Hilary Swank
Patrick Dempsey
Scott Glenn
Regie: Richard LaGravenese
Verleih: Paramount
Als die junge Lehrkraft Erin Gruwell (Hilary Swank) 1994 an der Wilson High School von Long Beach ihren Dienst antritt, wankt ihr Idealismus: Die Schüler sind in rassische Gruppen zersplittert und leben ihren Hass täglich in Gewalt aus. Ihre Rektorin Margaret Campbell (Imelda Staunton) hat längst resigniert, doch Erin startet eine Initiative zur Toleranz. Sie lässt das Tagebuch der Anne Frank lesen und Problemschüler wie Eva (April Hernandez) und Andre (Mario) ein eigenes Journal führen.
Richard LaGravenese, der vor allem als Drehbuchautor ("Menschenkind") Aufmerksamkeit erregte, fesselt mit einem ans Herz gehenden Schuldrama. Seine Version von "Dangerous Minds" ist ehrlich, ernsthaft, abgeklärt und verfügt über hervorragende Darstellerleistungen.
Hilary Swank inspiriert als positive Paukerin eine Klasse von desillusionierten Ghettokids zu höheren Idealen.
Lehrerin Erin Gruwell (Hilary Swank) startet ebenso enthusiastisch wie ahnungslos ihren Englischunterricht an der Woodrow Highschool in Long Beach. Dort sitzen ihr Latinos, Afroamerikaner, Asiaten und eine Minderheit von Weißen desinteressiert gegenüber. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, das Interesse ihrer untereinander bitter verfeindeten Schützlinge zu wecken, hofft Erin mit dem Analysieren von Tupac Shakur-Texten Fortschritte zu machen.
Doch erst als sie ihrer Klasse leere Ringhefte gibt und sie auffordert über ihren Alltag zu schreiben, kommt es zur Annäherung. Erin erfährt über gewalttätiges Gangleben, Armut, selbst auferlegte Rassentrennung, Drogendeals, zerrüttete Familien, Raubüberfälle, Drive-By-Shootings und das tiefe Misstrauen gegenüber allen Außenseitern.
"Freedom Writers" ist ein Lehrer-Schüler-Drama, das in eine ähnliche Kerbe schlägt wie "Saat der Gewalt" oder "Dangerous Minds". Hilary Swank liefert eine überzeugende Performance. Regisseur und Drehbuchautor Richard LaGravenese greift für seine bewegende Ode über Akzeptanz, Respekt und den Triumph des Willens eine wahre Geschichte auf.
| Darsteller: | Hilary Swank | als Erin Gruwell | |
|---|---|---|---|
| Patrick Dempsey | als Scott Casey | ||
| Scott Glenn | als Steve Gruwell | ||
| Imelda Staunton | als Margaret Campbell | ||
| April L. Hernandez | als Eva | ||
| Mario | als Andre | ||
| Jason Finn | als Marcus | ||
| Hunter Parrish | als Ben | ||
| Kristin Herrera | als Gloria | ||
| Jacklyn Ngan | als Sindy | ||
| Sergio Montalvo | als Alejandro | ||
| Deance Wyatt | als Jamal | ||
| Vanetta Smith | als Brandy | ||
| Regie: | Richard LaGravenese | ||
| Drehbuch: | Richard LaGravenese | ||
| Produzent: | Danny DeVito | ||
| Michael Shamberg | |||
| Stacey Sher | |||
| Ausf. Produzent: | Hilary Swank | ||
| Kamera: | Jim Denault | ||
| Schnitt: | David Moritz | ||
| Musik: | Mark Isham | ||
| Produktionsdesign: | Laurence Bennett | ||
| Kostüme: | Cindy Evans | ||
| Casting: | Margery Simkin | ||
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