Originaltitel: The Grapes of Wrath
USA 1940
Henry Fonda
Jane Darwell
John Carradine
Regie: John Ford
Tom Joad wird aus dem Gefängnis, wo er wegen Totschlag saß, entlassen und erfährt, das seine Familie von den Banken von ihrem Land vertrieben wurde und nach Kalifornien gezogen ist, wo sie als Saisonarbeiter bei der Obsternte eingesetzt werden. Er folgt ihnen, zieht von einem Umsiedlerlager zum nächsten und erfährt Feindschaft, Ablehnung und Enttäuschung. Seine Verbitterung wächst. Als er den Mann tötet, der den Prediger umbrachte, muss er fliehen. Die Familie zieht weiter.

John Fords Verfilmung des Romans von John Steinbeck ist ein amerikanischer Jahrhundertfilm und ein Mythos. Kraftvoll und mit klarem Sozialblick hat er nichts von seiner Stärke eingebüßt. Fondas Schlussmonolog ("Ich werde überall sein...") machte ihn zur Legende. Sieben Mal für den Oscar nominiert, erhielt "The Grapes of Wrath" zwei: für John Ford (Regie) und Jane Darwell (Beste Nebenrolle als Ma Joad), mit der Fonda über den Tanzboden wirbelt. Bruce Springsteen nahm in zwei Konzeptalben ( "The River", "The Ghost of Tom Joad") darauf Bezug.
| Darsteller: | Henry Fonda | als Tom Joad | |
|---|---|---|---|
| Jane Darwell | als Ma Joad | ||
| John Carradine | als Casy | ||
| Charley Grapewin | als Grandpa | ||
| Dorris Bowdon | als Rosasharn | ||
| Russell Simpson | als Pa Joad | ||
| O. Z. Whitehead | als Al | ||
| John Qualen | als Muley | ||
| Eddie Quillan | als Connie | ||
| Zeffie Tilbury | als Grandma | ||
| Ward Bond | |||
| Francis Ford | |||
| Regie: | John Ford | ||
| Drehbuch: | Nunnally Johnson | ||
| Produzent: | Darryl F. Zanuck | ||
| Buchvorlage: | John Steinbeck | ||
| Kamera: | Gregg Toland | ||
| Musik: | Alfred Newman | ||
Barack Obama will das Porzellan, das George W. Bush mit seiner Hauruck-Politik allerorts zerschlagen hat, wieder kitten. Doch ob das auf diese Weise gelingt?
Auch wenn der Herr rechts sogar Winston Churchill ähnelt - über dieses Geschenk unter Staatsmännern kann man geteilter Meinung sein... (Foto: Fox)
Als der neue US-Präsident am Donnerstag den britischen Premier Gordon Brown zu dessen erstem Besuch im Weißen Haus empfing, brachte dieser Präsente mit, die symbolträchtig für die britisch-amerikanischen Beziehungen sind. Doch im Gegenzug gab's Ramsch - zumindest nach Meinung der englischen Presse. Brown überreichte Obama einen Stiftehalter aus dem Holz eines Schiffes, das vor der afrikanischen Küste gegen die Sklaverei kämpfte, und die Erstausgabe der Biographie von Winston Churchill, der im Zweiten Weltkrieg die starke Allianz mit den USA einging. Obama "revanchierte" sich mit einer Box mit 25 DVDs - darunter "Star Wars" und "E.T.".
Nun zerreißt sich der gnadenlose britische Boulevard das Maul über Obamas vermeintliche Gedankenlosigkeit. Schließlich sei Brown kein Filmliebhaber und zudem auf dem linken Auge blind, seit sich nach einem Schlag beim Rugby die Netzhaut ablöste. Doch inzwischen wurde bekannt, dass der US-Präsident die Filme vom weltweit renommierten American Film Institute extra für diesen Anlass zusammenstellen ließ. Und tatsächlich finden sich darunter viele Meisterwerke wie "Citizen Kane", "2001 - Odyssee im Weltraum" oder "Schindlers Liste". Hier der komplette Inhalt der strittigen DVD-Kollektion:
Sein Gang mit den beinahe im Stechschritt ausholenden langen, nie schlendernden Beinen, den Oberkörper steif und gerade gereckt, dabei mit...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.