Episodenfilm / Drama http://images.kino.de/flbilder/max95/bf95/bf45/b9545005/b150x150.jpg Flirt

Filmdetails

Flirt


Flirt
Start: 07.12.1995

Episodenfilm / Drama

USA/Deutschland/Japan 1993-1995
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 12 Jahre

William Sage
Parker Posey
Martin Donovan

Regie: Hal Hartley
Verleih: Pandora

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

In New York, Berlin und Tokio findet dreimal (fast) die gleiche Geschichte statt: Ein Mann/eine Frau müssen sich innerhalb von neunzig Minuten entscheiden, ob er/sie mit dem/der jeweiligen Partner/in zusammenbleiben will. In dieser Zeit bleibt natürlich genügend Raum für Liebe, Eifersucht oder Gewalt.


Kritik

Flirt

Der New Yorker Auteur Hal Hartley, durch Filme wie "Simple Men" oder "Trust" bestens bekannt, hat in Deutschland eine treue Anhängerschaft, die sich auch "Flirt" nicht entgehen lassen wird. Die Fans werden nicht enttäuscht, denn auch hier bleibt Hartley seinen altbekannten künstlerischen Maximen treu. Seine unaufwendigen Werke sind eher Momentaufnahmen "realen" Lebens als traditionelles Erzählkino. Kleine, eher nebensächliche Beobachtungen zu Menschen und Dingen finden bei dem Mann aus Long Island den Weg auf die Leinwand, der große Gestus, das bigger than life Hollywoods, sucht man bei Hartley vergebens. Nach der vergleichs-weise aufwendigen Produktion "Amateur" (mit Isabelle Huppert) hat sich Hal Hartley mit seinem jüngsten Film wieder seiner kleinen Geschichten, seiner "kleinen Katastrophen" besonnen. Zwischen 1993 und 1995 entstanden, erzählt "Flirt" dreimal die (fast) identische Geschichte: In New York, Berlin und Tokio müssen Mann/Frau sich innerhalb von 90 Minuten entscheiden, ob er/sie mit dem jeweiligen Partner zusammenbleiben wollen. In den eineinhalb Stunden, in denen auch andere Partner ausprobiert werden, kommt es zu Eifersuchtsszenen und einem Revolverschuß, der zu einer bösen Gesichtsverletzung führt."Flirt" war ursprünglich ein 23minütiger Kurzfilm, der auf den Filmfestivals von Rotterdam und Toronto aufgeführt wurde. Von der guten Resonanz beeindruckt, beschloß Produzent Ted Hope, den Film "auszubauen". Nachdem er in Deutschland und Japan Geld flüssig gemacht hatte, stellte er es Hal Hartley zur Verfügung, damit dieser ein abendfüllendes Werk realisieren konnte. Der Regisseur straffte daraufhin seinen Kurzfilm um sieben Minuten, verwandelte ihn in die erste Episode des Spielfilms und inszenierte zwei weitere, wobei er beschloß, daß diese Variationen des Orginalmaterials sein sollten, nicht Fortführungen. So ist es auch zu erklären, warum gerade der erste Teil von "Flirt" so gut funktioniert. Die Geschichte ist witzig, originell und überraschend, die Schauspieler agieren überzeugend und frisch. In den beiden, oft wortwörtlichen Wiederholungen vor wechselndem Hintergrund macht sich jedoch auch Langeweile breit. Der formal witzige Gedanke einer dreifachen Spiegelung trägt die 85 Minuten, die das Endprodukt dauert, nur bedingt. So scheint es leider eher unwahrscheinlich, daß "Flirt" außerhalb des bestehenden Hartley-Fankreises einen großen Eindruck hinterlassen wird. geh.

Flirt

Darsteller:  William Sage  
  Parker Posey  
  Martin Donovan  
  Dwight Ewell  
  Dominik Bender  
  Geno Lechner  
  Peter Fitz  
  Elina Löwensohn  
  Maria Schrader  
  Miho Nikaidoh  
  Toshizo Fujisawa  
  Chikako Hara  
  Hal Hartley  
  Boris Aljinovic  
  Sebastian Koch  
 
Regie:  Hal Hartley  
Drehbuch:  Hal Hartley  
Produzent:  Ted Hope  
Ausf. Produzent:  Jerome Brownstein  
  Reinhard Brundig  
  Satoru Iseki  
Kamera:  Michael Spiller  
Schnitt:  Hal Hartley  
Musik:  Ned Rifle  
  Jeffrey Taylor  

Star

Parker Posey

Amerikanische Schauspielerin, die vom Magazin "Time" als "Queen of the Indies" bezeichnet wurde, weil sie zwischen 1994 und 2004 in 32...

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