Rapper-Komödie von und mit Ice-Cube und zweites Sequel der Hoodsaga "Friday", in dem die Cousins Craig und Day-Day ihre alte Gegend aufmischen. http://images.kino.de/flbilder/max03/auto03/auto43/03430247/b150x150.jpg Friday After Next

Filmdetails

Friday After Next

Rapper-Komödie von und mit Ice-Cube und zweites Sequel der Hoodsaga "Friday", in dem die Cousins Craig und Day-Day ihre alte Gegend aufmischen.


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Inhalt

Die Cousins Craig und Day-Day hausen mittlerweile nicht mehr bei den Eltern, sondern zusammen in einer herunterkommenen Wohnung in der Nachbarschaft. Hier arbeiten sie als Security im lokalen Rotlichtviertel und haben so einige Probleme mit der Polizei, Mädchen, Alkohol, Drogen und dem nicht vorhanden Kleingeld.


Kritik

Friday After Next

Der Original-"Friday" war anno 1995 im Ghetto angesiedelt, der "Next Friday" danach in den Suburbs. Nun kehrt man wieder zurück in die Inner Cities, diesmal an Heiligabend. Glasklar ist bei Teil drei der gagvernebelten Kifferkomödienreihe von und mit Rapper Ice Cube, dass langsam aber sicher die Marihuana geschwängerte Luft raus ist. Zeichnete sich Cubes letzte Hitkomödie "Barbershop" noch durch clever-schlagfertigen Humor und greifbare Figuren aus, fällt "Friday After Next" von Debütregisseur Marcus Raboy mit angestrengten Bad-Taste-Ausrutschern und abgenutzten Hood-Klischees auf die Nase.

Ice Cube spielt wieder den 'straight man' Craig, der mit seinem Cousin DayDay (Mike Epps, der in Teil zwei Chris Tucker als Sidekick ersetzte) mittlerweile wieder in seiner schwarzen Nachbarschaft wohnt. In der Nacht vor Weihnachten erleichtert sie ein Einbrecher im Weihnachtsmannkostüm um ihre Weihnachtsgeschenke und zu allem Überfluss um ihr Mietgeld. Dies fordert am nächsten Morgen mit Nachdruck ihre bärbeißige Vermieterin Miss Pearly (Bebe Drake), die ihnen mit Kündigung und einem Rendezvous mit ihrem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Sohn Damon (Terry Crews verbreitete zuletzt Angst und Schrecken in "Serving Sara") droht. Also nehmen die beiden Freunde notgedrungen einen Job als Sicherheitsmänner in einem Einkaufszentrum an, wo Craigs Eltern ein Restaurant führen. Kaum verfügt DayDay über ein bisschen Macht, nutzt er diese auch gleich aus, indem er beispielsweise nette alte Damen herumkommandiert. Zudem verlieben sich beide in die hübsche Donna, die Freundin des kleingewachsenen Zuhälters Money Mike (Kate Williams amüsiert mit schriller Garderobe und entsprechendem Auftreten). Bei einer ausgelassenen Weihnachtsparty in ihrer Wohnung kommen alle zusammen und die Cousins können schließlich sogar dem diebischen Santa Clause das Handwerk legen.

Die Pointen kreisen wieder um die exzentrischen Familienangehörigen, allen voran Craigs Vater Willie (John Witherspoon) und dessen lautstarke Verdauungsvorgänge. Onkel Elroy (Don Curry) erhöht in erster Linie den Dezibelquotienten, während die wimmernde Oma in einer misslungenen Szene als Punchingbag dient. Muskelpaket Crews als lüsterner Homosexueller und Williams als sein renitentes Opfer sind für weitere zweifelhafte Gags zuständig, während die Vermieterin die Sparte "sexsüchtiges altes Weib" abdeckt. Dass die Chemie zwischen Ice Cube und seinem Partner Epps schon besser war und das Fehlen von neuen zündenden Gags nur mit dem Aufwärmen erprobter Kifferwitze kaschiert wird, kommt erschwerend hinzu. ara.

Friday After Next

Darsteller:  Ice Cube   als Craig Jones
  Mike Epps   als Day-Day
  John Witherspoon   als Mr. Jones
  Don 'DC' Curry   als Onkel Elroy
  Anna Maria Horsford   als Mrs. Jones
  Clifton Powell   als Pinky
  Bebe Drake   als Ms. Pearly
  K.D. Aubert   als Donna
  Sommore   als Cookie
  Rickey Smiley   als Santa Claus
  Joel McKinnon Miller   als Officer Hole
  Reggie Gaskins   als Officer Dix
  Terry Crews   als Damon
  Starletta Dupois   als Schwester Sarah
  Katt Williams   als Money Mike
  Maziyar Jobrani   als Moly
  Michael Lamone Bivins   als Lil Chris
  Emilio Rivera   als Larry, der Postbote
 
Regie:  Marcus Raboy  
Drehbuch:  Ice Cube  
Produzent:  Ice Cube  
  Matt Alvarez  
Ausf. Produzent:  Douglas Curtis  
  Toby Emmerich  
  Matt Moore  
Kamera:  Glen MacPherson  
Schnitt:  Suzanne Hines  
Musik:  John Murphy  
Produktionsdesign:  Amy Beth Ancona  
  Colin De Rouin  
Kostüme:  Dana Campbell  
Ton:  Walter Anderson  
Casting:  Matthew Barry  
  Nancy Green-Keyes  

Star

Ice Cube

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