Veröffentlicht am 17.04.2008
Fleisch ist mein Gemüse Deutschland 2008
Fleisch ist mein Gemüse Kinostart 17.04.2008, Deutschland 2008
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Fleisch ist mein Gemüse - Filmplakat

Melancholische Coming-of-Age-Story mit skurrilen Figurenarsenal nach den Erinnerungen der Kutltfigur Heinz Strunk.

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Filmkritik zu Fleisch ist mein Gemüse

Melancholische Coming-of-Age-Story mit skurrilem Figurenarsenal nach den Erinnerungen der Kultfigur Heinz Strunk.

Heinz Strunk (Maxim Mehmet) hat's wahrlich nicht leicht im Leben. Aufgewachsen mit einer schwerkranken, depressiven Mutter und neben einer suizidgefährdeten, fettleibigen Nachbarin im tristen Hamburger Arbeiterviertel Harburg, muss sich der junge Mann mit einer Akne herumplagen, die seinen Körper komplett mit hässlichen Eiterpusteln übersät.

Doch wenigstens wurde Heinz von der Muse geküsst. Als talentierter Saxophonspieler landet er bei der Tanzkapelle "Tiffanys" und wirft fortan unter der Regie des eigensinnigen Bandleaders Gurki (Andreas Schmidt) auf Schützenfesten und Dorfhochzeiten seine musikalischen Perlen vor die Säue, sprich, vors alkoholisierte Publikum.

Polonaise an der Nordseeküste

Und während das Volk nach Schlager-Schmankerln wie "An der Nordseeküste" oder "Polonaise Blankenese" lechzt, bastelt der scheue Heinz an seiner Karriere als Musikproduzent. Erfolglos. Bis eines Tages die kesse Jette (Anna Fischer) in sein Leben tritt.

Eine melancholisch-schräge Coming-of-Age-Story mit überaus skurrilem Figurenarsenal ist diese Adaption von den Jugenderinnerungen der Kultfigur Heinz Strunk. Gelungen ist insbesondere die erschreckend detailgetreue Schilderung von ländlichen Festivitäten und die Wiedergabe des 80er-Jahre-Zeitkolorit sowie die Schauspielperformance von Andreas Schmidt.

Pressestimmen

Dieser Film ist mehr melancholische Coming-of-Age-Story als Schenkelklopf-Spaß, mehr skurrile Figuren-Schau als Sketchparade. (Blickpunkt:Film)

Der Film trifft den melankomischen Ton des Buches, hat gar etwas Theater-Tiefe, dreht aber zu sehr auf: In seiner Leinwandjugend gibt es Sex, Tote und Liebe - "daran kann ich mich gar nicht erinnern", sagt ironischerweise der echte Strunk im Film, der als Jagdtrophäe an der Wand hängt, sein Lebenskino betrachtet und zum Happy-End mit seinem Alter Ego tauscht. (Süddeutsche Zeitung, 17. April 2008)

Andreas Schmidt macht das prima als peinlich berührende Stimmungskanone. Ansonsten enttäuscht die Verfilmung von Heinz Strunks autobiografisch gefärbtem Roman. Regisseur und Autor Christian Görlitz findet zwischen Tragik, Komik und Trash keinen Tonfall, inszeniert eine holprige Revue des Versagens. Er habe ein Talent für falsche Momente, meint Strunk, von Maxim Mehmet zurückhaltend gespielt, und das gilt auch für diesen Film. (Abendzeitung, 17. April 2008)

Die Achtziger-Jahre-Sat.1-Satire, die Görlitz aus dem Stoff gemacht hat, wird deshalb nur demjenigen etwas sagen, der schon Buch, Hörbuch und Musical wegen der Wahrhaftigkeit und Tapferkeit des Antihelden Heinz geschätzt hat. (Die Tageszeitung, 17. April 2008)

Der erfahrene Fernsehregisseur Christian Görlitz gibt mit "Fleisch ist mein Gemüse" sein Kinodebüt. Es verwundert, dass ihm kein eigenständigeres Werk gelingt. (Stuttgarter Zeitung, 17. April 2008)

Görlitz löst die Sache achtbar mit flüssiger, nicht allzu klischeehafter Inszenierung und, vor allem, klug ausgewählten Darstellern. Maxim Mehmet, und das kann nur ein Lob bedeuten, gibt den Heinz Strunk ungefähr so, wie man ihn sich als Leser vorstellt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. April 2008)

Der Film zerfällt in ein aufrichtiges Drama, das nicht witzig sein kann, und eine Komödie, die vor Abgründen kneift. In Lebensmitteln ausgedrückt: Da weiß das Fleisch nicht, was die Beilagen tun. (Die Welt, 17. April 2008)

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Filmhandlung & Hintergrund zu Fleisch ist mein Gemüse

Mitte der 80er Jahre im Hamburger Stadtteil Harburg wächst der junge Heinz Strunk (Maxim Mehmet) auf. Ihn plagen fiese Hautausschläge, eine sieche Mutti (Susanne Lothar) und die instabile Nachbarin (Livia S. Reinhard). Dafür kommt er ins Show-Biz als Saxophonist einer Mugger-Kapelle, wo er auf Schützenfesten Korn, Klaus & Klaus und Koteletts kennen lernt. Mit den Sängerinnen Anja (Susanne Bormann) und Jette (Anna Fischer) versucht er daraufhin die Solo-Karriere.

