Neuverfilmung des klassischen Jugendabenteuers nach Enid Blytons Romanreihe. http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto49/11490327/b150x150.jpg Fünf Freunde

Filmdetails

Fünf Freunde

Neuverfilmung des klassischen Jugendabenteuers nach Enid Blytons Romanreihe.


Fünf Freunde
Start: 26.01.2012

Abenteuer

Deutschland 2011
Laufzeit: 93 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Valeria Eisenbart
Quirin Oettl
Justus Schlingensiepen

Regie: Mike Marzuk
Verleih: Constantin

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Inhalt

Eigentlich hat Georgina, genannt George, so gar keinen Bock auf ihre Verwandtschaft, mit der sie die Sommerferien verbringen soll. Doch dann schlittert sie mit Julian, Dick, Anne und Timmy, dem Hund, mitten hinein in ein handfestes Abenteuer: Ein paar Halunken wollen Georges Vater dessen Formel für eine revolutionäre Energiegewinnungsmethode abluchsen. Für die fünf Freunde heißt es jetzt, schnell handeln, denn der Erfinder-Papa sitzt ahnungslos auf einer kleinen Felseninsel vor der Küste, und die Gauner sind schon ganz in seiner Nähe.


Kritik

Fünf Freunde

"Sommer"-Macher Mike Marzuk hat Enid Blytons berühmte Kinderbuchserie behutsam fürs Kino modernisiert, viel altmodischen Charme beibehalten und den Fun-Faktor erhöht.

Wenn man in Ehren ergraute Klassiker für die Leinwand wieder neu belebt, dann muss das nicht zwangsläufig einer totalen Komplett-Renovierung gleichkommen. Man kann durchaus auch versuchen, den braven, altmodischen Charme beizubehalten und nur da zu modernisieren, wo es unbedingt notwendig erscheint. Dies hat Mike Marzuk beherzigt, der hier nach "Sommer" und "Rock It!" erneut mit dem "Wilde Kerle"-Produzentengespann Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton zusammenarbeitet. Seine Version der "Fünf Freunde", eine Erfindung von Enid Blyton (die Kinderbuchreihe verkaufte weltweit mehr als 100 Mio. Exemplare), erweist sich in Sprachduktus und Dialogen durchaus auf der Höhe der Zeit, schwelgt ansonsten in Nostalgie.

Das bedeutet: schöne, plakative Fachwerkhäuschen-Idylle, eine einfache, leicht überschaubare und konfliktfreie Handlung, die auch den Kinonachwuchs nicht überfordert, sowie behutsam eingesetzte Actionsequenzen und CGI-Effekte, die allerdings bei einem Kinderabenteuer sowieso nicht unbedingt im Vordergrund stehen müssen. Marzuk setzt dafür mehr auf den Fun-Faktor, lässt Anja Kling, nach Inge Meysel nun endgültig die neue Mutter der Nation ("Hanni und Nanni", "Hexe Lilli", "Es ist ein Elch entsprungen"), für die Fast-Food-Kids Dinkelauflauf und Bärlauchfrikadellen kochen, während Armin Rohde sich als trotteliger Dorfpolizist von oben bis unten vollsabbern darf und Anatol Taubman (der Remigius aus "Die Säulen der Erde") einen mysteriösen Fremden mimt, der die fünf Freunde erst zu einer originellen Flucht aus dem Klofenster zwingt, um sich dann auf deren Seite zu schlagen. Schöne Settings sind ein Schiffswrack am Meer, das als Hauptquartier für die Nachwuchs-Detektive dient, ein "Indiana Jones"-mäßiger Geheimgang zur Felseninsel, der aus dramaturgischen Gründen ein wenig zu kurz geraten ist, und ein Luftkissenboot, dessen Fahrt die Story mit Rasanz und Tempo unterstützt. Und weil der Plot zum Schluss ein paar Kniffe bereit hält, mit Papas Experiment, aus Grünzeug Strom zu gewinnen, sogar eine sanfte Öko-Botschaft vermittelt wird, und die fünf Freunde sich am Schluss natürlich glorreich gegen die Bösen durchsetzen, sind drei Dinge erfüllt: Der Geist von Enid Blytons Vorlagen bleibt gewahrt, fünf- bis zwölfjährige Jungen und Mädchen können sich damit bestens identifizieren und ein Sequel ist programmiert, sofern die Kinokasse halbwegs stimmt. lasso.

Fünf Freunde

Darsteller:  Valeria Eisenbart   als George
  Quirin Oettl   als Julian
  Justus Schlingensiepen   als Dick
  Nele Marie Nickel   als Anne
  Armin Rohde   als Polizist Peters
  Johann von Bülow   als Polizist Hansen
  Anja Kling   als Fanny Kirrin
  Michael Fitz   als Quentin Kirrin
  Anatole Taubman   als Agent / Peter Turner
  Anna Böttcher   als Frau Miller
  Elyas M'Barek   als Vince
  Alwara Höfels   als Luna
  Marcus Harris   als Concierge
 
Regie:  Mike Marzuk  
Drehbuch:  Sebastian Wehlings  
  Peer Klehmet  
Produzent:  Andreas Ulmke-Smeaton  
  Ewa Karlström  
Ausf. Produzent:  Clifford Weber  
Buchvorlage:  Enid Blyton  
Kamera:  Bernhard Jasper  
Schnitt:  Tobias Haas  
Musik:  Wolfram de Marco  
Produktionsdesign:  Manfred Döring  
Kostüme:  Silke Faber  
Maske:  Dorothea Goldfuß  
  Heiko Wengler-Rust  
Ton:  Quirin Böhm  
Casting:  Stefany Pohlmann  

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