Dennis Quaid
James Caviezel
Elizabeth Mitchell
Regie: Gregory Hoblit
Verleih: Studiocanal
Mit Hilfe eines alten Funkgeräts gelingt es dem jungen Cop John Sullivan, Funkkontakt mit seinem 30 Jahre zuvor bei einem Brand tödlich verunglückten Vater, dem Feuerwehrmann Frank, zu etablieren. Dank der Ratschläge Johns kann Frank seinem Tod diesmal entkommen. Unwissentlich lösen sie damit aber eine Kette von Ereignissen aus, die eine Mordserie neu aufflammen lassen. Nächstes Opfer: Johns Mutter.

Wer würde nicht gerne zurück in die Zeit reisen, um die Vergangenheit zu beeinflussen? Diese Prämisse greift der fantastische Thriller von Regisseur Gregory Hoblit ("Dämon") auf. Mittels Kontakt durch eine spezielle Radiofrequenz erhält eine durch Unfalltod zu kurz gekommene Vater-Sohn-Beziehung 30 Jahre später eine zweite Chance. Neben dem übernatürlichen Element, das sich vermarktungstechnisch gerne in der Zone von "Der sechste Sinn" bewegen möchte, spielt ein recht konventioneller Serienkiller-Subplot eine prominente Rolle.
NYC 1999: John Sullivan ("Der schmale Grat"-Veteran Jim Caviezel) ist ein gestresster Detective und mit den Nerven am Ende. Zufällig beginnt er mit dem alten Funkradio seines lange verstorbenen Vaters (Dennis Quaid) herumzuspielen und befindet sich unversehens auf der selben Wellenlänge wie sein Vater Frank im Jahr 1969. John gibt ihm einen Tip, wie er beim Einsatz als Feuerwehrmann am nächsten Tag sein Leben retten kann. Und tatsächlich kann er dem Flammentod entkommen, doch damit haben die beiden die Abläufe in der Vergangenheit verändert und nun droht Johns Mutter (Elizabeth Mitchell) von einem Serienmörder umgebracht zu werden. Gemeinsam versuchen Vater und Sohn abermals das Schicksal in neue Bahnen zu lenken.
Quaid und Caviezel geben trotz wenig äusserlicher Ähnlichkeit ein glaubwürdiges Vater/Sohn-Gespann ab, denen man ihren engen emotionalen Kontakt abkauft. Quaid macht sich hervorragend als sympathischer working class hero, auch wenn das Drehbuch von Toby Emmerich ihn auf der Jagd nach dem Killer etwas blauäugig in gefährliche Situationen hineintappen lässt. Als Background-Handlung wob man mit liebevoller Sorgfalt die authentische Baseball-Worldseries von 1969 ein und Vater sowie Sohn sind große Fans des Mets-Teams. Überhaupt verwendete man auf die Rekonstruktion der auslaufenden 60er Jahre viel Detailgenauigkeit, was dem in Toronto gefilmten Thriller eine reizvolle Atmosphäre verleiht. Doch ist es mehr der gefühlvolle, teils ein wenig sehr sentimentale Aspekt denn der Suspense, die "Frequency" sehenswert macht. ara.
| Darsteller: | Dennis Quaid | als Frank Sullivan | |
|---|---|---|---|
| James Caviezel | als John Sullivan | ||
| Elizabeth Mitchell | als Julia Sullivan | ||
| Andre Braugher | als Satch DeLeon | ||
| Shawn Doyle | als Jack Shepard | ||
| Noah Emmerich | als Gordo Hersch | ||
| Jordan Bridges | als Graham Gibson | ||
| Melissa Errico | als Samantha Thomas | ||
| Daniel Henson | als Johnny Sullivan (6 Jahre) | ||
| Frank McAnulty | als Desk Sergeant | ||
| Michael Cera | als Gordy Jr. | ||
| Stephen Joffe | als Little Gordo | ||
| Regie: | Gregory Hoblit | ||
| Drehbuch: | Toby Emmerich | ||
| Produzent: | Bill Carraro | ||
| Toby Emmerich | |||
| Gregory Hoblit | |||
| Howard W. Koch Jr. | |||
| Ausf. Produzent: | Richard Saperstein | ||
| Robert Shaye | |||
| Kamera: | Alar Kivilo | ||
| Schnitt: | David Rosenbloom | ||
| Musik: | Michael Kamen | ||
| Produktionsdesign: | Paul Eads | ||
| Dennis Davenport | |||
| John Kasarda | |||
| Kostüme: | Elisabetta Beraldo | ||
| Ton: | Tom Bellfort | ||
| Steve Boeddeker | |||
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