| Darsteller: | Daniel Radcliffe | als Harry Potter | |
|---|---|---|---|
| Emma Watson | als Hermine Granger | ||
| Rupert Grint | als Ron Weasley | ||
| Regie: | Chris Columbus | ||
| Alfonso Cuarón | |||
| Mike Newell | |||
| David Yates | |||
Ist er auf Voldemorts Seite oder doch Harrys heimlicher Helfer?
Oscarwürdig: Alan Rickman als zwielichtiger Professor Snape in "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" (Foto: Warner)
Für viele ist er die spannendste Figur aus dem Harry Potter-Universum: Professor Severus Snape, der mit dem Dunklen Lord zu paktieren scheint, aber dennoch immer wieder auch als Retter in höchster Not auftritt.
Erst im Finale des letzten Teils "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" wird das Geheimnis um den kantigen Lehrer gelüftet und seine dramatische Lebensgeschichte enthüllt - dank der Schauspielkunst des Top-Mimen Alan Rickman einer der stärksten Momente aller Harry Potter-Filme.
Die hochemotionale Sequenz hat es auch Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, der über zehn Jahre mit Rickman vor der Kamera stand, besonders angetan:
"Ich glaube, dass es keine derart kraftvolle Performance eines Nebendarstellers gibt, in der ein Schauspieler sich vor der Herausforderung sah, eine Szene zum Leben zu erwecken, die in der Fantasie von Lesern in der ganzen Welt schon millionenmal vorher lebendig geworden war", meint Daniel Radcliffe. "Diese Szene - die Enthüllungen über Snapes Vergangenheit - ist vielleicht der mit größter Spannung erwartete Moment in dem mit größter Spannung erwarteten Film der letzten zehn Jahre. Und ich finde, dass Alan großartige, großartige Arbeit geleistet hat!"
Dass Co-Stars eines Films sich vor den großen Preisverleihungen gegenseitig über den grünen Klee loben, ist zwar nicht ungewöhnlich, doch Daniel Radcliffes enthusiastisches Plädoyer sprengt dann doch den üblichen Rahmen.
Neben ehrlicher Begeisterung könnte das auch daran liegen, dass Hollywood-Insider Alan Rickman bisher nicht auf der Rechnung haben, wenn es um den Oscar für den besten Nebendarsteller geht. Grund ist die traditionelle Zurückhaltung der Academy bei Preisen für Fantasy-Filme sowie der eher schwere Stand, den britische Produktionen in L.A. haben.
Verkündet werden die Oscar-Nominierungen am 24. Januar, dann wird sich zeigen, ob Daniel Radcliffe nur vielen Harry Potter-Fans aus der Seele gesprochen hat oder ob er auch die Juroren überzeugen konnte. Die Oscar-Verleihung findet dann in der Nacht zum 27. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles statt.
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