Sir Laurence Olivier
Jean Simmons
Eileen Herlie
Regie: Sir Laurence Olivier
Verleih: unbekannt
Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters begegnet der dänische Prinz Hamlet dessen Geist, der ihm mitteilt, er sei von seinem Bruder Claudius vergiftet worden und Hamlet auffordert, ihn zu rächen. Da Hamlet jedoch ein Beweis für die Schuld Claudius', der inzwischen seine Mutter geheiratet hat, fehlt, läßt er im Rahmen einer Theatervorstellung die Ermordung seines Vaters nachspielen. Claudius sorgt für den Abbruch der Aufführung, woraufhin sich eine Reihe tragischer Begebenheiten ereignet, die in einem Duell zwischen Laertes, dessen Schwester wegen Hamlet Selbstmord beging, und Hamlet gipfelt, bei dem auch Hamlets Mutter und Claudius ums Leben kommen.

Nach seiner Verfilmung von "Heinrich V." wandte sich Laurence Olivier ein weiteres Mal dem Werk William Shakespeares zu. Wie beim Vorgänger übernahm der gefeierte Schauspieler dabei in Personalunion Hauptrolle und Regie. Beide Aufgaben erfüllte er mit Bravour: trotz der langen Spielzeit von zweieinhalb Stunden vermag das komplexe Geschehen die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu fesseln, ohne sich dabei spektakulärer Effekte zu bedienen. Bei der Oscar-Verleihung erntete das Werk vier Auszeichnungen, unter anderem für den besten Film und die beste männliche Hauptrolle.
| Darsteller: | Sir Laurence Olivier | ||
|---|---|---|---|
| Jean Simmons | |||
| Eileen Herlie | |||
| Basil Sydney | |||
| Sir Felix Aylmer | |||
| Norman Wooland | |||
| Terence Morgan | |||
| Peter Cushing | |||
| Regie: | Sir Laurence Olivier | ||
| Drehbuch: | Sir Laurence Olivier | ||
| Produzent: | Sir Laurence Olivier | ||
| Buchvorlage: | William Shakespeare | ||
| Kamera: | Desmond Dickinson | ||
| Musik: | William Welton | ||
| Produktionsdesign: | Roger Furse | ||
| Carmen Dillon | |||
| Kostüme: | Roger Furse | ||
Sechzig Jahre ist es her, dass Hollywood endlich auch die Konkurrenz aus Übersee für ihre Qualität belohnte.
Der britische "Hamlet" Laurence Olivier überzeugte die Oscar-Jury (Foto: Robert Fischer)
Am 24. März 1949 wurde erstmals eine nicht-amerikanische Produktion mit einem Oscar für den besten Film ausgezeichnet. Die Shakespeare-Adaption "Hamlet" von und mit Sir Laurence Olivier aus Großbritannien überzeugte die Jury und erhielt insgesamt vier Auszeichnungen. Seitdem schafften es nur noch sieben weitere im Ausland entstandene Filme zur höchsten Ehre in der Traumfabrik.
Erst dieses Jahr gehörte mit "Slumdog Millionär" wieder eine Nicht-US-Produktion mit acht Oscars zu den Abräumern der Academy Awards. Ohne namhafte Stars und Studios im Rücken schaffte es Regisseur Danny Boyle dennoch, Hollywood mit indischer Lebensfreude zu verzaubern.
Die schöne Artikulation und die ausdrucksstarke Stimme machten Laurence Olivier zu einem der größten Shakespeare-Interpreten...
Er war einer der großen Stars des klassischen Horrorfilms und speziell der Gruselfabrik der Hammer Studios in London. Der stets noble...
Martin Scorseses erster Kinderfilm: Waisenjunge Hugo kommt in einer Pariser Metrostation großen Geheimnissen auf die Spur. Für 11 Oscars nominiert!
Schöne LoveStory mit Channing Tatum und Rachel McAdams!
Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Top-Action in 3D!
Großer Kinospaß mit Adam Sandler in einer Doppelrolle als Zwillinge, die chaotisch Thanksgiving feiern.