Originaltitel: Garfield: The Movie
USA 2004
Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Stephen Tobolowsky
Regie: Peter Hewitt
Verleih: Fox
Fett, faul und frech lebt der Hauskater Garfield eine vorhersehbare, von keinerlei Sorgen getrübte Existenz in der Obhut seines leicht manipulierbaren Herrchens Jon (Breckin Meyer aus "Road Trip"). Die Ruhe findet ein abruptes Ende, als Jons neue Spielgefährtin, die aparte Tierärztin Liz (Jennifer Love Hewitt), den Dackelmischling Odie mit ins Haus bringt. Zunächst tut Garfield alles, den Neuling in seine Schranken zu weisen. Als Odie jedoch von einem Unhold entführt wird und alle Welt Garfield die Schuld gibt, ist echter Einsatz gefragt.
Einer der erfolgreichsten Cartoon-Charaktere der Zeitungsgeschichte erhebt sein digitales, von Thomas Gottschalk synchronisiertes Haupt (Original: Bill Murray) im Rahmen eines Toon-trifft-Realfilm nach erprobtem "Scooby-Doo"-Muster.
Kater Garfield macht als Kinostar Karriere und bleibt seinem Lebensstil auch auf der Leinwand treu: faulenzen, futtern, filosofieren.
Der berühmteste Kater der Welt treibt's ganz dick in Spielfilmlänge und geht dabei seinen bekannten Lieblingsbeschäftigungen nach:
Fressen (vor allem Lasagne und andere Nudeln), sich vor dem Fernseher räkeln, Mittagsschläfchen zu allen Tages- und Nachtzeiten halten und seinen Bauch zu streicheln, falls sonst niemand zur Stelle ist.
Eigentlich alles paletti, bis auf die lästige Tierärztin Dr. Liz (Jennifer Love Hewitt), die an ihm herumdoktern will und die Hass-Liebe zu Katzendame Arlene, die ihn nicht immer als Mr. Big anerkennt, aber dann doch auf allen Vieren angeschnurrt kommt.
Ein ausgefülltes Katzenleben, wenn nicht urplötzlich Futterknecht Jon (Breckin Meyer) mit Odie auftauchen würde, einem für Garfield hässlichen Wesen, das zur verhassten Hundegattung gehört. Das bringt den Stubentiger auf die Pfote und flugs plant er mit allen Tricks, das dumme Tier aus seinem Reich zu ekeln.
Leider gefällt es dem gemütsvollen Odie da ganz gut. Als der Bello verschwindet, packt Garfield das schlechte Gewissen. Adieu Couch, Kaffee und Donuts, jetzt muss Odie gerettet werden - die "Mission Impossible" beginnt.
Und eines ist sicher: Wer sich mit Garfields Krallen anlegt, hat schlechte Karten. Am Ende sind Hund und Katz Freunde fürs Leben.
Man möchte das orange-gestreifte freche Knäuel knuddeln, wie es da so fett und faul herumflackt, seinen Besitzer kommandiert und allein schon bei der Vorstellung von Sport sich seine Nackenhaare vor Entsetzen sträuben.
Ob fünf oder fünzig, Garfield hat uns voll im Griff. Deutschlands größter Kater Thomas Gottschalk leiht ihm die Stimme und bringt uns in Stimmung. Neun Leben hat die Katze, dem neurotischen Garfield wünscht man noch ein paar mehr.
| Darsteller: | Breckin Meyer | als Jon | |
|---|---|---|---|
| Jennifer Love Hewitt | als Liz | ||
| Stephen Tobolowsky | als Happy Chapman | ||
| Evan Arnolds | als Wendell | ||
| Mark Cristopher Lawrence | als Christopher Mello | ||
| Regie: | Peter Hewitt | ||
| Drehbuch: | Joel Cohen | ||
| Alec Sokolow | |||
| Produzent: | John Davis | ||
| Koproduzent: | Michele Imperato Stabile | ||
| Brian Manis | |||
| Ausf. Produzent: | Neil Machlis | ||
| Kamera: | Dean Cundey | ||
| Schnitt: | Peter E. Berger | ||
| Musik: | Christophe Beck | ||
| Produktionsdesign: | Alec Hammond | ||
| Suttirat Larlarb | |||
| Kostüme: | Marie France | ||
| Ton: | David MacMillan | ||
| Casting: | Risa Bramon Garcia | ||
| Brennan Dufresne | |||
Seit Monaten spricht vor allem einer über "Ghostbusters 3": Bill Murray.
Bill Murray wünscht sich einen ordentlichen Auftritt als Dr. Peter Venkman in "Ghostbusters 3" (Foto: Kurt Krieger)
Zwar sagt Obergeisterjäger Bill Murray bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass es nicht gut aussehe für "Ghostbusters 3". Doch die Tatsache, dass er als einziger der übersinnlichen Stars überhaupt regelmäßig zum Thema Stellung nimmt, lässt vermuten, dass er schon gerne als Dr. Peter Venkman ins Kino zurückkehren würde. Dazu passt auch Bill Murrays neueste Tirade gegen die "Ghostbusters"-Verantwortlichen:
"Mann, das ist doch alles ein Riesenschwachsinn", ereifert sich Bill Murray, als er eine Frage zu "Ghostbusters 3" gestellt bekommt. "Alles, was da lief, war, dass Harold Ramis vor einiger Zeit zu mir sagte: 'Ich hab da ein paar Jungs an der Hand, die für 'The Office' schreiben. Die sind echt lustig, die sollen auch den nächsten 'Ghostbusters' machen.' Aber genau diese Typen hatten auch das Drehbuch zu Harolds letzten Film geschrieben. Das was 'Year One'. Ich hab' den Film zwar selber nie angeschaut, aber alle, die ihn gesehen haben - inklusive einiger anderer Ghostbusters-Darsteller - sagten, es sei einer der schlechtesten Filme gewesen, die sie je gesehen hätten. Und damit hat sich unser Traum in Luft aufgelöst!"
Dabei waren zuletzt einige sehr konkrete und plausible Story-Ideen für "Ghostbusters 3" kursiert. Demnach sollte Bill Murray selbst zum Geist werden und ein neues, jüngeres Ghostbusters-Team eingeführt werden, das die Filmreihe fortsetzen könnte. Doch dazu meint Murray nur: "Das Studio will diesen Film unbedingt, denn 'Ghostbusters' ist für die eine Goldgrube - denen geht's nur ums Geld!"
Bill Murray dagegen, der als extrem eitel gilt, will vermutlich nur dann noch einmal mit Neutronenstrahlern auf Gespenster zielen, wenn er einen denkwürdigen Auftritt ins Drehbuch geschrieben bekommt. Vermutlich macht er deswegen immer wieder Wind um "Ghostbusters 3".
Immerhin hatte Comedy-Star Bill Murray noch eine extrem lustige Anekdote parat: In der englischen Version des CGI-Spaßes "Garfield" hatte er dem fetten Kater seine Stimme geliehen. Doch das beruhte auf einem Missverständnis. Er hatte gelesen, dass das Drehbuch von Joel Cohen stammte, diesen aber mit dem Regie-Genie Joel Coen (ohne "h") verwechselt und daher zugesagt: "Als ich später schweißgebadet im Synchronstudio saß und diese furchtbaren Texte sprechen sollte, sagte ich: 'Wer zum Geier hat diesen Film geschnitten, wer hat das angerichtet, der Typ hat keine Ahnung! Was, verdammt nochmal, hat sich jemand wie Joel Coen dabei bloß gedacht?' Daraufhin sagten sie mir, dass es der Joel Cohen mit 'h' war!"
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