Originaltitel: Niwe mung
Iran/Irak/Österreich/Frankreich 2006
Ismail Ghaffari
Allah-Morad Rashtian
Hedieh Tehrani
Regie: Bahman Ghobadi
Verleih: Pandora
Der gefeierte kurdische Starmusiker Mamo (Ismail Ghaffari) hat über 30 Jahre im iranischen Exil verbracht. Nun plant er trotz Krankheit, zu einem Konzertauftritt in den jüngst befreiten Irak zu reisen. Denn nach Saddams Sturz wird die kurdische Musik im Zweistromland nicht mehr unterdrückt. In einem alten Schulbus bricht er mit seinen Söhnen, die ihn mit dem Orchester begleiten, zu der beschwerlichen Reise auf. Zusammen mit der berühmten Sängerin Hesho (Hedieh Tehrani) überqueren sie die Grenze auf einer Fahrt voller Hindernisse.
Vitale Komödie mit exzentrischem Humor, zunehmender Dramatik und starken Laiendarstellern über die Schwierigkeiten in den über drei Staaten verteilten Kurdengebieten. Ein meditatives Erlebnis vor der abgelegenen, majestätisch-kargen Bergwelt des Nordirak.
Tragikomisches Roadmovie um kurdische Musiker auf dem Weg durch die Steinwüste.
Der alte Mamo (Ismail Ghaffari) war einst ein gefeierter Musiker. Jetzt, nach dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein, der die öffentliche Aufführung kurdischer Musik verboten hatte, hofft Mamo auf ein letztes Konzert, das er vor großem Publikum gemeinsam mit seinen neun Söhnen geben möchte.
Kurzerhand organisiert sein getreuer Freund Kako (Allah-Morad Rashtian) einen alten Schulbus, sammelt sämtliche Künstler, derer er habhaft werden kann, auf und startet zu einer äußerst anstrengenden Reise in den Irak, bei der schlechte Straßen, unkooperative Grenzer und undurchsichtige Wegelagerer noch zu den kleinsten Problemen gehören.
Nach "Zeit der trunkenen Pferde" und "Schildkröten können fliegen" präsentiert Bahman Ghobadi erneut einen Film im iranisch-irakischen Grenzgebiet. Sein schönes, erneut toll fotografiertes, musikalisches Roadmovie bietet dieses Mal aber mehr Komik als Tragik. Ein besonders guter Griff gelang ihm mit Darsteller Allah Morad Rashtiani, der Groucho Marx alle Ehre macht.
| Darsteller: | Ismail Ghaffari | als Mamo | |
|---|---|---|---|
| Allah-Morad Rashtian | als Busfahrer Kako | ||
| Hedieh Tehrani | als Sängerin Hesho | ||
| Hassan Pourshirazi | als Grenzpolizist | ||
| Golshifteh Farahani | als Niwemang | ||
| Sadiq Behzadpoor | als Shouan | ||
| Kambiz Arshi | |||
| Mohamad Nahid | |||
| Bahram Zarei | |||
| Regie: | Bahman Ghobadi | ||
| Drehbuch: | Bahman Ghobadi | ||
| Produzent: | Bahman Ghobadi | ||
| Koproduzent: | Behrooz Hashemian | ||
| Ausf. Produzent: | Simon Field | ||
| Keith Griffiths | |||
| Kamera: | Nigel Bluck | ||
| Crighton Bone | |||
| Schnitt: | Hayedeh Safiyari | ||
| Musik: | Hossein Alizadeh | ||
| Produktionsdesign: | Mansooreh Yazdanjoo | ||
| Bahman Ghobadi | |||
| Ton: | Bahman Ardalan | ||
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