Tragikomödie über zwei ehemalige Rock-Groupies, die ihre Backstage-Großtaten aus den Sechzigern nach 30 Jahren wieder zum Leben erwecken. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz47/z0247500/b150x150.jpg Groupies Forever

Filmdetails

Groupies Forever

Tragikomödie über zwei ehemalige Rock-Groupies, die ihre Backstage-Großtaten aus den Sechzigern nach 30 Jahren wieder zum Leben erwecken.


Groupies Forever
Start: 06.02.2003

Originaltitel: The Banger Sisters

Komödie

USA 2002
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Goldie Hawn
Susan Sarandon
Geoffrey Rush

Regie: Bob Dolman
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

In den 60ern waren Suzette und Lavinia als "Banger Sisters" bekannt wie bunte Hunde in der blühenden Groupie-Szene Kaliforniens. Nun, 30 Jahre später, hat Lavina (Susan Sarandon) per Hochzeit die feine Gesellschaft erobert, während Suzette (Goldie Hawn) als Kellnerin in einer Rockmusik-Kneipe arbeitet. Als Suzette aufgrund von Alkoholproblemen den Job verliert, beschließt sie, ihre einst beste Freundin im fernen Phoenix aufzusuchen. Mit ihrer unkomplizierten, offenen Art bringt sie Lavinas steife Bonzenexistenz ganz schön aus dem Gleichgewicht.

Pointierte Dialoge und eine Top-Besetzung (Geoffrey Rush ist auch noch mit von der Partie) sind die großen Pluspunkte des tragikomischen Regiedebüts von "Willow"-Autor Bob Dolman.


Kritik

Groupies Forever

Zwei Ex-Groupies, die in den Sixties und Seventies die Prominenz der amerikanischen Rockgeschichte durch ihre Betten touren ließen, erkennen nach jahrzehntelanger Trennung, wie sehr sie sich als beste Freundinnen auseinander gelebt haben. Um diese potenziell konfliktdynamische Konstellation baut Drehbuchautor und Regiedebütant Bob Dolman ("Willow", "In einem fernen Land") eine konstant gute Laune zeigende Komödie mit leisen melancholischen Zwischentönen auf, die Susan Sarandon, vor allem aber Goldie Hawn eine Traumrolle beschert. Hit-Material mit Starglanz, das neben Charakterkomik auch mit Dialogwitz fürs Notizbuch operiert.

Als Casting-Coup und gut verwertbarer Promohappen für die Presse erweist sich die Fortsetzung einer noch relativ jungen Familientradition im Hause Hawn, darf doch nach Tochter Kate in "Almost Famous" nun auch Mutter Goldie das große Herz und andere Attraktionen eines Groupies zeigen. Von den ersten Bildern an gehört der Film der geborenen Komödiantin, die mit auffrisiertem Dekolleté und von der Zeit sympathisch verwittertem Gesicht auch 30 Jahre nach ihren Tagen des Ruhms am Tresen einer legendären Rockkneipe von Los Angeles steht. Als Suzette wegen ihres zu öffentlichen Trinkverhaltens gefeuert wird, erkennt das immer noch schnuckelige, aber auch eine Spur peinliche Auslaufmodell ihr Leben als Trümmerhaufen. Abgebrannt fährt sie nach Osten, sammelt unterwegs Vollneurotiker Harry (Geoffrey Rush) auf und erreicht schließlich Phoenix. Dort will Harry seinen Vater töten und Suzette Vinnie (Susan Sarandon), ihre Kampfgefährtin aus Groupietagen, mit einem Besuch überraschen. Weil aber Vinnie als zweifache Mutter und Frau eines Mannes von Geld und Einfluss mittlerweile steif wie ein Bügelbrett geworden ist, muss Hawn als quirliger Weichspüler die beiden Verklemmten entspannen. Hawns Lebenskrise, Sarandons Selbstverleugnung, ihr spießiger Gatte, die verzogenen Töchter und der zwanghafte Harry bleiben kleine Hindernisse auf dem Weg zu einer glorreichen Reunion der Banger Sisters. Etwas "Thelma und Louise"-Feeling schwingt mit, wenn die Golden Girls die Disco erobern, ein nostalgisches Powerpack bilden und in beider Leben wieder die Farbe kommt, die sie trotz unterschiedlicher Realitäten solidarisch vermissten. Vorwiegend heiter, nur mit dramatischen Spurenelementen durchsetzt ist der Ton dieser in den drei Hauptrollen exzellent besetzten Komödie, die vor allem Goldie Hawns offensichtlich zeitlosen Charme so gewinnend ausstellt, dass finale Blitzversöhnlichkeit unter den Figuren und ein Hauch von Kitsch keine Folgeschäden verursachen. Unbeschwert amüsieren kann man sich hier - und dies Generationen überschreitend. kob.

