Originaltitel: Kôkaku kidôtai
Zeichentrick / Science Fiction
Japan 1995
Regie: Mamoru Oshii
Verleih: Rapid Eye Movies HE
Megacity im Jahr 2029: Die Cyborg-Cops von Section 9, dem geheimsten Geheimdienst von allen, erwarten die Ankunft des "Puppet Master", einer körperlosen, intelligenten Lebensform mit unlauteren Absichten. Doch obwohl Section 9 über die modernsten Waffensysteme und Tarnvorrichtungen verfügt, gelingt es nicht, das Phantom dingfest zu machen. Stattdessen sucht der Puppet Master den Infight mit einer jungen Cyborgagentin, um mit ihrem halbmechanischen Körper zu verschmelzen und eine neue Lebensform zu begründen.

In Europa rollt die Manga-Welle, und so ist es nur recht und billig, wenn knapp fünf Jahre nach der internationalen Explosion des japanischen Animé-Phänomens erstmals einer der besten Verteter seiner Zunft das Licht deutscher Kinoleinwände erblickt.
Newport City im Jahr 2029: Die Cyborg-Cops von Section 9, dem geheimsten Geheimdienst von allen, erwarten die Ankunft des "Puppet Master", einer körperlosen, intelligenten Lebensform mit unlauteren Absichten. Obwohl Section 9 über modernste Waffensysteme und Tarnvorrichtungen verfügt, gelingt es nicht, das Phantom dingfest zu machen. Stattdessen sucht der Puppet Master den Infight mit einer jungen Cyborgagentin, um in ihrem halbmechanischen Körper eine neue Lebensform zu begründen. "Ghost in the Shell" ist brilliante Science fiction-Action in bester "Akira"-Tradition, die sich nicht nur in punkto Handwerk und graphischer Perfektion, sondern auch durch inhaltliche Struktur, mitreißende Dramaturgie und eine gewisse philosophische Note weit vom gängigen Adventure-Manga mit seinen großäugigen Kinderhelden und SM-Sexeinlagen abhebt. In chromglänzenden, faszinierend detailfreudigen Bildern entfaltet sich eine komplexe Geschichte voller mystischer Querverweise und philosphischer Untertöne, in der sich die Protagonisten Fragen stellen wie "Was ist der Wert menschlichen Lebens, wenn künstliche Intelligenz ihren eigenen Geist erzeugt?", während gleichzeitig in den Schluchten einer Megametropole Feuergefechte und Verfolgungsjagden in bester "Terminator"-Manier stattfinden. "Ghost in the Shell" ist kaum ein Film für breite Massen, aber insbesondere im gegenwärtigen SF-Boom eine mehr als willkommene Alternative zu Hollywoods Zukunftsvollräuschen zwischen Megabudget und Drehbucheinfalt. ab.
| Sprecher: | Atsuko Tanaka I | als Major Motoko Kusanagi | |
|---|---|---|---|
| Akio Ohtsuka | als Batô | ||
| Kôichi Yamadera | als Togusa | ||
| Tamio Ôki | als Chief Aramaki | ||
| Iemasa Kayumi | als "Der Puppenmeister" | ||
| Tesshô Genda | als Chief Nakamura | ||
| Namaki Masakazu | als Dr.Willis ( | ||
| Mitsuru Miyamoto | als Daita Mizuho | ||
| Maaya Sakamoto | als Motoko | ||
| Regie: | Mamoru Oshii | ||
| Drehbuch: | Kazunori Itô | ||
| Produzent: | Yoshimasa Mizuo | ||
| Shigeru Watanabe | |||
| Ken Iyadomi | |||
| Mitsuhisa Ishikawa | |||
| Ken Matsumoto | |||
| Ausf. Produzent: | Andy Frain | ||
| Teruo Miyahara | |||
| Takashi Mogi | |||
| Buchvorlage: | Masamune Shirow | ||
| Kamera: | Hisao Shirai | ||
| Schnitt: | Shuichi Kakesu | ||
| Musik: | Kenji Kawai | ||
| Produktionsdesign: | Takashi Watabe | ||
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.