Heino Ferch
Sebastian Hülk
Erika Marozsán
Regie: Audrius Juzenas
Verleih: Stardust
Litauen in den frühen 40er Jahren. Im Rahmen der von den Nazis eingeleiteten Massenvernichtung der Juden werden auch in den baltischen Ländern alle registrierten Juden in Ghettos gesammelt. Die Kontrolle des Ghettos obliegt einem gerade 22-jährigen deutschen Offizier namens Kittel (Sebastian Hülk), einem Kunstfreund. Als dieser Umstand dem Kommandant der jüdischen Ordnungstruppen Gens (Heino Ferch) zu Gehör kommt, bewegt er Kittel zur Gründung eines Ghettotheaters - mit seiner Freundin Haya (Erika Morozsán) als Star.
Auf einer wahren Begebenheit basieren sowohl der Film als auch seine literarische Vorlage, das Drama "Ghetto" des Schriftstellers Joshua Sobol. In Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und dem Stardust Filmverleih.
Berührende Adaption des Theaterstücks von Joshua Sobol über den Überlebenskampf der litauischen Juden.
Vilna 1941: Der junge deutsche Kommandant des Ghettos Kittel (Sebastian Hülk) ist so von der schönen, jüdischen Sängerin Haya (Erika Marozsán) beeindruckt, dass er sie für sich singen lässt statt sie zu töten. Wegen ihr befiehlt er auch, ein altes Theater wieder zu bespielen.
Ebenso wie Haya kämpft Gens (Heino Ferch), Chef der jüdischen Polizei, der die Anordnungen von Kittel ausführen muss, um das Überleben so vieler Ghettobewohner wie möglich. Und mit dem Theater haben wieder ein paar Juden mehr die Arbeitserlaubnis, die sie vor der Abschiebung ins Todeslager bewahrt.
Der junge, litauische Regisseur Audrius Juzenas legt bei seiner berührenden Adaption des auf Tatsachen basierenden, gleichnamigen Theaterstücks von Joshua Sobol über den Überlebenskampf der litauischen Juden viel Wert auf Authentizität. So drehte er die internationale Koproduktion an Originalschauplätzen. Heino Ferch und Erika Marozsán gehören zum internationalen Ensemble.
| Darsteller: | Heino Ferch | als Gens | |
|---|---|---|---|
| Sebastian Hülk | als Kittel | ||
| Erika Marozsán | als Hayah | ||
| Vytautas Sapranauskas | als Weiskopf | ||
| Andrius Zebrauskas | als Srulik | ||
| Maragrita Ziemelyte | als Lina | ||
| Alvydas Slepikas | als Kruk | ||
| Jörk Lamprecht | als Dessler | ||
| Regie: | Audrius Juzenas | ||
| Drehbuch: | Joshua Sobol | ||
| Produzent: | Thees Klahn | ||
| Audrius Juzenas | |||
| Ausf. Produzent: | Thees Klahn | ||
| Gintautas Dailyda | |||
| Buchvorlage: | Joshua Sobol | ||
| Kamera: | Andreas Höfer | ||
| Schnitt: | Judith Futár-Klahn | ||
| Musik: | Anatolijus Senderovas | ||
| Produktionsdesign: | Jurij Grigorovic | ||
| Kostüme: | Egle Kvintiene | ||
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