Originaltitel: Hachiko: A Dog's Tale
USA 2009
Richard Gere
Joan Allen
Sarah Roemer
Regie: Lasse Hallström
Verleih: Prokino (Fox)
Einem Universitätsprofessor läuft auf seinem Weg von der Arbeit nach Hause an der Bahnstation ein niedlicher Akita-Welpe zu. Er kann nicht widerstehen und nimmt den jungen Hund mit nach Hause, wo sogar seine Frau, die keinen Köter im Haus haben möchte, dem Charme des niedlichen Fellball erliegt. Bald sind Mann und Hund die besten Freunde. Hachi begleitet den Gelehrten morgens zum Bahnhof und erwartet 17 Uhr den Heimkehrer. Als das Herrchen stirbt, kommt Hachi dennoch jeden Tag zum Bahnhof, zehn Jahre lang.

Taschentücher nicht vergessen bei dieser herzzerreißenden Freundschaft zwischen Richard Gere und dem Akita-Hund Hachi, der seinem Herrchen über den Tod hinaus treu bleibt.
Lasse Hallström ist mal wieder auf den Hund gekommen in diesem Remake von Sijiro Koyamas Melodram "Hachiko monogatari" aus dem Jahre 1987, das auf einer wahren Geschichte basiert. In Japan holte ein Akita Hund jeden Tag am späten Nachmittag sein Herrchen, einen Universitätsprofessor, vom Bahnhof ab. Als der im Unterricht am Herzinfarkt stirbt, wartet das Tier zehn Jahre lang von 1925 bis 1935 vor dem Bahnhofsgebäude zur festgesetzten Stunde. Treue über den Tod hinaus. Schon zu Lebzeiten wird ihm ein Denkmal errichtet.
Richard Gere spielt nicht nur mit Leidenschaft den Mann, dem eines Abends auf dem Bahnsteig ein kleiner Welpe in die Arme bzw. Füße läuft, sondern produzierte auch die Geschichte einer rein verstandesmäßig unerklärbaren Mensch-Tier-Beziehung und überzeugte seinen New Yorker Nachbarn und Freund Lasse Hallström, die Regie zu übernehmen. Der findet zu früherer Stärke zurück, schafft es, in einem Mix aus Drama und Komödie ohne falsche Sentimentalität oder zuckersüße Rührseligkeit zutiefst zu bewegen. Mit Fingerspitzengefühl und Humor drückt der schwedische Filmemacher die Gefühlsknöpfe, dass die Tränen nur so kullern.
Das beginnt schon mit der ersten Begegnung, wenn der Professor mit dem 17-Uhr-Zug in Bedridge ankommt und der tapsige Welpe sich ausgerechnet ihn aussucht. Der knuddelige Fellball becirct alle, sogar seine Frau, die keinen Köter im Haus haben möchte. Bald sind Mann und Hund die besten Buddies, Hachi begleitet den Gelehrten morgens zum Bahnhof und erwartet 17 Uhr den Heimkehrer. Bis er eines Tages umsonst wartet. Zehn Jahre sitzt Hachi pünktlich auf dem Bahnhofsvorplatz, egal bei welchem Wetter.
Hundeliebhaber Hallström erzählt Teile der Geschichte aus subjektiver Tierperspektive in schwarz-weiß und bald fühlt der Zuschauer mit Hachi, wenn er mutterseelenallein im Schneegestöber ausharrt, den Blick wie gebannt auf die Bahnhofstür an der Tokioter Shibuya Station, im Lauf der Jahre schwächer wird, aber nicht aufgibt. Drei Akitas waren für die verschiedenen Altersstufen im Einsatz und stehlen Richard Gere fast die Schau, denn sie sind keine putzigen Pets, sondern bekannt für ihre Eigenwilligkeit, was sie dem Zuschauer noch näher bringt.
"Hachiko" ist mehr als einer dieser üblichen Tierfilme mit ihrer Vermenschlichung, ist ein Hohelied auf Loyalität und Vertrauen, den Hund als besten Freund des Menschen. Bei diesem Seelenwärmer dürfen wir mit gutem Gewissen weinen. mk.
| Darsteller: | Richard Gere | als Professor Parker Wilson | |
|---|---|---|---|
| Joan Allen | als Cate Wilson | ||
| Sarah Roemer | als Andy Wilson | ||
| Robbie Collier Sublett | als Michael | ||
| Kevin DeCoste | als Ronnie | ||
| Cary-Hiroyuki Tagawa | als Professor Ken | ||
| Jason Alexander | als Carl, der Bahnhofsvorsteher | ||
| Erick Avari | als Jasjeet, der Hot-Dog-Verkäufer | ||
| Davenia McFadden | als Mary Anne, die Buchhändlerin | ||
| Robert Degnan | als Teddy Barnes | ||
| Tora Hallström | als Heather | ||
| Regie: | Lasse Hallström | ||
| Drehbuch: | Stephen P. Lindsey | ||
| Produzent: | Richard Gere | ||
| Bill Johnson | |||
| Vicki Shigekuni Wong | |||
| Koproduzent: | Dean Schnider | ||
| Ausf. Produzent: | Paul Mason | ||
| Jim Seibel | |||
| Jeff Abberley | |||
| Julia Blackman | |||
| Kamera: | Ron Fortunato | ||
| Schnitt: | Kristina Boden | ||
| Musik: | Jan A.P. Kaczmarek | ||
| Kostüme: | Deborah Newhall | ||
| Ton: | Michael Luber | ||
| Casting: | Rick Montgomery | ||
Früher stand Gere für Ekstase, heute vermittelt er Erleuchtung. Kaum ein Star vereint solche Widersprüche in sich: Buddhismus und Materialismus...
Ihre Ehefrauen, die betrogen, ausgenutzt, verführt und belogen werden, die frustrierte Seelen, verhärmte Psychen und verkümmerte Körper tragen,...
Martin Scorseses erster Kinderfilm: Waisenjunge Hugo kommt in einer Pariser Metrostation großen Geheimnissen auf die Spur. Für 11 Oscars nominiert!
Schöne LoveStory mit Channing Tatum und Rachel McAdams!
Kate Beckinsale ist zurück als Sexiest Vampire-Lady Undead! Top-Action in 3D!
Großer Kinospaß mit Adam Sandler in einer Doppelrolle als Zwillinge, die chaotisch Thanksgiving feiern.