Originaltitel: A Good Woman
USA/Italien/Spanien/USA 2004
Helen Hunt
Scarlett Johansson
Tom Wilkinson
Regie: Mike Barker
Verleih: Universum (Buena Vista)
Wir schreiben das Jahr 1930, eine Zeit, in der nicht aus Liebe geheiratet wird und Affären an der Tagesordnung stehen. Klatsch, Tratsch und Techtelmechtel erfreuen sich größter Beliebtheit und sind mitunter der wichtigste Zeitvertreib der "High Society". Eine große Ausnahme in dieser Gesellschaft bilden Meg (Scarlett Johansson) und Robert Windermere (Mark Umbers), ein frisch verheiratetes Ehepaar, das von vielen um ihren makellosen Lebensstil beneidet wird.
Der Brite Mike Barker inszenierte die inzwischen dritte Adaption des Theaterstücks "Lady Windermere's Fan" von Oscar Wilde.
Neuverfilmung des ersten Theaterstücks von Oscar Wilde, "Lady Windermere's Fan".
Durch allerhand amouröse Eskapaden haben Mrs. Erlynnes (Helen Hunt) Ruf und auch ihr Vermögen stark gelitten. An der Küste von Amalfi will sie nun einen Neuanfang in der noblen Gesellschaft wagen. Bei der Überfahrt schließt Mrs. Erlynne zunächst Freundschaft mit dem jungen Ehepaar Meg (Scarlett Johansson) und Robert (Mark Umbers) Windermere.
Vor allem Robert ist sofort wie verzaubert von der verführerischen Mrs. Erlynne. Doch ihre Freundschaft bleibt nicht lange unbemerkt und gerät schnell wieder einmal in den Mittelpunkt des Society-Tratsches ...
Helen Hunt und Scarlett Johansson erhalten hinlänglich Gelegenheit, in Mike Barkers Adaption des ersten Theaterstücks von Oscar Wilde "Lady Windermere's Fan" zu glänzen. Die dritte Verfilmung des Dramas ist eine gewitzte Gesellschaftskomödie, die mit großer Sorgfalt umgesetzt wurde und vor allem eine Bühne für die blendend aufgelegten Schauspieler bietet.
| Darsteller: | Helen Hunt | als Mrs. Erlynne | |
|---|---|---|---|
| Scarlett Johansson | als Meg Windermere | ||
| Tom Wilkinson | als Tuppy | ||
| Stephen Campbell Moore | als Lord Darlington | ||
| Mark Umbers | als Robert Windermere | ||
| Milena Vukotic | als Contessa Lucchino | ||
| Diana Hardcastle | als Lady Plymdale | ||
| Roger Hammond | als Cecil | ||
| Jane How | als Mrs. Stutfield | ||
| Giorgia Massetti | als Alessandra | ||
| John Standing | als Dumby | ||
| Regie: | Mike Barker | ||
| Drehbuch: | Howard Himelstein | ||
| Produzent: | Howard Himelstein | ||
| Jonathan English | |||
| Alan Greenspan | |||
| Steven Siebert | |||
| Mark Albela | |||
| Ausf. Produzent: | John Evangelides | ||
| Mikael Borglund | |||
| Hilary Davis | |||
| Jimmy De Brabant | |||
| Michael Dounaev | |||
| Liam Badger | |||
| Duncan Hopper | |||
| Rupert Preston | |||
| Roberto Bessi | |||
| Antonio Guadalupi | |||
| Denise O'Dell | |||
| Buchvorlage: | Oscar Wilde | ||
| Kamera: | Ben Seresin | ||
| Schnitt: | Neil Farrell | ||
| Musik: | Richard G. Mitchell | ||
| Produktionsdesign: | Ben Scott | ||
| Pier Luigi Basile | |||
| Kostüme: | John Bloomfield | ||
| Ton: | Maurizio Argentieri | ||
| Howard Bargroff | |||
| Gareth Llewelyn | |||
| Casting: | John Hubbard | ||
Man muss das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist! Dieser Meinung ist offensichtlich auch Shooting-Star Scarlett Johansson und dreht einen Film nach dem anderen.
Der Reihe nach: Gleich vier Projekt von Scarlett Johansson befinden sich momentan im Dreh. Sie spielt in "A Love Song for Bobby Long", "Synergy", "A Good Woman" und in einem noch unbetitelten Werk von Woody Allen mit, meist sogar die Hauptrolle. Nebenbei befindet sie sich im Training zu "Mission: Impossible 3" und ganz nebenbei wird auch schon "The Black Dahlia" vorbereitet.
Und weil das alles nicht für den Überraschungsstar aus "Lost in Translation" reicht, bastelt sie noch mit Nachdruck an einem eigenen Filmprojekt über Napoleon und nahm vorsichtshalber auch gleich noch die Hauptrolle in einem Biopic über Lana Turner an.
Und weil das der umtriebigen Johansson immer noch nicht genügt, sagte sie nun auch noch Regisseurin Kimberly Peirce ("Boys Don't Cry") für deren nächstes Filmprojekt zu. Dieses trägt den Titel "Silent Star" und handelt vom bewegten Leben des Regisseurs und Studio-Bosses William Desmond Taylor.
Taylor war eine der schillerndsten Figuren des frühen Hollywoods. Ihm wurden zahlreiche Affären mit seinen Schauspielerinnen nachgesagt und sein rätselhafter Tod 1922 konnte niemals aufgeklärt werden. Johansson wird wahrscheinlich eine seiner Geliebten verkörpern.
Allerdings nur, wenn die 20-Jährige die Megabelastung durchhält. Böse Zungen behaupten, dass ihre Mutter großen Einfluss auf ihre Karriereplanung habe. Und die sollte, um der süßen Scarlett ein ähnliches Schicksal zu ersparen, doch dann lieber mal den Werdegang von z.B. Julia Ormond und Tia Carrere unter die Lupe nehmen. Denen wurden nämlich auch Traumkarrieren prophezeit, ehe sie gnadenlos in Hollywood verheizt wurden.
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