Ryan Reynolds
Blake Lively
Peter Sarsgaard
Regie: Martin Campbell
Verleih: Warner
Testpilot Hal Jordan hat mit Verantwortung nicht viel am Hut, er genießt lieber sein Leben. Doch da findet er an der Absturzstelle eines Raumschiffes den sterbenden Piloten, der ihm einen Ring übergibt. Dank des Rings verfügt Hal nicht nur plötzlich über übermenschliche Fähigkeiten und Kräfte, sondern er ist auch Teil einer Organisation, die für das Gute kämpft. An seine neuen Fähigkeiten und vor allem an seine neue Aufgabe muss sich Hal erst gewöhnen.

In der dritten Superhelden-Verfilmung dieses Jahres leuchtet der sympathische "Selbst ist die Braut"-Traummann Ryan Reynolds im froschgrünen Kostüm des DC-Comics-Helden.
Es grünt erneut: Nach Seth Rogen in "Green Hornet" schwirrt ein weiterer untypischer Protagonist in einer typischen Superhelden-Entstehungsgeschichte über die Leinwand. Allerdings ist "Party Animal" Reynolds im Comicadaptions-Universum kein unbeschriebenes Blatt, mimte er doch in "X-Men Origins: Wolverine" bereits den Mercenary Deadpool (ein Spin-Off mit Reynolds ist derzeit in Vorbereitung) und schwertschnitzelte sich zudem schnittig durch "Blade: Trinity". In der "Green Lantern"-Titelrolle wird er nun actionversiert von "Casino Royale"-Regisseur Martin Campbell inszeniert. Nach dem erfolgreichen Reboot der Bond-Franchise und dem Mel-Gibson-Thriller "Auftrag Rache" zeigt sich der Regisseur mit dem visuell spektakulären Fantasyabenteuer von einer mehr humorbetonten Seite.
So führt Campbell seinen Protagonisten zunächst als den draufgängerischen Testpiloten Hal Jordan ein, der extrem risikofreudig und unverantwortlich ist. Damit verärgert er nicht nur seine Arbeitgeber, sondern auch seine langjährige Kollegin (und lange leidenden Love Interest) Carol Ferris ("Gossip Girl" Blake Lively). Aus heiterem Himmel wird Hals Leben auf den Kopf gestellt, als er von einem sterbenden Alien einen grünen Ring erhält, der ihm übermenschliche Kräfte verleiht. Bei einem Flugabstecher zum Planeten Oa erfährt Hal, dass er der erste Mensch ist, der somit in den intergalaktischen Schutzverbund der Green Lanterns aufgenommen worden ist. Es gilt das Böse in Manifestation des krakenhaften Staubmonsters Parallex zu bekämpfen, das den verbitterten Menschling Hector infiziert hat und die Auseinandersetzung so auch auf die Erde ausweitet.
Reynolds erweist sich als sympathische Identifikationsfigur (insbesondere für kleine und größere Jungs), der den obligatorischen Lehrweg vom leichtsinnigen Luftikus zum geläuterten Meister seiner eigenen Fähigkeiten beschreitet. Willens- und Vorstellungskraft sind die effektivsten Waffen gegen Angst, was zahlreichen reizvollen sowie actionintensiven Szenen Vorschub leistet. Jedoch mangelt es an einem charismatischen Opponenten und oftmals wirkt der Rhythmus der Story recht abgehackt. Dank der imposanten visuellen Effekte wird dennoch für familientaugliche Unterhaltung gesorgt. ara.
| Darsteller: | Ryan Reynolds | als Hal Jordan/Green Lantern | |
|---|---|---|---|
| Blake Lively | als Carol Ferris | ||
| Peter Sarsgaard | als Hector Hammond | ||
| Mark Strong | als Sinestro | ||
| Tim Robbins | als Senator Hammond | ||
| Jay O. Sanders | als Carl Ferris | ||
| Taika Waititi | als Tom Kalmaku | ||
| Angela Bassett | als Dr. Amanda Waller | ||
| Jon Tenney | als Martin Jordan | ||
| Temuera Morrison | als Abin Sur | ||
| Jenna Craig | als Carol Ferris mit 11 | ||
| Mike Doyle | als Jack Jordan | ||
| Regie: | Martin Campbell | ||
| Drehbuch: | Greg Berlanti | ||
| Michael Green | |||
| Marc Guggenheim | |||
| Michael Goldenberg | |||
| Produzent: | Greg Berlanti | ||
| Andrew Haas | |||
| Donald de Line | |||
| Kamera: | Dion Beebe | ||
| Schnitt: | Stuart Baird | ||
| Produktionsdesign: | Grant Major | ||
| Kostüme: | Ngila Dickson | ||
Ryan Reynolds nutzt die ruhige Zeit, um Flamme Blake Lively zur Weihnachtszeit seine Heimat Kanada zu zeigen und seiner Familie vorzustellen.
Genießt gerade einige romantische Tage mit seiner Liebsten Blake Lively in Kanada: Ryan Reynolds (Foto: Kurt Krieger)
Weihnachten - das Fest der Liebe. Im Fall von Ryan Reynolds und Blake Lively trifft das zu 100 Prozent zu. Die beiden Turteltauben verbringen gerade romantische Tage in Ryans Heimat Kanada. Das Glamourpaar nutzte Montagabend die Gelegenheit, um mit Ryans Eltern gemeinsam in Vancouver Abendessen zu gehen.
Am Dienstag machten das "Gossip Girl" und der "Sexiest Man Alive" einen Abstecher zu "Benny's Bagels", wo das Paar sehr freundlich, aber sehr auf sich fokussiert auftrat.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ryan und Blake gemeinsam auf Reisen gingen. Im Oktober besuchte Blake ihren Herzbuben in Boston, wo dieser seinen neuen Film "R.I.P.D." drehte und ließ sich von ihm zu einem romantischen Abendessen ausführen.
Kennengelernt hatten sich die Hollywoodstars während der Dreharbeiten zum gemeinsamen Film "Green Lantern". Da Blake damals noch mit Leonardo DiCaprio verbandelt war, ging es über Komplimente am Set nicht hinaus. Das holten die Verliebten sofort nach Blakes Trennung vom "Inception"-Star nach.
Reynolds nahm den attraktiven Neusingle liebend gerne auf, galt er doch seit dem Ehe-Aus mit Scarlett Johansson Ende 2010 nicht als Kostverächter. So soll u.a. Sandra Bullock zu seinen Eroberungen während dieser Sturm- und Drangphase zählen. Jetzt hat Ryan seinen Fokus komplett auf Blake gestellt. Einen belanglosen Flirt hätte er sicherlich nicht seinen Eltern mit an die Festtafel gesetzt.
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