Weil die ausgesprochen wilde sechste Klasse eines Jungeninternats schon wieder einen Lehrer verschlissen hat, versucht es der Direktor diesmal mit einer Frau. Die Wahl fällt auf Fräulein Dr. Maria Hofer. Die Klasse findet die Neue, die von einer Klosterschule kommt, gar nicht so übel. Nur an ihrem Äußeren müsste sie arbeiten. Deshalb schreiben die Schüler Briefe mit Verbesserungsvorschlägen. Die werden so fingiert, als stammten sie vom Sportlehrer Dr. Klinger, womit das Chaos aus Verwechslungen und Missverständnissen vorprogrammiert ist.
Der später auch unter dem treffenderen Titel "Liebesbriefe aus Mittenwald" kursierende Film gehört fraglos zu den Klassiken unter den deutschen Internatsgeschichten. Auch wenn die Inszenierung von Hans H. König nicht über das Konventionelle hinausgeht, gibt es bei diesem Potpourri aus Komödie, Heimatfilm und Liebesgeschichte viel zu lachen. Freuen darf man sich auch auf den Auftritt von Hans "Pumuckl" Clarin, der als Cicero, Primus der Klasse 6, sein geballtes komödiantisches Können in die Waagschale wirft.
| Darsteller: | Edith Mill | als Dr. Maria Hofer | |
|---|---|---|---|
| Hans Nielsen | als Direktor Dr. Franke | ||
| Helmut Schmid | als Dr. Hans Klinger | ||
| Robert Freytag | als Pater Anselmus | ||
| Hans Clarin | als Cicero | ||
| Lina Carstens | als Oberin des Klosters | ||
| Gusti Kreissl | als Luise Franke | ||
| Wastl Witt | als Pedell Korbinian | ||
| Regie: | Hans H. König | ||
| Drehbuch: | Werner Eplinius | ||
| Janne Furch | |||
| Produzent: | Richard König | ||
| Kamera: | Kurt Haase | ||
| Schnitt: | Adolph Schlyßleder | ||
| Musik: | Werner Heymann | ||
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