Filmdebütantin Barbra Streisand in ihrer Leib-und-Magen-Rolle. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz09/z0309720/b150x150.jpg Funny Girl

Filmdetails

Funny Girl

Filmdebütantin Barbra Streisand in ihrer Leib-und-Magen-Rolle.


Funny Girl
Start: 28.02.1969

Musikfilm / Musical

USA 1967
Laufzeit: 151 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Barbra Streisand
Omar Sharif
Kay Medford

Regie: William Wyler
Verleih: Columbia TriStar

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Fanny Brice will Anfang des Jahrhunderts Karriere im Showbusiness machen und wird trotz Rückschlägen als "Funny Girl" genannte Sängerin und Tänzerin erster großer weiblicher Star der berühmten "Ziegfield Follies". Sie verliebt sich in den Spieler Nick Arnstein. Der ersten Idylle mit Hochzeit, Haus und Kind folgt das Scheitern, als Nick sich verspekuliert und das Haus verliert. Aus dem Gefängnis entlassen, will er sich scheiden lassen, weil er nicht mit ihrem Erfolg Schritt halten kann. An dem Abend hat sie mit "My Man" einen Riesenerfolg.


Kritik

Funny Girl

Die Aussprache zwischen Fanny (Barbra Streisand) und Nick (Omar Sharif) bildet den Rahmen des Biopic-Musicals, dem 1974 "Funny Lady" (Regie: Herbert Ross) folgte. Die in den USA enorm erfolgreiche Sängerin und Entertainerin Streisand gewann für ihr überzeugendes Filmdebüt, in dem sie hinreißend komisch agiert, verdient den Oscar (einziger Oscar von acht Nominierungen). "Funny Girl" war filmhistorisch das letzte erfolgreiche Film-Musical. Die große Ära dieser Studio-Produktionen, die seit Jahren Geld verloren, war endgültig vorbei.

Funny Girl

Darsteller:  Barbra Streisand   als Fanny Brice
  Omar Sharif   als Nick Arnstein
  Kay Medford   als Rose Brice
  Walter Pidgeon   als Florenz Ziegfeld
  Anne Francis   als Georgia James
  Lee Allen   als Eddie Ryan
  Mae Questel   als Mrs. Strakosh
  Gerald Mohr   als Tom Branca
 
Regie:  William Wyler  
Drehbuch:  Isobel Lennart  
Produzent:  Ray Stark  
Kamera:  Harry Stradling Sr.  
Schnitt:  Maury Winetrobe  
Musik:  Jule Styne  
  Bob Merrill  
  Walter Scharf  
Produktionsdesign:  Gene Callahan  

Wenn's im Kino knistert: Die 100 schönsten Liebesfilme

260 klassische Filmküsse, 187 mal eifersüchtiges Gezanke und unzählige Lastwagenladungen von Taschentüchern für zu Tränen gerührte Kinogänger - Das ist das Ergebnis der 100 beliebtesten Liebesfilme Amerikas.

Großansicht Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gewandt, galant, charmant - Hollywoods Liebespaare

Gibt es überhaupt einen romantischeren Ort? Gedämpftes Licht, die Sitz- und Lümmelgelegenheiten mit weichem Samt überzogen, in den Händen das Lieblingseis. Und auf der großen Leinwand die zelluloidgewordene Erfüllung aller Jugendträume von Hingabe, Verzweiflung und der einen großen Liebe. Amor, dein Name ist Hollywood.

Nach über 80 Jahren zieht die Traumfabrik nun die Bilanz ihrer zahllosen Apelle an unsere sehnsuchtsvollen Herzen: Das renommierte American Film Institute (www.afi.com) hat eine Liste der 100 populärsten Liebesfilme veröffentlicht. Abgestimmt haben Kritiker, Autoren, Regisseure und Schauspieler.

Und der inoffizielle Oscar für den schönsten Schmachtfetzen aller Zeiten geht an - welch Überraschung - "Casablanca". Auch nach 60 Jahren größter Bemühungen der Schönen und Schönsten hat die Stadt der Engel kein größeres Traumpaar als Humphrey Bogart und Ingrid Bergman gefunden - da nützt auch Julia Roberts' imposanter Schmollmund nichts.

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

Das Traumpaar schlechthin: Bogart und Bergman

Klassisch liebt am Besten

Die "Pretty Woman" findet sich mit ihrer naiven Kurtisanenromanze an der Seite von Chefgigolo Richard Gere erst auf Platz 21 - wie die neueren Filme überhaupt wenig Land sehen im Vergleich mit den bildgewaltigen Klassikern.

So landet mit "Shakespeare in Love" der aktuellste Film unter den Top 100 gerade mal auf Platz 50 - wohlwollend gesagt gesichertes Mittelfeld, "tabellarisches Niemandsland" trifft's aber besser.

Auch Meg Ryans mustergültig vorgespielter Orgasmus brachte einen großen Liebesfilm der 80er nicht auf die filmgeschichtliche Überholspur. Für "Harry und Sally" gab's nur Platz 25. Beim Kampf von Stimmbanderotik und verbalen Anzüglichkeiten contra Cary Grants Gentleman-Attitüde siegt klar der Klassiker.

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Bezauberte nicht nur in "Frühstück bei Tiffany's": Audrey Hepburn

Ikonen unter sich

Grant brachte gleich sechs Filme unter die Top 100 und erstürmte mit "Die große Liebe meines Lebens" Platz 5. Als Leinwand-Lover fast genauso beliebt ist Humhrey Bogart, der es auf fünf Einträge in die Liebesliste bringt. Meg Ryan, die neuzeitliche Queen of Romantic Comedy, ist neben "Harry und Sally" nur noch mit "Schlaflos in Seattle" vertreten.

Dafür, dass Cary Grant als Filmbeau so unerreicht charmant wirkte, sorgte unter anderem Regisseur George Cukor: Er erwies sich statistisch als der Meister im herzergreifenden Inszenieren. So führte Cukor unter anderem bei "Die Nacht vor der Hochzeit" (Platz 44) Regie, der Grant als reumütigen Playboy an der Seite von Katharine Hepburn zeigte.

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Am Ende bleibt meist einer alleine - so wie in "Titanic"

Sehnsüchtige Träume

Katharine wiederum macht zusammen mit ihrer Namensvetterin Audrey stolze elf Prozent der 100 schönsten Liebesgeschichten Hollwoods aus: Katharine erweichte sechs mal die Herzen ihrer Filmpartner, die "Fair Lady" Audrey fünf mal. Unvergessen ihr "Frühstück bei Tiffany" und die melancholische Weise "Moonriver", bei der wahre Tränenströme in die Stofftaschentücher flossen.

Apropos Fließen, das monumentale Liebesepos der 90er, "Titanic", ist richtungsweisend - zwar lediglich Platz 37 für Teenieschwarm Leo und seine propere Kate, dafür aber eine wichtige Gemeinsamkeit mit den Top Ten: In nur drei der zehn schönsten Liebesfilme aller Zeiten kriegen sich Männlein und Weiblein - sieben mal bleibt die Liebe unerfüllt.

Klar, wenn jeder Topf gleich sein Deckelchen findet, wer schaut dann noch Liebesfilme?

Boris Sunjic


Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:<br />Vivien Leigh und Clark Gable in<br />&quot;Vom Winde verweht&quot;

Nur knapp auf Platz 2 verwiesen:
Vivien Leigh und Clark Gable in
"Vom Winde verweht"

Die 100 populärsten Liebesfilme:

Quelle: American Film Institute

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