Amüsante Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen naiven Tarzan-Verschnitt. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz35/z0235079/b150x150.jpg George, der aus dem Dschungel kam

Filmdetails

George, der aus dem Dschungel kam

Amüsante Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen naiven Tarzan-Verschnitt.


George, der aus dem Dschungel kam
Start: 05.02.1998

Originaltitel: George of the Jungle

Komödie

USA 1997
Laufzeit: 91 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Brendan Fraser
Leslie Mann
Thomas Haden Church

Regie: Sam Weisman
Verleih: Buena Vista

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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lau

Inhalt

Als der von Gorillas aufgezogene George im Urwald die verletzte Abenteurerin Ursula findet und sie zur Genesung in sein Baumhaus schleppt, geraten erstmals seine Hormone in Wallung. Doch bis die beiden sich das Ja-Wort geben, muß George Ursulas Verlobten ausstechen, auf "Großstadtindianer"-Pfaden wandeln und seinen haarigen Freund Ape vor Gefangenschaft retten.


Kritik

George, der aus dem Dschungel kam

"Watch out for that tree!" Wie der ohrwurmartige (Original-)Titelsong der charmant-amüsanten Disney-Verfilmung der Sechziger-Jahre-Zeichentrickserie um einen liebenswert-naiven Tarzan-Verschnitt andeutet, hat der lendenschurzerprobte "Steinzeit Junior" Brendan Fraser des öfteren Probleme mit der Koordination. Die Steinaxt hat er hier gegen eine Liane eingetauscht und, verliebt in eine weiße Frau, führt ihn sein slapstickreicher Weg aus seinem Dschungel-Idyll ins Großstadtgestrüpp von San Francisco.

Die animierte Opening-Sequenz zeigt, wie George als Baby per Flugzeugabsturz im Urwald landet. 20 Jahre später ist George in Gestalt von Fraser zu einem äußerst ansehnlichen Homo Sapiens herangewachsen, der es in punkto Intelligenz nicht ganz mit seinem Lehrmeister, dem sprechenden Gorilla Ape (im Original von John Cleese gesprochen), aufnehmen kann. Als George die verletzte schnuckelige Abenteurerin Ursula (Leslie Mann aus "Die Nervensäge") zur Genesung in sein komfortables Baumhaus-Domizil schleppt, geraten erstmals seine Hormone in Wallung. Doch bis die beiden sich schließlich das Ja-Wort geben können, muß George erst Ursulas ekelhaften Verlobten Lyle ausstechen, auf den "Großstadtindianer"-Pfaden eines Tim Allen wandeln, sich mit seiner biestigen High-Society-Schwiegermutter in spe anfreunden und Ape vor grausamer Gefangenschaft retten.

Der Plot der typischen Fish-out-of-water-Komödie mag an sich nicht allzu originell klingen, doch die Filmemacher haben das an sich abgegriffene Material mit ein paar geschickt verdrehten Kunstgriffen aufgepeppt. Zum einen bringt der auf altmodisch getrimmte Offscreen-Erzähler mit schnittig-ironischem Ton frischen Wind in die Story-Segel, und Georges treue Sidekicks wie sein Elefant Shep, der sich dank computergenerierter Hilfe wie ein lebhafter Hund benimmt, und sein schnabelspitzenscharfer Pfeffervogel Tucci-Tucci sorgen für tierische Lacher. Am nachhaltigsten versteht jedoch Fraser als zum Leben erweckte Karikatur mit seinem perfekten komischen Timing zu beeindrucken. Ihm gelingt es, zugleich naive Unschuld, ein Herz aus Gold und animalischen Sex-Appeal zu verströmen. In weiteren Rollen sind Richard Roundtree, Thomas Hayden Church, Holland Taylor und San Franciscos Bürgermeister Willie Brown (Cameo-Auftritt) zu sehen. Regisseur Sam Weisman flocht zudem ein paar witzige Filmzitate aus "Der König der Löwen" und "Die üblichen Verdächtigen" ein, die sich nahtlos in den unoffensiven-gutmütigen Erzählton einfügen. Schön fotografiert, mit funktionalem Produktionsdesign und Kostümen erhält man hier vergnüglichen Filmspaß der alten Schule, fast ohne aufwendige Spezialeffekte, dafür jedoch mit einer gehörigen Portion Humor und Herz. ara.

George, der aus dem Dschungel kam

Darsteller:  Brendan Fraser   als George
  Leslie Mann   als Ursula Stanhope
  Thomas Haden Church   als Lyle Van de Groot
  Richard Roundtree   als Kwame
  Greg Cruttwell   als Max
  Abraham Benrubi   als Thor
  Holland Taylor  
  Kelly Miller  
  John Bennett Perry  
 
Regie:  Sam Weisman  
Drehbuch:  Dana Olsen  
  Audrey Wells  
Produzent:  David Hoberman  
  Jordan Kerner  
  Jon Avnet  
Koproduzent:  Lou Arkoff  
Ausf. Produzent:  C. Tad Devlin  
Kamera:  Thomas E. Ackerman  
Schnitt:  Stuart Pappé  
  Roger Bondelli  
Musik:  Marc Shaiman  
Produktionsdesign:  Stephen Marsh  
  David Haber  
  Mark Zuelzke  
Kostüme:  Lisa Jensen  
Ton:  David Kelson  

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