Fortsetzung zum teuflischen Comic-Kult, erneut mit Superstar Nicolas Cage. http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto05/12050070/b150x150.jpg Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Filmdetails

Ghost Rider: Spirit of Vengeance 3D-Kino

Fortsetzung zum teuflischen Comic-Kult, erneut mit Superstar Nicolas Cage.


Ghost Rider: Spirit of Vengeance
Start: 23.02.2012

Action / Komödie

USA 2011
Laufzeit: 98 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Nicolas Cage
Idris Elba
Ciarán Hinds

Regie: Mark Neveldine, ...
Verleih: Universum (Walt Disney)

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Inhalt

Johnny Blaze war einst Motorrad-Stuntman - bis er seine Seele an Mephisto verkaufte, um das Leben seines todkranken Vaters zu retten. Seitdem braust er als Ghost Rider durch die Nacht, muss im Auftrag des Teufels Böses tun, schafft dann aber doch immer wieder das Gute. In der Einsamkeit Osteuropas sucht er nun seinen Frieden. Doch damit ist es vorbei, als die Handlanger Satans den mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Danny und dessen Mutter Nadya entführen und Kriegermönch Moreau Blaze bittet, ihm bei der Suche nach dem Jungen zu helfen.


Kritik

Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Nicolas Cage wandelt auf Fausts Spuren und liefert sich als PS-starker Marvel-Held mit Mephisto ein teuflisches 3D-Gefecht.

Der Ghost Rider gibt wieder Gas und rast als lichterloh brennendes Skelett durch die Nacht. Der erklärte Bunte-Bildchen-Fan Nicolas Cage, gleichermaßen PS- ("Drive Angry") wie auch okkult-erfahren ("Der letzte Tempelritter"), schlüpft mit trauriger Miene und Kajal-umrandeten Augen zum zweiten Mal in die Rolle des gequälten Marvel-Helden, der stets das Böse soll und dann doch das Gute schafft. Als Johnny Blaze war er einst Motorrad-Stuntman - bis er seine Seele an Mephisto verkaufte, um das Leben seines kranken Vaters zu retten. Mit der gesuchten Ruhe in der Einsamkeit Osteuropas ist es vorbei, als Abgesandte des Teufels den mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Danny (Fergus Riordan) und dessen Mutter Nadya (Violante Placido) entführen und Kriegermönch Moreau (charismatischer Muskelberg: Golden-Globe-Gewinner Idris "Luther" Elba) Blaze bittet, ihn bei der Suche nach dem verschleppten Jungen zu helfen.

"Ghost Rider: Spirit of Vengeance" knüpft nahtlos ans Original auf dem Jahre 2007 an, man braucht aber Mark Steven Johnsons Erstling nicht gesehen haben, um sich auch beim Sequel leicht zurechtzufinden. Nic Cage gibt als gnadenloser Rächer auf seinem Zweirad ordentlich Gummi und lässt seinen Totenschädel glühen, derweilen Ciarán Hinds ("The Rite - Das Ritual") als Fürst der Finsternis entsprechend satanisch dagegen hält. Auf harter Action und hohem Tempo liegt der Fokus, wenig verwunderlich, zeichnen doch die einschlägig vorbelasteten "Crank"-Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor für diese gut geölte Comic-Adaption verantwortlich, bei der sie auch mit (CG-)Reizen nicht geizen und zwischendurch ansehnliche, der Vorlage geschuldete Zeichentricksequenzen einbauen.

Das Drehbuch, an dem unter anderem David S. Goyer ("Blade") mitschrieb, dient primär dazu, die einzelnen Sequenzen miteinander zu verknüpfen und die Akteure rasch zu den diversen pittoresken Schauplätzen - mittelalterliche Burg, Wüstenkloster (mit Gastaufritt Christopher Lambert als gesichtstätowiertem Ordensmann), Amphitheater... - zu geleiten, während David Sardy ("The Green Hornet") mit seinem wummernden Speed-Metal-Score für das nötige Tempo sorgt. Und damit man bei den diversen Höllenritten auch das Gefühl hat, auf dem Sozius des Titelhelden zu sitzen, baut man zudem auf die angesagte 3D-Technik - was besonders beim analogen Schmuckstück des Films zum Tragen kommt: Die formvollendete Italienerin Violante Placido ("The American") beweist, mühelos und nachhaltig, dass die besten Effekte nicht künstlich herzustellen sind. geh.

Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Darsteller:  Nicolas Cage   als Johnny Blaze/Ghost Rider
  Idris Elba   als Moreau
  Ciarán Hinds   als Der Teufel
  Christopher Lambert   als Methodius
  Johnny Whitworth   als Blackout
  Violante Placido   als Nadya
  Fergus Riordan   als Danny Ketch
  Anthony Head  
 
Regie:  Mark Neveldine  
  Brian Taylor  
Drehbuch:  David S. Goyer  
  Scott M. Gimple  
Produzent:  Ari Arad  
  Avi Arad  
  Michael De Luca  
  Steven Paul  
Koproduzent:  Stefan Brunner  
Ausf. Produzent:  Gary Foster  
  Mark Steven Johnson  
Buchvorlage:  Roy Thomas  
  Howard Mackie  
Kamera:  Brandon Trost  
Schnitt:  Brian Berdan  
Musik:  David Sardy  
Produktionsdesign:  Kevin Phipps  
Kostüme:  Bojana Nikitovic  
Casting:  Colin Jones  
  Gail Stevens  

Nicolas Cage will "Wicker Man"-Fortsetzung

Am Ende verbrannte der Held und die Kritiker fanden das auch gut so - doch Nicolas Cage möchte den "Wicker Man" auferstehen lassen ...

Großansicht Ausgerechnet seinen Flop "Wicker Man" will "Ghost Rider" Nicolas Cage fortsetzen (Foto: Warner)

Ausgerechnet seinen Flop "Wicker Man" will "Ghost Rider" Nicolas Cage fortsetzen (Foto: Warner)

Vor sechs Jahren fabrizierte Nicolas Cage mit dem Gruselfilm "The Wicker Man" einen kapitalen Flop. Dabei verbrannte nicht nur sein Held, sondern auch jede Menge eigenes Geld: Cage stand auch als Produzent im Feuer. Trotzdem schwärmt er von einer Fortsetzung.

"Ich würde mich gerne mit einem dieser großartigen japanischen Filmemacher zusammentun, zum Beispiel mit dem Meister, der 'Ringu' gemacht hat und den Wicker Man nach Japan bringen", sagt Nicolas Cage. Auf die Frage, wie er sich eine Fortsetzung mit dem zu Asche zerfallenen Helden vorstellt, hat er wohl als "Ghost Rider" eine Antwort gefunden: "Dieses Mal ist er eben ein Geist."

Nicolas Cage sollte es dabei besser machen als einst, denn das Urteil von beispielsweise Christopher Lee, Star des Wicker Man-Originals von 1973 über das Remake war vernichtend: "Was ich davon halte? Nichts. Es gibt nichts zu sagen." Die Kritik ätzte: "Es steht außer Frage, welcher dieser beiden Wicker Men brennen sollte." Die Filmfans gingen gar nicht erst ins Kino: The Wicker Man kostete 40 Millionen Dollar und spielte in den USA gerade mal 23 Millionen wieder ein.

Ich hatte keine Zeit für "Herr der Ringe" und "Matrix"

Ein Superstar muss auch mal "Nein" sagen können: Im gleichen Interview kommentierte Nicolas Cage auch zwei spektakuläre Absagen: "Da gab es zwei Filme, für die ich über einen längeren Zeitraum nach Australien oder Neuseeland hätte gehen müssen. Der eine war 'Der Herr der Ringe', der andere 'Matrix'. Aber ich war zu beschäftigt damit, eine Familie zu gründen und hatte keine Zeit dafür."

Untröstliche Fantasyfans können Nicolas Cage ab dem 23. Februar in "Ghost Rider: Spirit of Vengeance" erleben.

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