Originaltitel: The Chumscrubber
USA 2005
Jamie Bell
Justin Chatwin
Camilla Belle
Regie: Arie Posin
Verleih: 3L
Teenager Dean Stiffle (Jamie Bell) lebt mit seinen Eltern in einer besseren Vorstadtgegend, wo heile Fassaden einen ebensolchen Eindruck vom Leben dahinter vermitteln wollen. Doch das vermeintliche Idyll gerät ins Wanken, als der Tod eines jugendlichen Dealers und besten Freundes von Dean eine Kette von fatalen Ereignissen in Gang setzt. So wollen kriminelle Mitschüler Dean zu Kurierdiensten zwingen, indem sie seinen kleinen Bruder entführen. Doch die Clique um Rowdy Bill (Justin Chatwin) erwischt das falsche Kind.
Abgründe hinter Spießerfassaden auszuloten und vom ganz normalen Wahnsinn zu erzählen ist das Ziel eines stargespickten Mittelklassedramas in der Tradition von "American Beauty", "Donnie Darko" und "Desperate Housewives".
Starbesetzte Satire im Stil von "American Beauty" über das langsam zerbröckelnde Leben in einer amerikanischen Vorstadt.
Der mit seinem Leben unzufriedene Teenager Dean (Jamie Bell) lebt in einer südkalifornischen Trabantengemeinde. Er muss die endlosen Belehrungen seines Selbsthilfeguru-Vaters ertragen und entdeckt die Leiche seines einzigen Freundes Troy (Josh Janowicz). Dazu kommt noch, dass er von dem Rowdy Billy (Justin Chatwin) und dessen Bande unter Druck gesetzt wird, Drogen beizuschaffen.
Als Dean sich weigert, wollen die Gang-Mitlgleider seinen jüngeren Bruder entführen. Doch sie erwischen den falschen Jungen, dessen Mutter so mit den Vorbereitungen ihrer Hochzeit beschäftigt ist, dass sie seine Abwesenheit gar nicht merkt. Und das ist nur der Anfang eines Tages, in dem der Zusammenhalt der kleinen Gemeinde auf eines schwere Probe gestellt wird.
Ähnlich wie "American Beauty" oder "Donnie Darko" nimmt auch Arie Posins in Sundance mit Beifall bedachtes Ensembledrama die beklemmende Enge und Konformität der kalifornischen Vorstädte ins Visier. Begleitet von einem bis in die letzte Nebenrolle mit prominenten Namen besetzten Ensemble, wächst vor allem Jamie Bell ("Billy Elliot") in der Hauptrolle über sich hinaus.
Wer nichts wird, wird Wirt!
In diesem Jahr war Hollywoodstar Ralph Fiennes besonders eifrig. Unter anderem war er in "Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" zu hören und stand als Gärtner, Harry Potters Erzfeind, Bürgermeister und für seine Schwester vor der Kamera.
Zusätzlich spielte er für James Ivory in "The White Countess" einen Nachtclubbesitzer in Shanghai. Und das brachte ihn anscheinend auf eine Idee. Erstens will Fiennes nun eine kleine Pause von der Schauspielerei einlegen, und zweitens möchte er unter die Gastronomen gehen.
Allerdings schwebt ihm nicht ein Luxusrestaurant oder eine Promidisko vor, wie sie andere Schauspielgrößen eröffnet haben, nein, Ralph Fiennes hat ganz besondere Pläne: "Ich möchte einen 'After Club'-Club eröffnen. Einen Laden, in den die Leute gehen, wenn sie schon getrunken haben und von den Drogen wieder runter sind", gab Fiennes bekannt, "Bei mir kriegen sie dann am Morgen ein ordentliches Frühstück, können die Zeitung lesen, eine Dusche nehmen oder sich massieren lassen."
Den Club will Fiennes natürlich in seiner Londoner Heimat eröffnen, und er plant auch, die eine oder andere Frühmorgenschicht dort selbst zu arbeiten. Ob als Koch, Zeitungsjunge oder Masseur, ließ er allerdings offen ...
Amerikanische Schauspielerin. Vielseitige und attraktive Schauspielerin in Independent-Produktionen und im Genrekino, ist Camilla Belle seit...
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