Originaltitel: Greed
USA 1924
Gibson Gowland
Zasu Pitts
Jean Hersholt
Regie: Erich von Stroheim
Verleih: unbekannt
McTeague eröffnet eine Zahnarztpraxis in San Francisco, obwohl ihm die Qualifikation dafür fehlt. Als ihn sein Freund Marcus und dessen Verlobte Trina besuchen, verliebt er sich sofort in das Mädchen, das nun seine Verlobte wird und kurz vor der Hochzeit in der Lotterie gewinnt. Aus Rache zeigt Marcus McTeague an, den jetzt nur der Lotteriegewinn Trinas vor dem Ruin retten könnte. Sie weigert sich jedoch, ihm das Geld zu geben, weshalb er sie ermordet. Mit dem Geld flüchtet er in die Wüste, verfolgt von Marcus. McTeague kann Marcus zwar erschießen, stirbt aber selbst an Wassermangel.

"Greed" entpuppte sich zunächst als kommerzieller und künstlerischer Flop, da Regisseur Erich von Stroheim seine legendäre Detailtreue hier ad absurdum führte und dem geldgebenden Studio MGM eine neunstündige Originalfassung präsentierte. Doch der mehrmals gekürzte, zum Teil von Unbefugten zusammengeschnittene Rest des Film kam später zu beachtenswertem Ruhm und gilt heute als Meisterwerk der Stummfilm-Ära. Die düstere Geschichte über die unstillbare Gier nach Geld wird in präzisen, faszinierend expressiven Bildern dargestellt und mit pointierender elektronischer Orgelmusik begleitet.
| Darsteller: | Gibson Gowland | ||
|---|---|---|---|
| Zasu Pitts | |||
| Jean Hersholt | |||
| Chester Conklin | |||
| Cesare Gravina | |||
| Temple Piggott | |||
| Jack Curtis | |||
| Sylvia Ashton | |||
| Regie: | Erich von Stroheim | ||
| Drehbuch: | Erich von Stroheim | ||
| Kamera: | Ben Reynolds | ||
| William H. Daniels | |||
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