Augenzwinkernde, clever-turbulente Parodie von "Raumschiff Enterprise" mit überzeugenden Spezialeffekten. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf19/b0019985/b150x150.jpg Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall

Filmdetails

Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall

Augenzwinkernde, clever-turbulente Parodie von "Raumschiff Enterprise" mit überzeugenden Spezialeffekten.


Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall
Start: 13.04.2000

Originaltitel: Galaxy Quest

Science Fiction / Komödie

USA 1999
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Tim Allen
Sigourney Weaver
Alan Rickman

Regie: Dean Parisot
Verleih: Paramount

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
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lau

Inhalt

Die Besatzung der "NSEA Protector" waren die größten Helden im Fernseh-All, bis die Serie 1982 abgesetzt wurde. Beinahe 20 Jahre später steckt die Crew immer noch in ihren Uniformen und tingelt von Fan-Convent zu Fan-Convent. Einige Fans erweisen sich als allzu treu: Die Thermianer vom Planeten Klatu Nebel hielten nämlich die Serie für ein "Dokument der Zeitgeschichte" und wenden sich an den Commander, damit er sie vor realen und tödlichen Widersachern rette.


Kritik

Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall

Dass Captain Kirk und die Crew des "Raumschiff Enterprise" auch im neuen Jahrtausend für eine Inspiration gut sind, beweist Dreamworks einmal mehr mit der clever-turbulenten Science-fiction-Komödie "Galaxy Quest". Die Story kreist um die abgehalfterte Besetzung einer lange abgesetzten, "Star Trek"-ähnlichen TV-Serie, die im "Drei Amigos"-Stil in den Weiten des Weltalls zur eigenen Überraschung mit echten Aliens ausserirdische Abenteuer erleben. Eine augenzwinkernde Parodie, die im Ton stets locker-charmant bleibt und obendrein mit einer erstklassigen Besetzung und überzeugenden Spezialeffekten Pluspunkte sammelt.

Regisseur Dean Parisot, der sein Debüt mit der Drew-Barrymore-Komödie "Verrückt nach Sally" gab (in Deutschland lediglich eine Videopremiere), setzt bei seiner pfiffigen Inszenierung auf Tempo im Turbodrive und die nahtlose Kombination von Komödie und Weltraumaction: Im Gegensatz zu den lächerlichen Billigeffekten des veräppelten Vorbilds weist die Produktion beachtliche Digitaleffekte auf, die es mit handelsüblicher Genreware allemal aufnehmen. Trumpfas ist allerdings das exzellente Ensemble, das die smart mit typischen Science-fiction-Klischees spielenden Parodie mit komödiantischer Schubkraft versieht. Tim Allen ("Santa Clause") überrascht in einer hinreißenden Shattner/Kirk-Imitiation als arrogant-überheblicher Schauspieler Jason Nesmith, der in der Serie "Galaxy Quest" als Commander Taggert zu Ruhm gekommen war. Bei "Questerian"-Conventions ist ihm zum Neid seiner ehemaligen Serienkollegen - unter ihnen Sigourney Weaver als sexy Blondine, deren Dekoltée mit bebendem Busen in bester Exploitation-Tradition immer tiefer ausfällt, Erzbrite Alan Rickman als Dr. Spock-Klon mit schlauen Verweisen auf Picard-Darsteller Patrick Stewart, Tony Shalhoub als Scotty-Verschnitt, Daryl Mitchell als Navigator und Sam Rockwell, der in der Serie einen unwichtigen Komparsen dargestellt hatte - der größte Jubel sicher. Bei einer dieser Fanclub-Veranstaltungen wird Nesmith von einer Gruppe scheinbar besonders eifriger Fans angesprochen. Sie bitten ihn, ihnen im Krieg gegen bösartige Heuschreckenwesen als wagemutiger Starship Trooper behilflich zu sein. Alsbald stellt sich heraus, dass es sich bei den Fans tatsächlich um Außerirdische handelt, die nach dem Empfang der von ihnen als "historische Dokumente" eingestuften Serie ihre gesamte Existenz samt Äußerem, Moralkodex und Raumschifftechnik nach dem Vorbild modelliert haben. Allein, wie die völlig unschuldigen Aliens sich die Menschheit vorstellen und sie mit auf völlig eigene Weise simulieren, bietet eine gehörige Portion Amusements. Wenn die TV-Mannschaft allerdings tatsächlich die Mission annimmt und nach anfänglicher Überforderung mit Ach und Krach inklusive angeschrammtem Raumschiff und groteskem Fehlschlag beim Beamen langsam in ihre mittlerweile von der Realität eingeholten Rollen hineinwachsen, wird "Galaxy Quest" endgültig zum Comedy-Juwel. Zudem werden drängende und von einschlägigen Serien niemals beantwortete Fragen aufgegriffen, wie es beispielsweise möglich ist, auf fremden Planeten problemlos zu atmen. Liebenswerte Spitzen feuert Parisot auch in Richtung der fanatischen "Questerians" ab, doch auch hier wird gemeinsam mit ihnen gelacht, so dass sich diese Sparte der angepeilten Zielgruppe von Trekkies wohl kaum auf die Füße getreten fühlen - und am allgemeinen Spaß teilhaben kann. ara.

Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall

Darsteller:  Tim Allen   als Jason Nesmith
  Sigourney Weaver   als Gwen DeMarco
  Alan Rickman   als Alexander Dane
  Tony Shalhoub   als Fred Kwan
  Daryl Mitchell   als Tommy Webber
  Enrico Colantoni   als Mathesar
  Sam Rockwell   als Guy Fleegman
  Robin Sachs   als Sarris
  Patrick Breen   als Quellek
  Missi Pyle   als Liliari
  Jed Rees   als Teb
  Justin Long   als Brandon
  Jeremy Howard   als Kyle
 
Regie:  Dean Parisot  
Produzent:  Mark Johnson  
  Charles Newirth  
Koproduzent:  Suzann Ellis  
  Sona Gourgouris  
Ausf. Produzent:  Elizabeth Cantillon  
Kamera:  Jerzy Zielinski  
Schnitt:  Don Zimmerman  
Musik:  David Newman  
Produktionsdesign:  Linda DeScenna  
  Jim Nedza  
Kostüme:  Albert Wolsky  

Willis leidet unter Amnesie

Nachdem es im letzten Jahr ein wenig ruhig war um den ehemaligen Action-Helden, meldet er sich nun mit voller Kraft zurück. Die Gauner-Komödie "The Whole Ten Yards" nimmt langsam Formen an, und auch ein neues Projekt ist schon in Sicht.

<br />Verwirrt und geheimnisvoll: Bruce Willis


Verwirrt und geheimnisvoll: Bruce Willis

In "Me Again" darf Bruce Willis alles vergessen, was er bisher in seinem Leben so getan hat. Er spielt einen Mann, der eines Tages in einem Hotelzimmer aufwacht und eine Leiche neben sich liegen hat. Leider kann er sich an nichts erinnern.

Also muss er Stück für Stück herausfinden, was er mit dem Mord zu tun hat. Ist er ein Cop und wollte den Täter stellen? Oder ist er sogar selbst der Mörder? Man darf gespannt sein.

Was sich im ersten Moment stark nach "Memento" anhört, ist eigentlich ein Projekt, das Bruce Willis bereits seit vier Jahren am Herzen liegt. Dean Parisot, der seinen größten Leinwanderfolg bisher mit "Galaxy Quest" hatte, wird es sich schon im April auf dem Regiestuhl gemütlich machen.

Neben diversen Drehterminen will Bruce Willis weiterhin fleißig nach einem geeigneten Drehbuchautor für den vierten Teil von "Stirb langsam" suchen. Hoffentlich vergisst er's nicht.

Star

Tim Allen

Heimwerker der westlichen Hemisphäre und mit mehreren Weihnachtsfilmen als Santa Clause im Family Entertainment ebenso zu Hause wie als Stimme von...

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Sigourney Weaver

Mit der Rolle der Astronautin Ripley in Ridley Scotts "Alien", die im Lauf dreier Fortsetzungen zur Mutter der Aliens wird, wurde...

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