Bissige und charmant-amüsante Verfilmung von Oscar Wildes klassischer Komödie "Lady Windermeres Fächer". http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz44/z0544501/b150x150.jpg Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Filmdetails

Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Bissige und charmant-amüsante Verfilmung von Oscar Wildes klassischer Komödie "Lady Windermeres Fächer".


Good Woman - Ein Sommer in Amalfi
Start: 15.12.2005

Originaltitel: A Good Woman

Komödie / Drama

USA/Italien/Spanien/USA 2004
Laufzeit: 94 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Helen Hunt
Scarlett Johansson
Tom Wilkinson

Regie: Mike Barker
Verleih: Universum (Buena Vista)

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Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1930, eine Zeit, in der nicht aus Liebe geheiratet wird und Affären an der Tagesordnung stehen. Klatsch, Tratsch und Techtelmechtel erfreuen sich größter Beliebtheit und sind mitunter der wichtigste Zeitvertreib der "High Society". Eine große Ausnahme in dieser Gesellschaft bilden Meg (Scarlett Johansson) und Robert Windermere (Mark Umbers), ein frisch verheiratetes Ehepaar, das von vielen um ihren makellosen Lebensstil beneidet wird.

Der Brite Mike Barker inszenierte die inzwischen dritte Adaption des Theaterstücks "Lady Windermere's Fan" von Oscar Wilde.


Kritik

Neuverfilmung des ersten Theaterstücks von Oscar Wilde, "Lady Windermere's Fan".

Großansicht Mrs. Erlynne schaut gerne auf einen Sprung vorbei (Foto: Universum (Buena Vista))

Mrs. Erlynne schaut gerne auf einen Sprung vorbei (Foto: Universum (Buena Vista))

Durch allerhand amouröse Eskapaden haben Mrs. Erlynnes (Helen Hunt) Ruf und auch ihr Vermögen stark gelitten. An der Küste von Amalfi will sie nun einen Neuanfang in der noblen Gesellschaft wagen. Bei der Überfahrt schließt Mrs. Erlynne zunächst Freundschaft mit dem jungen Ehepaar Meg (Scarlett Johansson) und Robert (Mark Umbers) Windermere.

Vor allem Robert ist sofort wie verzaubert von der verführerischen Mrs. Erlynne. Doch ihre Freundschaft bleibt nicht lange unbemerkt und gerät schnell wieder einmal in den Mittelpunkt des Society-Tratsches ...

Großansicht Die Windermeres in trauter Zweisamkeit (Foto: Universum (Buena Vista))

Die Windermeres in trauter Zweisamkeit (Foto: Universum (Buena Vista))

Seltenes Stück

Helen Hunt und Scarlett Johansson erhalten hinlänglich Gelegenheit, in Mike Barkers Adaption des ersten Theaterstücks von Oscar Wilde "Lady Windermere's Fan" zu glänzen. Die dritte Verfilmung des Dramas ist eine gewitzte Gesellschaftskomödie, die mit großer Sorgfalt umgesetzt wurde und vor allem eine Bühne für die blendend aufgelegten Schauspieler bietet.

Good Woman - Ein Sommer in Amalfi

Darsteller:  Helen Hunt   als Mrs. Erlynne
  Scarlett Johansson   als Meg Windermere
  Tom Wilkinson   als Tuppy
  Stephen Campbell Moore   als Lord Darlington
  Mark Umbers   als Robert Windermere
  Milena Vukotic   als Contessa Lucchino
  Diana Hardcastle   als Lady Plymdale
  Roger Hammond   als Cecil
  Jane How   als Mrs. Stutfield
  Giorgia Massetti   als Alessandra
  John Standing   als Dumby
 
Regie:  Mike Barker  
Drehbuch:  Howard Himelstein  
Produzent:  Howard Himelstein  
  Jonathan English  
  Alan Greenspan  
  Steven Siebert  
  Mark Albela  
Ausf. Produzent:  John Evangelides  
  Mikael Borglund  
  Hilary Davis  
  Jimmy De Brabant  
  Michael Dounaev  
  Liam Badger  
  Duncan Hopper  
  Rupert Preston  
  Roberto Bessi  
  Antonio Guadalupi  
  Denise O'Dell  
Buchvorlage:  Oscar Wilde  
Kamera:  Ben Seresin  
Schnitt:  Neil Farrell  
Musik:  Richard G. Mitchell  
Produktionsdesign:  Ben Scott  
  Pier Luigi Basile  
Kostüme:  John Bloomfield  
Ton:  Maurizio Argentieri  
  Howard Bargroff  
  Gareth Llewelyn  
Casting:  John Hubbard  

Johansson hat die Arbeitswut gepackt

Man muss das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist! Dieser Meinung ist offensichtlich auch Shooting-Star Scarlett Johansson und dreht einen Film nach dem anderen.

Großansicht Scarlett Johansson - arbeitet sie freiwillig so hart? (Foto: Kurt Krieger)

Scarlett Johansson - arbeitet sie freiwillig so hart? (Foto: Kurt Krieger)

Der Reihe nach: Gleich vier Projekt von Scarlett Johansson befinden sich momentan im Dreh. Sie spielt in "A Love Song for Bobby Long", "Synergy", "A Good Woman" und in einem noch unbetitelten Werk von Woody Allen mit, meist sogar die Hauptrolle. Nebenbei befindet sie sich im Training zu "Mission: Impossible 3" und ganz nebenbei wird auch schon "The Black Dahlia" vorbereitet.

Und weil das alles nicht für den Überraschungsstar aus "Lost in Translation" reicht, bastelt sie noch mit Nachdruck an einem eigenen Filmprojekt über Napoleon und nahm vorsichtshalber auch gleich noch die Hauptrolle in einem Biopic über Lana Turner an.

Burn-Out-Syndrom in Rekordzeit?

Und weil das der umtriebigen Johansson immer noch nicht genügt, sagte sie nun auch noch Regisseurin Kimberly Peirce ("Boys Don't Cry") für deren nächstes Filmprojekt zu. Dieses trägt den Titel "Silent Star" und handelt vom bewegten Leben des Regisseurs und Studio-Bosses William Desmond Taylor.

Taylor war eine der schillerndsten Figuren des frühen Hollywoods. Ihm wurden zahlreiche Affären mit seinen Schauspielerinnen nachgesagt und sein rätselhafter Tod 1922 konnte niemals aufgeklärt werden. Johansson wird wahrscheinlich eine seiner Geliebten verkörpern.

Allerdings nur, wenn die 20-Jährige die Megabelastung durchhält. Böse Zungen behaupten, dass ihre Mutter großen Einfluss auf ihre Karriereplanung habe. Und die sollte, um der süßen Scarlett ein ähnliches Schicksal zu ersparen, doch dann lieber mal den Werdegang von z.B. Julia Ormond und Tia Carrere unter die Lupe nehmen. Denen wurden nämlich auch Traumkarrieren prophezeit, ehe sie gnadenlos in Hollywood verheizt wurden.

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Scarlett Johansson

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