Johnny Depp
Heather Graham
Sir Ian Holm
Regie: Albert Hughes, ...
Verleih: Fox
Eine Mordserie an Prostituierten im ärmlichen East End von London hält die Stadt in Atem. Inspektor Abberline (Johnny Depp) wird mit der Suche nach dem Täter betraut, der sich Jack the Ripper nennt. Dabei stößt der Kriminalist auf ein weit verzweigtes Komplott der Freimaurer. Die wollen vermeiden, dass ein Geheimnis, das den Thron ins Wanken bringen könnte, ans Tageslicht kommt.
Der gleichnamige Horror-Comic von Alan Moore und Eddie Campbell stand Pate für den dritten Spielfilm der Hughes-Brüder, die Johnny Depp in den nebligen Gassen von London auf die Jagd nach Jack the Ripper schicken. Während sie eine Verschwörung nach der anderen aus dem Ärmel schütteln, ziehen sie die Spannungsschraube bis zum Höhepunkt kontinuierlich an.
Effektive Adaption des Horrorcomics von Alan Moore und Eddie Campbell, in dem die Morde von Jack the Ripper mit Verschwörungen der Freimaurer verquickt werden.
Als eine Reihe von Prostituierten im Londoner Bezirk Whitechapel bestialisch ermordet wird, beauftragt man Inspektor Abberline (Johnny Depp) und dessen Assistenten Godley (Robbie Coltrane) mit dem Fall, der auch in den feineren Kreisen der Stadt für Unbehagen sorgt. Schon bald dämmert es dem Inspektor, dass Jack the Ripper, so nennt sich der Täter, mit Methode mordet.
Denn alle Opfer stammen aus dem Freundeskreis der irischen Prostituierten Mary Kelly (Heather Graham). Die Damen scheinen ein brisantes Geheimnis zu teilen, dessen Bewahrung es Wert scheint, Menschenleben zu opfern.
Nach "Sleepy Hollow" geht Publikumsliebling Johnny Depp erneut auf die Jagd nach einem erbarmungslosen Killer. Diesmal führen die Ermittlungen den Superstar ins schaurig-gruselig ausgestattete viktorianische London, wo Jack the Ripper höchstpersönlich sein Unwesen treibt.
Basierend auf einem erstklassigen Comicroman von Alan Moore und Eddie Campbell, zimmerten die Hughes-Brüder einen hervorragend besetzten, stets spannenden Schocker zwischen Horror und Verschwörungsthriller.
| Darsteller: | Johnny Depp | als Inspector Frederick Abberline | |
|---|---|---|---|
| Heather Graham | als Mary Kelly | ||
| Sir Ian Holm | als Sir William Gull | ||
| Jason Flemyng | als Netley | ||
| Robbie Coltrane | als Sgt. Peter Godley | ||
| Lesley Sharp | als Kate Eddowes | ||
| Susan Lynch | als Liz Stride | ||
| Terence Harvey | als Ben Kidney | ||
| Katrin Cartlidge | als "Dark Annie" Chapman | ||
| Estelle Skornik | als Ada | ||
| Paul Rhys | als Dr. Ferral | ||
| Nicholas McCaughey | als Officer Bolt | ||
| Ian Richardson | als Sir Charles Warren | ||
| Annabelle Apsion | als Polly | ||
| Joanna Page | als Ann Crook | ||
| Mark Dexter | als Albert Sickert / Prinz Edward | ||
| Danny Midwinter | als Constable Withers | ||
| Samantha Spiro | als Martha Tabram | ||
| David Schofield | als Mcqueen | ||
| Bryon Fear | als Robert Best | ||
| Peter Eyre | als Lord Hallsham | ||
| Cliff Parisi | als Mac, der Bartender | ||
| Sophia Myles | als Victoria Abberline | ||
| Ralph Ineson | als Gordie | ||
| Regie: | Albert Hughes | ||
| Allen Hughes | |||
| Drehbuch: | Terry Hayes | ||
| Rafael Yglesias | |||
| Produzent: | Don Murphy | ||
| Jane Hamsher | |||
| Ausf. Produzent: | Amy Robinson | ||
| Thomas M. Hammel | |||
| Allen Hughes | |||
| Albert Hughes | |||
| Buchvorlage: | Alan Moore | ||
| Eddie Campbell | |||
| Kamera: | Peter Deming | ||
| Schnitt: | Dan Lebental | ||
| George Bowers | |||
| Musik: | Trevor Jones | ||
| Produktionsdesign: | Martin Childs | ||
| Mark Raggett | |||
| Kostüme: | Kym Barrett | ||
| Maske: | Liza Westcott | ||
| Ton: | Steven D. Williams | ||
| Franklin D. Stettner | |||
Statt sich mit Stahlseilen durch die Häuserschluchten von Gotham City zu hangeln, benützt Batman nun lieber den Treppenlift.
Dirty Harry als Batman: Wie hätte Clint Eastwood wohl die Batsuite gestanden? (Foto: Kurt Krieger / Warner)
So hätte es im nächsten Abenteuer des Fledermaus-Rächers zugehen können - mit keinem Geringeren als Hollywood-Ikone Clint Eastwood in der Hauptrolle. Das haben Albert und Allen Hughes verraten, die den Horror-Meilenstein "From Hell" ins Kino brachten. Die beiden Brüder, die gemeinsam Filme produzieren und Regie führen, wollten den Comic "The Dark Knight Returns" verfilmen, der unter Batman-Fans als absoluter Kult verehrt wird. Kein Wunder, stammt er doch aus der Feder von "300"-Autor Frank Miller.
"Dieser Comic ist unglaublich düster", erzählt Albert Hughes. "Batman ist darin richtig alt, kämpft mit körperlichen Problemen und muss daher deutlich mehr mit seinen technischen Hilfsmitteln arbeiten."
Laut Albert Hughes haben er und sein Bruder mit dem Filmriesen Warner schon vor einigen Jahren konkret über das Projekt verhandelt: "Wir boten ihnen an, das durchzuziehen und schlugen Clint Eastwood als Hauptdarsteller vor." Doch nach längeren Verhandlungen habe sich das Studio dann entschieden, die Fledermaus-Saga mit "Batman Begins" komplett neuzustarten, worauf dann mit "The Dark Knight" ein echter Kino-Meilenstein folgte. Zumindest der Titel war dabei dem des Veteranen-Projekts sehr ähnlich.
Hughes hält die damalige Absage für absolut sinnvoll: "'The Dark Knight Returns' wäre vermutlich das Ende für die Batman-Filme gewesen", lacht er. "Wir hätten der Filmreihe damit den Todesstoß versetzt und das wussten sie auch!"
Doch vielleicht gibt es trotzdem noch Hoffnung für einen Veteranen-Batman. Denn auch Zack Snyder hat Interesse an einer Verfilmung des Oldie-Comics bekundet. Er hat immerhin bei der megaerfolgreichen Verfilmung von Frank Millers bereits erwähnten Comic-Kracher "300" Regie geführt. Bei derart vielversprechenden weil bewährten Teams kommt auch ein großes Filmstudio ins Grübeln - und wer weiß, vielleicht ja sogar ein Clint Eastwood ...
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