Pfiffige Romanze mit viel junger Musik, in der sich eine 17-Jährige unwissentlich in ein umjubeltes Jugendidol verliebt. http://images.kino.de/flbilder/max10/auto10/auto30/10300610/b150x150.jpg Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Filmdetails

Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Pfiffige Romanze mit viel junger Musik, in der sich eine 17-Jährige unwissentlich in ein umjubeltes Jugendidol verliebt.


Groupies bleiben nicht zum Frühstück
Start: 16.09.2010

Komödie

Deutschland 2010
Laufzeit: 103 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Anna Fischer
Kostja Ullmann
Inka Friedrich

Regie: Marc Rothemund
Verleih: Walt Disney

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Inhalt

Nach einem Jahr als Austauschschülerin in den USA kehrt die 17-jährige Lila nach Deutschland zurück und verliebt sich in einen attraktiven Jungen. Was sie zunächst nicht weiß: Dieser Chriz ist Sänger einer Band, die bei Teenies schwer angesagt ist. Als sie es herausfindet, sind Verwicklungen vorprogrammiert. Dabei teilt Chriz die Gefühle von Lila, ganz zum Missfallen seines Managers: Laut Vertrag hat sich Chriz nämlich verpflichtet, zur besseren Vermarktung seines Images Single zu bleiben. Wird die Liebe von Lila und Chriz eine Chance haben?


Kritik

Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Romantisch-witzige Komödie über Schmetterlinge im Bauch mit Kostja Ullmann als gefeiertem Rockstar und Anna Fischer als Berliner Schülerin, die sich in ihn verliebt.

"Love is a Battlefield" singt der charismatische Leadsänger der Band "Berlin Mitte" unter großem Gekreische des Publikums. Die Schlacht an der Kinokasse sollte dieser sanfte Hero mit Herz im Sturm gewinnen, kein Aufreißer wie Mick Jagger, sondern einer, der auf der Bühne den coolen Rockstar mimt, aber sonst ohne Exzesse durchs Leben geht und brav lächelnd Autogramme gibt. Chriz macht auf Single, weil das bei den weiblichen Fans gut ankommt und gehorcht seinem ehrgeizigen Manager, der die Gruppe nach ganz oben bringen will. Da ist kein Platz für eine Freundin im Karriereplan! Dieses Konzept wird kräftig durchgerüttelt, als der nette Boy bei Werbeaufnahmen im Botanischen Garten die frisch aus den USA zurückgekehrte Schülerin Lila beim Klauen einer seltenen Pflanze erwischt. Es funkt subito, sie ahnt nichts von seiner Berühmtheit. Und am nächsten Tag steht Prinz Charming mit ihrem Handy vor der Haustür, Beginn von Chaos und Liebe mit Happy End.

Marc Rothemund mixt ein zauberhaftes Märchen mit allen Zutaten für ein Feelgood-Movie zusammen, das generationenübergreifend die Zuschauer anspricht - ganz junge Teenies können sich mit Lilas pubertierender und Bravo verschlingender Schwester identifizieren, die etwas älteren mit den Lovebirds Anna Fischer und Kostja Ullmann, um die Vierzigjährigen mit Inka Friedrich als allein erziehende Mutter und jüngerem Lover. Beim leicht rosarot gefärbten Blick ins harte Rockgeschäft überzeugt ein umwerfend komischer Roman Knizka als gestresster Manager, der mit lockeren Sprüchen sagt, was Sache ist und das überraschte Mädel nach der Liebesnacht im Grand Hotel zum "Abflug" auffordert: "Groupies bleiben nicht zum Frühstück". Gut gelungen ist auch der Kontrast zwischen Lilas kleinbürgerlicher Schöneberger Welt und Chriz' Glamour-Umfeld mit Stretch-Limousine, ausverkauftem Konzert in der O2-Arena und Meet & Greet im Grand Hotel inklusive ein bisschen Randalieren in der Präsidentensuite.

Trotz Herzschmerz und Liebeskummer knallen Humor, Witz und Situationskomik wie Champagnerkorken, die Chemie zwischen Mädchenschwarm Ullmann (singt tatsächlich) und der quirligen Fischer, eine peppige Ausgabe "unserer" Lena Meyer-Landrut, die sich gegen alle Paris-Hilton-Klassenzicken durchsetzt, stimmt bis in die letzte Körperfaser. Die zärtliche Geschichte ist auch eine glühende Ode an Berlin und ihren Swing. Die Idealzusammensetzung der Band von "Berlin Mitte" und die Hits von Musikproduzent Roland Spremberg, der mit "a-ha" bereits zwei Nummer-eins-Alben feierte, sorgen für den ultimativen Sound-Kick bei dieser hippen Mischung. mk.

Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Darsteller:  Anna Fischer   als Lila
  Kostja Ullmann   als Chriz
  Inka Friedrich   als Angelika
  Amber Bongard   als Luzy
  Nina Gummich   als Nike
  Roman Knizka   als Paul
  Ben Braun   als Tom
  Josef Mattes   als Gustav
  Michael Keseroglu   als Bodyguard Horst
  Franziska Wulf   als Isa
  Frank Ziegler   als Danny
  Ole Fischer   als Bob
  Sina Tkotsch   als Estefania
  Gülcan Kamps   als VIVA-Moderatorin
  Matthias Zelic   als Wächter Sakolavski
  Tobias Kasimirowicz   als Werberegisseur
  Henriette Gonnermann   als Rentnerin
  Marian Meder   als Radiomoderator
 
Regie:  Marc Rothemund  
Drehbuch:  Kristina Magdalena Henn  
  Lea Schmidbauer  
Produzent:  Ewa Karlström  
  Andreas Ulmke-Smeaton  
Kamera:  Martin Langer  
Schnitt:  Alexander Dittner  
  Hans Funk  
Musik:  Gerd Baumann  
Produktionsdesign:  Carola Gauster  
Kostüme:  Silke Sommer  
Maske:  Irina Tübbecke-Bechem  
  Mieke Willaert  
Ton:  Philipp Ulikowski  
Casting:  Uwe Bünker  

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