Felix Bush ist im Tennessee der 1930er Jahre das, was man einen Sonderling nennt. Er lebt als Einsiedler im Wald, behandelt alle schroff, und üble Geschichten gehen über ihn herum. Jetzt ist er alt wie Stein und wünscht sich eine würdevolle Bestattung mit allem, was an Pomp und Nachrufen so dazu gehört. Und zwar zu Lebzeiten. Als die Geistlichkeit empört ablehnt, wendet sich Bush mit einer dicken Geldrolle an die freie Wirtschaft und weckt den Ehrgeiz des kaum minder exzentrischen Bestatters Quinn. Der organisiert ein denkwürdiges Happening.

Verdiente Filmleute des älteren Semesters genießen sorgfältig gezeichnete und nie die Grenze zur Karikatur überschreitende Charakterrollen in dieser knorrigen, doch gut gelaunten und komplex ersonnenen American-Gothic-Hinterwaldtragikomödie, die im übrigen auf einem wahren und medial auch weit beachteten Vorfall basiert. Robert Duvall wirkt mit 80, als könne er junge Bäume ausreißen, Bill Murray stiehlt ihm als Quinn noch die Schau, und Lucas Black ("Jarhead") gelingt das Kunststück, in diesem Zusammenhang nicht zu verblassen. Erste Wahl für Filmgourmets.
| Darsteller: | Robert Duvall | als Felix | |
|---|---|---|---|
| Sissy Spacek | als Mattie | ||
| Bill Murray | |||
| Lucas Black | |||
| Bill Cobbs | |||
| Shawn Knowles | als Lee | ||
| Andrea Powell | als Bonnie | ||
| Lori Beth Edgeman | als Kathryn Robinson | ||
| Regie: | Aaron Schneider | ||
| Drehbuch: | Chris Provenzano | ||
| Aaron Schneider | |||
| C. Gaby Mitchell | |||
| Produzent: | Dean Zanuck | ||
| Harrison Zanuck | |||
| Richard D. Zanuck | |||
| David Gundlach | |||
| Ausf. Produzent: | Rob Carliner | ||
| Robert Duvall | |||
| Scott Fischer | |||
| Kamera: | David Boyd | ||
| Produktionsdesign: | Geoffrey Kirkland | ||
| Kostüme: | Julie Weiss | ||
| Ton: | Christopher Todd Weaver | ||
Mit Musik geht alles besser: Weil sich Bill Murray dieses Motto ganz groß auf die Brust geschrieben hat, kommen seine Kollegen an diversen Filmsets immer in den Genuss seiner DJ-Künste.
"Ghostbusters"-Star Bill Murray kann Fragen zum Thema "Ghostbusters 3" nicht mehr hören. Am liebsten würde er sich selbst auf seine vier Buchstaben setzen und ein Drehbuch schreiben, nur damit die Filmbosse zufrieden sind, den nächsten Streich der Geisterjagd abdrehen könnten und der Rest der Welt keine dämlichen Fragen mehr stellen müsste. Viel lieber zwängt sich Murray am Set seiner Filme in Drehpausen hinter die Plattenteller und beschallt seine Mitstreiter mit seinen Lieblingshits aus der Konserve.
Zu diesem Zweck stellt er eigens Abspiellisten zusammen, mit denen er seine Kollegen verwöhnt. Seine Motivation ist einfach erklärt: Mit der Musik möchte er die Energie von Schauspielern und Team auf einem hohen Level halten.
Murray erklärt seine Beschallung so: "Ich glaube, man bringt Musik zum Drehort nicht um sagen zu können 'Ihr alle müsst nun meine beschissene Musik anhören und es geht mir am Hintern vorbei, was ihr darüber denkt'" Dem sei überhaupt nicht so, wie der Komiker beteuert: "Es ist keine Qual. Grundsätzlich ist es dafür gedacht, um Tempo und Rhythmus am Laufen zu halten. Sie würden ansonsten launisch, langsam und niedergeschlagen werden. Du musst die Energie im Fluss halten und die gesamte Aufmerksamkeit auf die Kamera lenken. Denn dann bringt der Film auch Geld !"
Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Murray macht sich schon so seine Gedanken, wann Musik Sinn macht: "Du musst klug sein, wann genau du den Ghettoblaster einsetzt. Du kannst es nicht bei Personen einsetzen, die damit nicht umgehen können." Vor allem Kameramänner würden seine DJ-Dienste lieben. Bei seinem letzten Film "Get Low" legte er viel Rap und Volksmusik auf.
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