Emotionsreiches Baseballdrama, in dem ein Tickethehler durch das Coachen eines Kinderbaseballteams zur Besinnung kommt. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz22/z0222141/b150x150.jpg Hardball

Filmdetails

Hardball

Emotionsreiches Baseballdrama, in dem ein Tickethehler durch das Coachen eines Kinderbaseballteams zur Besinnung kommt.


Hardball
Start: 09.05.2002

Drama

USA 2001
Laufzeit: 106 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Keanu Reeves
Diane Lane
John Hawkes

Regie: Brian Robbins
Verleih: Paramount

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Inhalt

Connor O'Neil (Keanu Reeves) muss als überschuldeter Sportticket-Hehler den Job eines Baseball-Trainers für Kinder übernehmen. Das Team ist mehr als lausig, beeindruckt den unwilligen Coach aber durch eine nicht totzukriegende Stehauf-Männchen-Mentalität.

Brian Robbins' Mix aus "Die Bären sind los" und "Gegen jede Regel" gibt Reeves erneut Gelegenheit, in einer Rolle als im freien Fall befindlicher Charakter auf der Suche nach seelischer Erlösung zu glänzen.


Kritik

Hardball

Seelisch angeknackste Figuren mit Bedarf an spiritueller Erneuerung sind in der Nachernte von "Matrix" Keanu Reeves' bevorzugter Rollentypus. In "Helden aus der zweiten Reihe" mimte er einen motivationslosen Footballspieler und in "Sweet November" ließ er sich als materialistischer Yuppie von Freigeist Charlize Theron heilen. In dem Baseballdrama "Hardball" spielt er jetzt einen Tickethehler ohne Rückgrat, mit Wettschulden, der seine Erlösung vom Spielteufel durch das Trainieren eines Baseballteams schwarzer Ghettokinder findet.

Regisseur Brian Robbins ("Varsity Blues"), dessen Baseball-Romanze "Summer Catch" mit Freddie Prinze Jr. derzeit ebenfalls in den US-Kinos läuft, adaptiert in dieser stromlinienförmigen Mixtur aus "Die Bären sind los" und "Gegen jede Regel" Daniel Coyles Autobiographie "Hardball : A Season In The Projects". Der Autor verarbeitet darin seine Erfahrungen als Trainer eines Little-League-Baseballteams in dem berüchtigten Chicagoer Cabrini-Green-Wohnprojekt. Im Film wird Coyle zu Conor O'Neill, der mit einer gehörigen Abreibung in einer Sportbar in den Film eingeführt wird. Conor schuldet mehreren Buchmachern hohe Beträge, und als ihm sein Freund Jimmy (Mike McGlone) statt eines Darlehens einen Job als Coach aufdrängt, nimmt er widerwillig an. Das Team der Kekambas ist ein Haufen kleiner Strolche zwischen neun und zwölf Jahren, die im härtesten Ghetto der Stadt zu Hause ist. Die Szenen innerhalb dieser Wohnkomplexe sind realistisch deprimierend und wirken aus der Perspektive der Kinder betrachtet doppelt höllisch. Als Conor einen seiner Schützlinge fragt, was man in dieser Gegend mache, um Spaß zu haben, erhält er als Antwort: Mit dir Baseball spielen. Anfänglich sieht Conor seinen Job nur als Mittel zum Zweck der Schuldentilgung, doch allmählich erkennt er darin eine wirkliche Aufgabe. Als ihm bewusst wird, dass sich seine Jungs nicht von ihrer harten Umwelt unterkriegen lassen, beschließt er, die eigenen Prioritäten in seinem verkorksten Leben einer Prüfung zu unterziehen.

