Drama über Nelson Mandela und den Mann, der 20 Jahre lang sein Gefängniswärter war. http://images.kino.de/flbilder/max07/auto07/auto06/07060855/b150x150.jpg Goodbye Bafana

Filmdetails

Goodbye Bafana

Drama über Nelson Mandela und den Mann, der 20 Jahre lang sein Gefängniswärter war.


Goodbye Bafana
Start: 12.04.2007

Drama

Deutschland/Frankreich/Belgien/Italien/Südafrika 2007
Laufzeit: 118 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Joseph Fiennes
Dennis Haysbert
Diane Kruger

Regie: Bille August
Verleih: X Verleih (Warner)

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

In den späten 60ern wird der weiße Südafrikaner James Gregory (Joseph Fiennes) Wärter auf der Gefängnisinsel Robben Island. Dort knechtet das Apartheidsystem vor allem politisch unerwünschte Gefangene. Der überzeugte Rassist hält Schwarze für Untermenschen und seinen neuen Häftling, den ANC-Aktivisten Nelson Mandela (Dennis Haysbert), für einen Terroristen. Zwanzig Jahre wird er ihn bewachen. Loyal spioniert Gregory die Gefangenen für den Unrechtsstaat aus, bis die zögernde Annäherung an Mandela seine Weltsicht umwirft.

James Gregorys Memoiren sind die Vorlage für ein leises Drama von Bille August ("Das Geisterhaus"), dem zwei famose Schauspieler tiefe Menschlichkeit einhauchen. Joseph Fiennes lernt das Leben der anderen kennen, "24"-Präsident Haysbert überzeugt als Bürgerrechtler.


Kritik

Drama über Nelson Mandela und den Mann, der 20 Jahre lang sein Gefängniswärter war.

Großansicht Nelson Mandela ist kein gewöhnlicher Gefangener (Foto: X Verleih (Warner))

Nelson Mandela ist kein gewöhnlicher Gefangener (Foto: X Verleih (Warner))

Der Südafrikaner James Gregory (Joseph Fiennes) ist Gefängniswärter auf Robben Island, wo das Apartheidsystem vor allem seine politisch unerwünschten Gefangenen aufbewahrt. Weil er Xhosa beherrscht, arbeitet er für die staatliche Zensurbehörde, öffnet in der Poststelle Briefe und spioniert die Gespräche der politischen Gefangenen aus, gibt seine Informationen gehorsamst weiter.

Gregory ist anfangs noch überzeugt von der Richtigkeit des rassistischen Systems, bis er den Mann näher kennen lernt, den er insgesamt 20 Jahre lang bewachen wird: Nelson Mandela (Dennis Haysbert). Aufgrund dieser Begegnung ändert sich im Lauf der Jahre seine Weltsicht grundlegend.

Großansicht Gregory stellt die Rassentrennung zunehmend in Frage (Foto: X Verleih (Warner))

Gregory stellt die Rassentrennung zunehmend in Frage (Foto: X Verleih (Warner))

Die Schauspieler im Mittelpunkt

Genaue psychologische Charakterisierungen und sorgfältiger Handlungsaufbau zeichnen stets die Filme von Bille August aus, der die Berlinale 1997 mit "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" eröffnet hatte. Das trifft auch auf dieses Drama nach wahren Begebenheiten zu, das weniger durch seine ausgefallene Umsetzung denn durch die Leistungen der stets im Mittelpunkt stehenden Schauspieler auffällt. Joseph Fiennes und Dennis Haysbert laufen unter Augusts Regie zur Bestform auf.

Goodbye Bafana

Darsteller:  Joseph Fiennes   als James Gregory
  Dennis Haysbert   als Nelson Mandela
  Diane Kruger   als Gloria Gregory
  Shiloh Henderson   als Brent Gregory
  Faith Ndukwana   als Winnie Mandela
  Adrian Galley   als Brigadier Kemp
  Terry Pheto   als Zindi Mandela
 
Regie:  Bille August  
Drehbuch:  Greg Latter  
  Bille August  
Produzent:  Ilann Girard  
  Jean-Luc van Damme  
  Andro Steinborn  
Koproduzent:  Stephen Margolis  
  Roberto Cipullo  
  David Wicht  
  Gherardo Pagliei  
Kamera:  Robert Fraisse  
Schnitt:  Hervé Schneid  
Musik:  Dario Marianelli  
Produktionsdesign:  Tom Hannam  
Kostüme:  Dianna Cilliers  
Maske:  Pia Cornelius  
Casting:  Billy Hopkins  

Film ab auf der BÄRlinale

Berlin leuchtet, wenn Stars und Sternchen auf dem roten Teppich Hollywood-Flair an die Spree bringen.