Groupies Forever

Darsteller:  Goldie Hawn   als Suzette
  Susan Sarandon   als Lavinia
  Geoffrey Rush   als Harry
  Erika Christensen   als Hannah
  Robin Thomas   als Raymond
  Eva Amurri   als Ginger
  Matthew Carey   als Jules
  Andre Ware   als Jake der Barkeeper
  Adam Tomei   als Clubbesitzer
  Sal Lopez  
  Kohl Sudduth   als Hotelangestellter
  Tinsley Grimes   als Mädchen auf Prom
  Larry Krask   als Mann in Bar
  Marlayna Garrett   als junges Groupie
 
Regie:  Bob Dolman  
Drehbuch:  Bob Dolman  
Produzent:  Mark Johnson  
  Elizabeth Cantillon  
Ausf. Produzent:  David L. Bushell  
Kamera:  Karl Walter Lindenlaub  
Schnitt:  Aram Nigoghossian  
Musik:  Trevor Rabin  
Produktionsdesign:  Maia Javan  
  Caty Maxey  
Kostüme:  Jacqueline West  
Ton:  Walt Martin  

Kate Hudson präsentiert die Sci-Tech Awards

Wenn Kate Hudson einen Goldjungen in den Händen haltend in die Kamera lächelt, werden Animationstechniken, Kamerakonstruktionen und Beleuchtungstricks zu purem Entertainment.

Glücksfee nicht nur für Ingenieure: Kate Hudson

Glücksfee nicht nur für Ingenieure: Kate Hudson

Denn die blonde Schöne wird am 1. März die Sci-Tech Awards verleihen, die Oscars für herausragende Leistungen im Bereich der Filmtechnologie. 14 Preise vergibt die Academy an die ideenreichsten Techniker hinter den Kulissen. Die drei wichtigsten Awards sind sogar echte Oscar-Statuetten.

Und anders als bei den großen Brüdern, wo die Gewinner erst am 23. März unter größter Nervenanspannung aller Nominierten bekannt gegeben werden, stehen drei der Preisträger bereits fest: Die Effekt-Spezialisten von Alias/Wavefront werden für ihr Tool namens "Maya" ausgezeichnet, das die 3D-Animation revolutioniert hat. Und Arnold&Richter sowie Panavision erhalten je einen Goldjungen für ihre Fortschritte im Bereich Kameratechnik.

Ein Teil der festlichen Verleihungszeremonie wird übrigens aufgezeichnet und auch im Rahmen der "richtigen" Oscars gezeigt.

Für Kate Hudson sind die Oscars ohnehin schon alte Bekannte: Sie erhielt für ihre Rolle als Groupie in "Almost Famous" selbst einen Goldjungen als Beste Nebendarstellerin - Mama Goldie Hawn mimt ja derzeit in "Groupies Forever" ebefalls eine Rock-Fanatikerin. Dazu hatte Hudson vor zwei Jahren schon einmal einen Oscar bei der Hauptzeremonie überreicht: Er ging an Peter Owen und Richard Taylor für das Beste Make-up in "Der Herr der Ringe - Die Gefährten".

Möge sich Kate Hudson nun als würdige Herrin der Halbleiterplatinen und Computerprogramme erweisen.

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