Romy Schneider
Brad Dourif
Michel Galabru
Regie: Aleksandar Petrovic
Verleih: United Artists
Leni Gruyten wächst in den dreißiger Jahren als Tochter eines Bauunternehmers auf. Nachdem die Machtübernahme der Nazis sich zunächst positiv für die Familie gestaltet hat, erleidet sie im Zweiten Weltkrieg mehrere Schicksalsschläge. Als Leni sich gegen Ende des Krieges in den russischen Kriegsgefangenen Boris verliebt, muss sie sich als "Sowjet-Hure" beschimpfen lassen. Auch nach Boris' Tod verliert Leni ihren Lebensmut nicht. Sie lebt zurückgezogen, lässt sich aber erneut von ihren Gefühlen leiten, als sie den türkischen Gastarbeiter Mehmet kennen und lieben lernt.

Nicht völlig gelungene Verfilmung des gleichnamigen Romans von Heinrich Böll vom jugoslawischen Regisseur Aleksandar Petrovic ("Ich traf sogar glückliche Zigeuner"), der bei relativ großem Aufwand Schwierigkeiten hat, der Vielschichtigkeit des Romans gerecht zu werden. Nach 16 Jahren Abwesenheit vom deutschen Film konnte Romy Schneider für die Rolle der Leni Gruyten gewonnen werden, deren Schicksal sich vor dem Hintergrund deutscher Vor- und Nachkriegsgeschichte entfaltet. Als Dank für ihre Rückkehr erhielt Schneider den Bundesfilmpreis.
| Darsteller: | Romy Schneider | als Leni Gruyten | |
|---|---|---|---|
| Brad Dourif | als Boris | ||
| Michel Galabru | als Pelzer | ||
| Vadim Glowna | als Erhard | ||
| Richard Münch | als Hubert Gruyten | ||
| Irmgard Föst | als Helene Gruyten | ||
| Vitus Zeplichal | als Heinrich Gruyten | ||
| Rudolf Schündler | als Otto Hoyser | ||
| Dieter Schidor | als Kurt Hoyser | ||
| Rüdiger Vogler | als Boldig | ||
| Fritz Lichtenhahn | als Dr. Scholsdorff | ||
| Gefion Helmke | als Frau Schweigert | ||
| Regie: | Aleksandar Petrovic | ||
| Drehbuch: | Aleksandar Petrovic | ||
| Jürgen Kolbe | |||
| Produzent: | Martin Hellstern | ||
| Buchvorlage: | Heinrich Böll | ||
| Kamera: | Pierre-William Glenn | ||
| Schnitt: | Agape Dorstewitz | ||
| Helga Borsche | |||
| Musik: | Wolfgang Amadeus Mozart | ||
| Franz Schubert | |||
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