Der vorhersehbare Gewinn des Meisterschaftsspiels dient als kathartisches Happy End, nicht ohne dass zuvor einer der jungen Spieler einer herzzerreißenden Tragödie zum Opfer fallen muss. Bei der jungen Besetzung finden sich einige außergewöhnliche Talente, darunter Michael Perkins als abgebrühter Kofi, DeWayne Warren als sein niedlich großmäuliger kleiner Bruder Jarius und Julian Griffith als asthmakranker Jefferson. An ihrer Seite agiert Keanu Reeves gewohnt akzeptabel, wenn er auch ab und zu seine typischen Dude-Manierismen durchscheinen lässt. Die notorisch unterschätzte Diane Lane ("Der Sturm") als Lehrerin der Jungen fungiert als romantischer Gegenpol, ohne dabei übermäßig gefordert zu werden. Beim Soundtrack kommen erwartungsgemäß Hiphop-Rhythmen zum Einsatz - nicht das einzige Klischee in diesem Film, der sich immer ein bisschen zu sehr bemüht, seinem Publikum zu gefallen, und folglich kaum unter die Oberfläche seiner Bilder taucht. Dass das gezielt auf ein Familienpublikum zugeschnittene Erlösungsdrama dennoch über eine charmant rührende Qualität verfügt, macht manche Plattheit spielend wieder wett. ara.

Hardball

Darsteller:  Keanu Reeves   als Conor O'Neill
  Diane Lane   als Elizabeth Wilkes
  John Hawkes   als Ticky Tobin
  D.B. Sweeney   als Matt Hyland
  Mike McGlone   als Jimmy Fleming
  Sterling Elijah Brim   als Sterling
  A. Delon Ellis jr.   als Miles Pennfield II
  Julian Griffith   als Jefferson Albert Tibbs
  Bryan Hearne   als Andre Ray Peetes
  Michael B. Jordan   als Jamal
  Kristopher Lofton   als Carence
  Michael Perkins   als Kofi Evans
  Brian M. Reed   als Ray-Ray
  Alexander Telles   als Alex
  DeWayne Warren   als G-Baby
  Graham Beckel   als Duffy
  Mark Margolis   als Fink
 
Regie:  Brian Robbins  
Drehbuch:  John Gatins  
Produzent:  Tina Nides  
  Michael Tollin  
  Brian Robbins  
Ausf. Produzent:  Kevin McCormick  
  Herbert W. Gains  
  Erwin Stoff  
Buchvorlage:  Daniel Coyle  
Kamera:  Tom Richmond  
Schnitt:  Ned Bastille  
Musik:  Mark Isham  
Produktionsdesign:  Jaymes Hinkle  
Kostüme:  Francine Jamison-Tanchuck  
Ton:  David Obermeyer  

"Cool Runnings" auf Nepalesisch

Der erste Olympiateilnehmer aus Nepal bekommt ein Leinwanddenkmal.

Rasta-Spaß im Badefass: "Cool Runnings" als Vorbild

Rasta-Spaß im Badefass: "Cool Runnings" als Vorbild

Echte Exoten waren sie, die Jamaikaner im olympischen Eiskanal von Calgary - und seit Jon Turteltaubs Reggae-Sport-Komödie "Cool Runnings" sind sie unsterblich.

"Das kann ich auch", dachte sich der Nepalese Jyram Kadhka. Er tauschte den Bob gegen Langlaufbretter und startete 2002 in Salt Lake City als erster Olymionike von Nepal - im nordischen Skisport.

Seine Geschichte wird jetzt, wie die um die Rasta-Truppe von Derice Bannock, verfilmt.

Der Titel: "Above the Clouds", eine Anspielung sowohl auf Nepal, das Dach der Welt, als auch auf die hohen Ziele des ehrgeizigen Sportlers. Das schwierige Verhältnis zum Adoptivvater sorgt für eine Extraportion Drama.

Die Sportfilmexperten Michael Tollin und Brian Robbins werden den Film produzieren - die beiden haben bereits Keanu Reeves als Baseball-Coach für Kiddies ins rechte Licht gesetzt ("Hardball"). Ob sexy Keanu jetzt auch Langläufer wird, ist aber noch unklar.

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Keanu Reeves

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