Großansicht Knapp zwei Wochen lang blickt die Filmwelt auf den Berlinale-Palast im Herzen der Hauptstadt - erstes Highlight: "La Vie en Rose" (Foto: Kurt Krieger)

Knapp zwei Wochen lang blickt die Filmwelt auf den Berlinale-Palast im Herzen der Hauptstadt - erstes Highlight: "La Vie en Rose" (Foto: Kurt Krieger)

Sie lebte wild und gefährlich und wurde zum Mythos, ihre Stimme war pure Magie - ein besseres Motto als das des Eröffnungsfilms "La vie en rose" übder Chanson-Legende Edith Piaf kann sich ein Festival nicht auf die Fahnen schreiben. Der Wettbewerb des größten deutschen Filmfests liefert eine Auswahl des internationalen "Best of", in den Nebenreihen ist Arthouse in "Panorama", Kinder- und Jugendfilm in "Generation", Heimisches in "Perspektive Deutsches Kino" und Experimentelles im "Forum des Jungen Films" zu sehen, insgesamt rund 350 Filme.

Hier einige Appetizer auf leidenschaftlichen (Kino)Genuss: "Goodbye Bafana" von Oscar-Preisträger Bille August über den Gefängniswärter (Joseph Fiennes) von Nelson Mandela. Politisch auch die US-Beiträge "The Good German" von Steven Soderbergh mit George Clooney als Journalist im Nachkriegs-Berlin und Robert De Niros "Der gute Hirte", in dem Matt Damon im 2. Weltkrieg für den Geheimdienst rekrutiert wird.

Großansicht "Tagebuch eines Skandals": Packendes Eifersuchtsdrama mit dem grandiosen Duo Judi Dench und Cate Blanchett (Foto: Fox)

"Tagebuch eines Skandals": Packendes Eifersuchtsdrama mit dem grandiosen Duo Judi Dench und Cate Blanchett (Foto: Fox)

Oscar-Favoriten in Berlin

Aus Deutschland kommt Christian Petzolds "Yella": Nina Hoss spielt eine Frau aus Brandenburg, die einen Arbeitsplatz im Westen annimmt, um ihrer kaputten Ehe zu entfliehen.

Eine Arbeitsstelle im Erotik-Gewerbe tritt Marianne Faithfull in "Irina Palm" als Witwe in finanziellen Schwierigkeiten an, die beiden oscar-nominierten Dame Judi Dench und Cate Blanchett kriegen sich wegen einer verbotenen Affäre in die Haare ("Tagebuch eines Skandals") und aus Südkorea kommt Park Chan-wooks "I am a Cyborg but that's ok" um eine Patientin in einer Nervenheilanstalt, die sich für einen Roboter hält.

Großansicht Regie-Ass Arthur Penn - sein Gangsterduo "Bonnie und Clyde" ist unvergessen (Foto: Neue Visionen)

Regie-Ass Arthur Penn - sein Gangsterduo "Bonnie und Clyde" ist unvergessen (Foto: Neue Visionen)

Ehrenbär für Arthur Penn

Zudem verbeugt sich die Berlinale vor einem der ganz Großen des Weltkinos: Auf das Konto von Arthur Penn gehen Klassiker wie "Bonnie und Clyde" und "Die heiße Spur", er hat das New Hollywood mit seinem Autorenkino entscheidend geprägt. Dafür wird der unbestechliche Beobachter der amerikanischen Gesellschaft mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet und mit einer umfangreichen Film-Hommage geehrt.

Tief in das Schatzkästchen der Filmgeschichte greift auch die diesjährige Retrospektive der Berlinale: Sie widmet sich den "City Girls" und zeigt Frauenbilder im Stummfilm. Dazu dokumentiert im Rahmen der Werkschau "Magnum in Motion" eine Reihe mit 33 Filmen das Werk einiger Vertreter der weltberühmten Fotografen-Vereinigung. Was sie mit der Filmkamera geschaffen haben, war bisher selten zu sehen und ist eine Entdeckung wert.

Aktuelle Berichte vom Geschehen auf einem der größten internationalen Filmfestivals gibt's wie immer auf KINO.DE!

Star

Joseph Fiennes

Mit seiner Rolle des verliebten Barden William Shakespeare, der sich während der Arbeit an dem Stück "Romeo und Julia" in die...

Star

Dennis Haysbert

Afroamerikanischer Schauspieler. Mit natürlicher Autorität und einer tiefen Bass-Stimme ausgestattet, setzte sich Dennis Haysbert nach...

Top-Filme der Woche

  • Men in Black 3

    Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.

  • LOL

    Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.

 

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Die große Preview zu "Ice Age - Voll verschoben" und der erste Trailer zu "Skyfall"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

Weitere Clips zum Film

 

Ähnliche Filme auf DVD & Blu-ray

 

Service

kino.de mobil

kino.de mobil

Das aktuelle Programm Ihres Lieblingskinos haben Sie überall dabei - kostenlos auf Ihrem Handy.