||
| Fiona Shaw | als Petunia Dursley | ||
| Maggie Smith | als Minerva McGonagall | ||
| Imelda Staunton | als Dolores Umbridge | ||
| David Thewlis | als Remus Lupin | ||
| Emma Thompson | als Sybill Trelawney | ||
| Julie Walters | als Mrs. Weasley | ||
| Robert Hardy | als Cornelius Fudge | ||
| David Bradley | als Angus Filch | ||
| Mark Williams | als Arthur Weasley | ||
| Tom Felton | als Draco Malfoy | ||
| Matthew Lewis | als Neville Longbottom | ||
| Evanna Lynch | als Luna Lovegood | ||
| Katie Leung | als Cho Chang | ||
| Harry Melling | als Dudley Dursley | ||
| Regie: | David Yates | ||
| Drehbuch: | Michael Goldenberg | ||
| Produzent: | David Heyman | ||
| David Barron | |||
| Ausf. Produzent: | Lionel Wigram | ||
| Buchvorlage: | Joanne K. Rowling | ||
| Kamera: | Slawomir Idziak | ||
| Schnitt: | Mark Day | ||
| Musik: | Nicholas Hooper | ||
| Produktionsdesign: | Stuart Craig | ||
| Kostüme: | Jany Temime | ||
Was James Bond kann, können die Men in Black erst recht!
Emma Thompson zeigt den "Men in Black" Will Smith und Tommy Lee Jones im dritten Film um die Alien-Jäger, wo's lang geht (Foto: Concorde, Columbia TriStas)
Wenn ein normaler britischer Spion wie 007 seine Befehle von einer Frau entgegennimmt, dann ist das für Agenten, die sich mit außerirdischem Abschaum herumschlagen, eine vergleichsweise leichte Übung! Und wie bei Judi Dench im Fall Bond, konnten die Macher des SciFi-Spaßes ebenfalls eine absolute Top-Schauspielerin für den Job gewinnen: Emma Thompson wird die "Men in Black" führen.
Die doppelte Oscar-Gewinnerin (Drehbuch zu "Sinn und Sinnlichkeit" und Hauptrolle in "Wiedersehen in Howard's End") ist "Harry Potter"-Fans als chaotische Hogwarts-Wahrsagerin Sybill Trelawney vertraut. Emma Thompsons nächster Auftritt in einem Blockbuster macht sie nun also in "Men in Black 3" zur Expertin für den Kampf gegen lästige Aliens. Dass sie dabei mit Will Smith und Tommy Lee Jones als Agenten Jay und Kay zwei echte Sturköpfe zu befehligen hat, dürfte für die resolute Britin kein Problem sein.
Unklar ist noch, ob Emma Thompson dabei ihren Vorgänger Rip Torn komplett ersetzt oder ob dieser wenigstens für einen Kurzauftritt in "Men in Black 3" vorbeischaut. Der Schauspieler ist seit einem Bankeinbruch im Vollrausch privat wie beruflich schwer angeschlagen.
Ebenfalls neu an Bord von "Men in Black 3" ist Josh Brolin, der eine jüngere Version von Agent Kay spielen wird. Gerüchten, er würde daher Tommy Lee Jones komplett ersetzen, erteilt Brolin eine Absage: "Ich weiß zwar noch nicht genau, wie er und ich uns die Rolle aufteilen werden, weil das Drehbuch sich erst noch entwickelt, aber ich weiß, dass ich ihn nicht verdränge!"
Insider tippen daher für "Men in Black 3" auf ein Zeitreise-Motiv, das im SciFi-Genre stets einen guten Ausweg für Um- und Doppelbesetzungen anbietet. Dann könnten Jay und Kay doch auch gleich zu ihrem Ex-Boss Rip Torn zurückreisen und ihm nahelegen, vom letzten Whisky vor seinem Bankeinbruch lieber die Finger zu lassen ...
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