Der rasch zum Kult gewordene autobiografische Roman Heinz Strunks dient als Vorlage für eine klamaukfreie Jugendkomödie, die tief ins unbekannte Milieu von Dorf-Hochzeiten, provinziellen Show-Giganten und unberechenbaren Landmusikanten eindringt.



Heinz Strunk hat eine schwerkranke, depressive Mutter und eine suizidgefährdete Nachbarin. Außerdem kämpft er mit schlimmer Akne. Doch wenigstens findet der junge Mann als talentierter Saxophonspieler bei der Tanzkapelle "Tiffanys" einen Job. Doch erst mit dem Auftauchen von Jette gerät sein Leben so richtig in Fahrt.



Heinz Strunk hat's nicht leicht im Leben. Aufgewachsen mit einer schwerkranken Mutter im Hamburger Arbeiterviertel Harburg, muss sich der junge Mann mit einer bestialischen Akne herumplagen. Als talentierter Saxophonspieler landet er bei der Tanzkapelle "Tiffanys" und wirft fortan auf Schützenfesten und Dorfhochzeiten seine musikalischen Perlen vor die Säue. Während das Volk nach Schlager-Schmankerln lechzt, bastelt der scheue Heinz an seiner Karriere als Musikproduzent. Erfolglos. Bis die kesse Jette in sein Leben tritt.



Prädikat wertvoll

Auszeichnung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW)
Prädikat: WertvollKurztext:

Die Verfilmung des autobiografischen Romans über die Kultfigur Heinz Struck begeistert durch skurrile Figuren und schrägen Humor. Der Film erzählt auf tragisch komische Weise von Strucks Leben mit seiner psychisch kranken Mutter, seinem Leiden an einer üblen Akne, seiner unerfüllten Sexualität. Und schließlich verkauft sich der talentierte Saxophonist an eine Tanzkapelle, die vor alkoholisiertem Publikum bei Dorfhochzeiten und Schützenfesten auftritt. Die grandiosen, schauspielerischen Leistungen, der liebevolle Umgang mit allen Figuren, die musikalischen Einlagen und die perfekte Wiedergabe des Zeitkolorits der 1980er Jahre machen den Film zu einem besonderen cineastischen Ereignis.

Jurybegründung:

Nach einer Buchvorlage von Heinz Strunk und auch unter seiner tatkräftigen Mithilfe als Darsteller vermittelt diese Tragikomödie viel vom Lebensgefühl der 1980er Jahre in Hamburg-Harburg und Umland.

Sehr lebensnah und realistisch der Blick in das Leben des jungen Heinz Strunk, seine Beziehung zu seiner Mutter mit berührenden Momenten, zu seiner Nachbarin und seine gescheiterten Versuche, mit diversen Sängerinnen Musikproduktionen aufzubauen.

Kabinettstückchen sind die Konzertauftritte der "Tiffanys" auf Dorfhochzeiten, Schützenfesten und Karnevalsveranstaltungen. Ein besonderes Lob verdient dabei das Casting der teilweise bizarren Tanz- und Festgäste auf diesen Veranstaltungen, den Kostümen und der Ausstattung. Das ist auch ein Abbild einer Gesellschaft, das herrliche Situationskomik mit schönen Details und guten Einfällen bietet, aber nie desavouiert.

Dass Heinz Strunk gemeinsam mit einem Hirsch das teilweise wilde Leben und Treiben zusätzlich kommentiert, verstärkt noch den Spaß am Zuschauen.

Nicht zu vergessen der Hinweis auf die gute Kameraführung, eine pfiffige Montage und reizvolle Übergänge mit Schrifteinblendungen sowie die Auswahl des Soundtracks, ohne den der Spaß nur halb so groß gewesen wäre.
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)


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Originaltitel Fleisch ist mein Gemüse
OV -
OmU -
Genre Komödie / Drama
Filmpreis -
USA-Start -
Kinostart (D) 17.04.2008
Besucher (D) 154.743
Einspielergebnis (D) € 978.920
Bes. (EDI) 154.743
Bes. (FFA) 159.884
FSK ab 12 Jahre
WWW -
Cast & Crew in Fleisch ist mein Gemüse
Regisseur Christian Görlitz Regisseur
Darsteller Heinz Strunk Filmbild 741893 Fraktus / Heinz Strunk Heinz Strunk © Pandora
Darsteller Maxim Mehmet Filmbild 427491 Tatort: Ausweglos (AT) (MDR) / Maxim Mehmet Heinz Strunk, jung © MDR
Darsteller Andreas Schmidt Filmbild 681068 Krauses Braut (Rundfunk Berlin Brandenburg) / Andreas Schmidt Gurki © rbb/Arnim Thomaß
Darsteller Oliver Bröcker Filmbild 449794 Duo: Sterben statt erben, Das (ZDF) / Oliver Bröcker Norbert © ZDF / Gunnar Fuß
Darsteller Jona Mues Jens
Darsteller Martin Brauer Torsten
Darsteller Susanne Lothar Künstlerporträt 549084 Lothar, Susanne / Berlinale 2010 Mutter © Kurt Krieger
Darsteller Anna Fischer Filmbild 813558 Bella Block: Angeklagt (ZDF) / Anna Fischer Jette © ZDF/Marion von der Mehden
Drehbuch Christian Görlitz Drehbuch
Weitere Darsteller
Produzent
Produktionsleitung
Buchvorlage
Produktionsdesign
Kamera
Schnitt
Kostüme
Ton
Casting
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