3D-animierter Actionfilm über ein Agententeam aus Meerschweinchen, das in geheimer Mission gegen einen größenwahnsinnigen Verbrecher vorgeht. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz38/z0938502/b150x150.jpg G-Force - Agenten mit Biss

Filmdetails

G-Force - Agenten mit Biss 3D-Kino

3D-animierter Actionfilm über ein Agententeam aus Meerschweinchen, das in geheimer Mission gegen einen größenwahnsinnigen Verbrecher vorgeht.


G-Force - Agenten mit Biss
Start: 15.10.2009

Originaltitel: G-Force

Trickfilm / Komödie

USA 2009
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Bill Nighy
Will Arnett
Zach Galifianakis

Regie: Hoyt Yeatman
Verleih: Walt Disney

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(1 Bewertung)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Modernste Entwicklungen in der Verbrecherbekämpfung ermöglichen es, auch Tiere als Agenten in geheimer Mission einzusetzen. Der Regierung ist dabei mit dem Agententeam G-Force ein Durchbruch gelungen: Fünf Meerschweinchen sollen den superreichen Schurken Leonard Saber zur Strecke bringen, der mit einem grotesken Vorhaben die Welt zerstören will. Doch noch bevor sie den Auftrag ausführen können, geraten die Meerschweinchen-Agenten Darwin, Juarez und Blaster mit den Kollegen Maulwurf Speckles und Fliege Mooch selbst in große Gefahr, als sie an eine Tierhandlung ausgeliefert werden sollen.


Kritik

G-Force - Agenten mit Biss

Actiongeladene Familienkomödie um ein Superagententeam von sprechenden Meerschweinchen, in der unter der Fittiche von Überproduzent Jerry Bruckheimer erstmals die neue Disney-Digital-3-D-Technik in einem Realfilm verwandt wurde.

Niedliche Nagetiere rangieren in Hollywoods Unterhaltungsnahrungskette für Kinder weiterhin ganz weit oben, wie diese neueste überdrehte Kiddiekomödie nach Hits wie "Ratatouille" und " Despereaux" zeigt. Dabei handelt es sich in jeder Hinsicht um ein typisches Bruckheimer-Projekt - abgesehen davon, dass der Erfolgsproduzent seine Talente erstmals für einen reinen Kinderfilm einsetzt. Als Regisseur gibt der langjährige visuelle Effekteleiter Hoyt T. Yeatman (arbeitete an Bruckheimer-Blockbuster wie "Con Air" und "The Rock" und erhielt überdies einen Oscar für "Abyss") sein Debüt. Keine schlechte Wahl, da das Hauptaugenmerk ohnehin auf ausgefeilten visuellen Effekten ruht. Auch beim Drehbuch griff Bruckheimer auf bewährte Mitstreiter zurück: Das Ehepaar Wibberly, das schon die "National Treasure"-Reihe glatt polierte, sorgt für den rechten Big-Budget-Schliff und pfiffige Oneliner. Auch bei der Besetzung der Sprechrollen im Original ist mit Nicolas Cage und Steve Buscemi die Verbindung zum Produzenten unübersehbar.

Die G-Force-Gang besteht aus den drei bestens ausgebildeten Meerschweinchen Darwin, Blaster und Juarez, der Fliege Mooch und dem Maulwurf Speckles, die über eine High-Tech-Ausrüstung verfügen, die auch die menschlichen Soldaten von "G.I. Joe" neidisch machen würde. Bei einer Dinnerparty des Fabrikanten Leonard Saber erlebt man sie erstmals in Aktion - ein überzeugender Auftakt. Der Crew gelingt es in einem mutigem Einsatz, wichtiges Beweismaterial zu erlangen, das Saber überführen soll, unlauter nach der Weltherrschaft zu trachten. Doch als sie die Computerdiskette zu ihrem Leiter, dem tierlieben Wissenschaftler Ben (Zach Galifianakis aus "Hangover"), im Hauptquartier bringen, scheint nichts inkriminierendes gespeichert zu sein. Bens vorgesetzter FBI-Agent Kip Killian (Will Arnett) signalisiert dem Team somit das Aus. Die vierbeinigen Gesetzeshüter landen allesamt in einer Tierhandlung, wo die Entehrten Bekanntschaft mit dem fetten Meerschweinchen Hurley und einem hinterlistigen Hamster machen.

Bei der anschließenden Fluchtsequenz und der Adoption von Juarez und Blaster durch zwei aggressive Geschwister kommen die 3D-Effekte zu besonders effektivem Einsatz. An dieser Stelle wird gewitzt-geschickt und ohne erhobenem Zeigefinger eine Botschaft gegen Tierquälerei eingebaut, bevor es mit der turbulenten Nonstop-Action weitergeht. Weitere eingestreute pädagogische Perlen umfassen das Unterstreichen vom unerschütterlichen Glauben an sich selbst, der Entwicklung von gesundem Selbstvertrauen, der Bedeutung von Vergebung und dem Streben, Unrecht wieder gutzumachen. Insgesamt dominiert jedoch ein locker-leichtherziger Ton, wobei sich auch ein paar amüsante Gags für Erwachsene finden. Beim Finale braut sich dann noch eine "Transformers"-inspirierte Attacke von Küchengeräten zusammen, mit der ebenso wie mit den Extremsport-angehauchten Actioneinlagen (ein Skateboard, Autoreifen und eine High-Speed-Hamsterkugel - "Bolt" lässt grüßen - dienen als Abenteuer-Accessoires) abgedeckt wird, was hyperaktiven Kiddies wichtig sein dürfte. Mag die Geschichte an sich auch ein bisschen dünn sein, der Spaß des Familienpublikums an dieser charmanten Vierbeinerversion von "Spy Kids" ist gewährleistet. ara.

G-Force - Agenten mit Biss

Darsteller:  Bill Nighy   als Leonard Saber
  Will Arnett   als Special Agent Kip Killian
  Zach Galifianakis   als Dr. Ben Kendall
  Kelli Garner   als Marcie Hollandsworth
  Tyler Patrick Jones   als Connor
  Jack Conley   als Agent Trigstad
  Gabriel Casseus   als Agent Carter
  Niecy Nash   als Rosalita
  Loudon Wainwright   als Grandpa Goodman
 
Regie:  Hoyt Yeatman  
Drehbuch:  Marianne Wibberley  
  Cormac Wibberley  
Produzent:  Jerry Bruckheimer  
Ausf. Produzent:  Mike Stenson  
  Chad Oman  
  Duncan Henderson  
  David P.I. James  
Buchvorlage:  Hoyt Yeatman  
  David P.I. James  
Kamera:  Bojan Bazelli  
Schnitt:  Jason Hellmann  
  Mark Goldblatt  
Musik:  Trevor Rabin  
Produktionsdesign:  Deborah Evans  
Kostüme:  Ellen Mirojnick  

Star

Bill Nighy

Britischer Schauspieler. Grandioser britischer Charakterdarsteller mit dunkler, modulationsfähiger Stimme, dessen Größe (1,88m), kantige...

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