Originaltitel: Frankenstein - The Man Who Made a Monster
USA 1931
Colin Clive
Mae Clarke
Boris Karloff
Regie: James Whale
Verleih: CIC
Wissenschaftler Herbert von Frankenstein stiehlt mit Assistent Fritz Leichen, um aus toter Materie Leben zu schaffen. Mittels elektrischer Ladungen erweckt er ein Geschöpf enormer Größe und Hässlichkeit zum Leben, das, weil Fritz ein Gehirn vertauscht hat, ein anormales Hirn besitzt. Das Monster flieht aus Frankensteins Turm. Als ein Mädchen ertrunken in einem See aufgefunden wird, verfolgen die Dorfbewohner das Monster bis zu der Mühle, in die es seinen Schöpfer geschleppt hat, und zünden die Mühle an...

Die erste Tonfilmfassung des Frankenstein-Stoffs, der auf der Gothic Novel von Mary Shelley basiert. Drehbuchautor Robert Florey änderte wesentliche Teile des Schauerromans (das Monster wird mit Magie geschaffen, endet im ewigen Eis). Die Regie übernahm der Brite James Whale, der nach dem Publikumserfolg für Universal die Fortsetzung "Frankensteins Braut" (1935) inszenierte. Das Monster wurde von Boris Karloff (1887-1969) gespielt, der zu einem Star des Horrorfilms wurde und in 155 Filmen, darunter Roger Cormans "Der Rabe" (1962), auftrat.
| Darsteller: | Colin Clive | ||
|---|---|---|---|
| Mae Clarke | |||
| Boris Karloff | |||
| John Boles | |||
| Edward van Sloan | |||
| Dwight Frye | |||
| Frederick Kerr | |||
| Lionel Belmore | |||
| Regie: | James Whale | ||
| Drehbuch: | Garret Fort | ||
| Francis Edward Faragoh | |||
| Produzent: | Carl Laemmle jr. | ||
| Buchvorlage: | Mary Wollstonecraft Shelley | ||
| Kamera: | Arthur Edeson | ||
| Musik: | David Brockman | ||
| Produktionsdesign: | Charles D. Hall | ||
Wenn die Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in den nächsten Tagen in den Briefkasten gucken, finden sie darin den alljährlichen Umschlag mit dem Stimmzettel für die Oscar-Verleihung. Und diesmal prangt auf der heiligen Depesche aus L.A. eine hübsche Sonderbriefmarke.
Denn die US-Post hat für diese feierliche Gelegenheit spezielle Marken designen lassen, die Motive der Arbeit hinter den Kulissen zeigen: Regie, Kamera, Kostüm, Kulisse, Schnitt, Makeup, Musik, Drehbuch, Ton und Spezialeffekte.
Die Academy schickt natürlich auch nicht einfach einen Praktikanten mit den Postsäcken zum nächsten Schalter - nein, da wird schon ein schickes, medienwirksames "Mailing-Event" organisiert.
Diesmal waren Gena Rowlands und Sara Karloff als Ehrengäste dabei. Rowlands ist die Witwe von John Cassavetes, dessen Antlitz die Regie-Briefmarke ziert. Die Fratze des Monsters Frankenstein alias Boris Karloff grinst Postboten und Empfänger von der Makeup-Briefmarke an.
5307 Briefe wurden an die Mitglieder der Academy versandt, damit sie unter den Nominierten die Gewinner bestimmen. Die logistische Meisterleistung: Die Mitglieder finden auf ihrem Umschlag die jeweils zu ihrem eigenen Beruf passende Sondermarke.
Etwa 500 Briefe wurden bereits letzte Woche an jene Stimmberechtigten versendet, die nicht in den USA leben. Die ausgefüllten Bögen müssen bis 18. März um 17 Uhr wieder bei der Academy eingehen. Anhand der bis dahin eingegangenen Stimmen werden die Gewinner ermittelt, die am 23. März bei der glamourösen Oscar-Nacht im Kodak Theatre zu Hollywood bekannt gegeben werden.
Einer der besten Horrordarsteller des klassischen Gruselfilms, ist der Engländer Boris Karloff (1887 - 1969, eig. William Henry Pratt), der...
Film der Woche: Der Kult geht weiter, die Alien-Jäger blitzdingsen wieder! Will Smith reist in die Sixties, um den jungen Agent Kay (Josh Brolin) zu retten.
Preview der Woche: Schöne Komödie mit "Hannah Montana" Miley Cyrus, die sich in ihren besten Freund verliebt.