Das Mädchen Rosemarie heißt hier Katrin und bandelt mit der korrupten Düsseldorfer Politprominenz an. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz04/z0304196/b150x150.jpg Geld macht sexy

Filmdetails

Geld macht sexy

Das Mädchen Rosemarie heißt hier Katrin und bandelt mit der korrupten Düsseldorfer Politprominenz an.


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Kritik

Geld macht sexy

Ganz schön mutig vom ZDF: Im Mittelpunkt dieses "Fernsehfilms der Woche" steht eine Frau, die nicht bloß auf den ersten Blick alles andere als sympathisch wirkt. Tatsächlich ist Katrin (Nina Proll) ein ziemliches Luder: Sie benutzt alle und jeden und lässt sie fallen, sobald sie ihr nicht mehr nützlich sein können. Selbst ihre hilfsbereite Schwester Lisa (Anna von Berg) hat irgendwann die Nase voll und setzt Katrin wütend vor die Tür. Jetzt ist sie endgültig ganz unten: völlig pleite, ohne Freunde, keine Perspektiven. Dank ihrer Neigung zu fröhlicher Hochstapelei aber kommt sie gleich wieder auf die Beine: Beim Versuch, in einem Düsseldorfer Nobelhotel die Zeche zu prellen, fällt sie dem PR-Berater Rengart (Peter Lohmeyer) auf. Der erkennt auf einen Blick die Talente der gern offenherzig gekleideten jungen Frau und engagiert sie vom Fleck weg: Katrin soll ihre Reize einsetzen, um gewisse einflussreiche Persönlichkeiten auszuhorchen und zu becircen. Prompt wird sie in ein schmutziges politisches Spiel hineingezogen, in dem es am Ende nur Verlierer geben kann.

Die Norwegerin Anne Høegh Krohn erzählt die Geschichte (Buch: Victoria Preisser) mit entsprechenden Hochglanzbildern, aber ohne Seele. Das passt zwar zur Handlung (und auch zum verbreiteten Vorurteil gegenüber Düsseldorf), schließlich sind sämtliche Beteiligte korrupt und gefühllos, doch es nimmt einem naturgemäß auch etwas die Freude beim Zuschauen. Gerade der offen ordinäre Zug, mit dem Nina Proll das Callgirl versieht, ist nicht gerade eine Einladung, sich mit der Frau zu identifizieren. Daran ändert auch ein Erzählstrang nichts, in dem Katrin Gefühle zeigen darf: Sie nimmt sich eines Nachbarjungen (Martin Kiefer) an, dessen alkoholkranke Mutter verstorben ist. Immerhin sorgt dieser Alex dafür, dass sie am Ende vergleichsweise glimpflich und sogar triumphierend aus der schmutzigen Affäre 'rauskommt. tpg.

Geld macht sexy

Darsteller:  Nina Proll   als Katrin
  Peter Lohmeyer   als Rengart
  Jophi Ries   als Herz
  Martin Kiefer   als Alex
  Filip Peters   als Heinrich Strassmann
  Anna von Berg   als Lisa
  Sylvie Rohrer   als Caroline Herz
  Claudia Balawender  
  Konrad Domann  
  Margarita Broich  
  Michael Gerber  
 
Regie:  Anne Høegh Krohn  
Drehbuch:  Kit Hopkins  
Produzent:  Gloria Burkert  
Kamera:  Andreas Doub  
Schnitt:  Uta Schmidt  
Musik:  Bernd Istram  
  Bertram Denzel  
Produktionsdesign:  Axel Langwagen  
Kostüme:  Sandra Schulte  
Ton:  Bernd Hackmann  
Casting:  Simone Bär  

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