Originaltitel: Gremlins
USA 1984
Zachary Galligan
Phoebe Cates
Hoyt Axton
Regie: Joe Dante
Verleih: unbekannt
Billy bekommt von seinem Vater zu Weihnachten ein lebendiges kulleräugiges Wesen namens Gizmo. Leider geschieht das, wovor der Verkäufer ausdrücklich gewarnt hat: Gizmo kommt mit Wasser in Berührung, wird nach Mitternacht gefüttert und gelangt auch noch ans Licht. Die fatale Folge: Gizmo vervielfacht sich zu einer Horde tollwütiger Monster, die sogar vor Mord nicht zurückschrecken.

Weniger ein Kinderfilm als eine bitterböse Satire auf die Spießernatur des Menschen, der sich zuweilen auch in Horden zusammenfindet, um betrunken und brüllend wie kleine Monster Randale zu machen. Da die "Gremlins" sich zu einem rasanten Kassenschlager entwickelten und als Kuscheltiere die Kinderzimmer füllten, kam das Sequel "Gremlins 2" 1990 als schwächerer Aufguss in die Kinos.
| Darsteller: | Zachary Galligan | ||
|---|---|---|---|
| Phoebe Cates | |||
| Hoyt Axton | |||
| Frances Lee McCain | |||
| Polly Holliday | |||
| Regie: | Joe Dante | ||
| Drehbuch: | Chris Columbus | ||
| Produzent: | Michael Finnell | ||
| Ausf. Produzent: | Steven Spielberg | ||
| Frank Marshall | |||
| Kathleen Kennedy | |||
| Kamera: | John Hora | ||
| Musik: | Jerry Goldsmith | ||
Den höchsten Gänsehautfaktor hat laut einer Umfrage unter 4.000 Filmfans Alien vor dem weißen Hai und Predator. Abgeschlagen auf dem 20. Platz landeten die Sandwürmer aus "Dune, der Wüstenplanet".
Sie sind nicht schön anzuschauen, sehr blutrünstig und meistens tödlich. Die Rede ist von Filmmonstern. Allein der Anblick der finsteren Gestalten lässt unser Blut in den Adern gefrieren und jagt uns eiskalte Schreckensschauer den Rücken hinunter. Eine Umfrage unter 4.000 Gruselfans hat nun ans Tageslicht gebracht, welches Schreckgespenst am meisten Angst und Schrecken verbreitet: der Sieger lautet Alien. Erschaffen wurde der eklige Außerirdische vom Schweizer H.R. Giger, eingesetzt von Ridley Scott im Adrenalinschocker "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt".
Damit verwies das Monster aus dem All einen nicht minder berühmten Vertreter des Horrorkabinetts auf den zweiten platz: den weißen Hai von Steven Spielberg. Mit Rang 3 darf sich mit dem Predator ein weiterer Killer aus dem Weltraum schmücken. Komplettiert werden die Top 5 vom Creeper aus dem Schauermärchen "Jeepers Creepers - Es ist angerichtet" und von der Fliege aus dem gleichnamigen Klassiker.
Auffallend ist dabei, dass vier Monster des Spitzenquintetts vor mehr als 24 Jahren das Licht der Leinwand erblickten. Das rückt auch die Tatsache etwas ins Licht, dass traditionelle Monster wie Vampire, Werwölfe oder King Kong die Zuschauer eher einschläfern als erschrecken. Der Killerroboter T-2000 aus "Terminator" schaffte es nur auf den 11. Platz. Als wahren Meister des Schreckens dürfen wir reinen Gewissens Steven Spielberg bezeichnen.
Der Regie-Tycoon landete immerhin mit drei seiner furchterregenden Kreaturen in den Top 12. Außer mit dem "weißen Hai" gelang ihm das mit dem T-Rex aus "Jurassic Park" auf Platz 9 und den Gremlins aus dem gleichnamigen Puppen-Alptraum. "Alien" konnte er trotzdem nicht das Wasser reichen.
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