Mitte der 80er Jahre wird Mafiaboss Jack DiNorscio vor Gericht gestellt. Der Staatsanwalt bietet dem Gangster an Stelle einer langjährigen Hafstrafe Straffreiheit an, wenn er sich bereit erklärt, gegen seine Familie und Bosse auszusagen. DiNorscio überrascht die Justiz: Er lässt sich nicht locken. Anstatt seine Freunde zu verraten, erklärt er, dass er sich selbst verteidigen wird.

Sieben Jahre nach seinem letzten Spielfilm, "Gloria" von 1999, kehrt der mittlerweile 81-jährige Sidney Lumet auf die Leinwand zurück: Der auf wahren Begebenheiten basierende Justizthriller über den längsten Mafiaprozess in der Geschichte der Vereinigten Staaten, der teilweise ad verbatim auf Prozessprotokolle zurückgreift, gibt dem Altmeister die Gelegenheit, sich einmal mehr mit seinen Lieblingsthemen - die Korrumpierbarkeit von Mensch und System, Machtmissbrauch - zu beschäftigen. Ungewöhnlich hingegen ist die Wahl des Hauptdarstellers: Actionstar Vin Diesel übernahm den Part, der eigentlich für Joe Pesci vorgesehen war.
Über seine Facebook-Seite lässt Vin Diesel seine Fans wissen, dass bereits im Sommer die Dreharbeiten zum neuen "Riddick"-Abenteuer starten - aber nur, wenn er große finanzielle Einbußen in Kauf nimmt.
Vin Diesel ist immer noch ganz aus dem Häuschen, wie gut "Fast & Furious Five", der bislang letzte Streich der "The Fast and the Furious"-Reihe, international die Kinokassen klingeln lässt. Vin dürfte damit auch einen guten Schnitt machen und sein Konto dementsprechend auffüllen. Ganz anders sieht es dagegen bei der Gage für das nächste "Riddick"-Abenteuer aus.
Auf seiner Facebook-Seite freute sich der Muskelprotz zwar darüber, dass Regisseur und Drehbuchautor David Twohy mit der guten Nachricht in den Big Apple eingeschwebt ist, dass die "Riddick"-Dreharbeiten schon diesen Sommer beginnen könnten. Das Ganze hat aber einen Pferdefuß für Diesel. "Um einen knackigen, nicht jugendfreien Actionkracher drehen zu können, muss ich für den gewerkschaftlich vorgeschriebenen Mindestlohn arbeiten", schmollt der Glatzkopf.
Unbekannt ist Diesel diese Situation nicht, wie er weiter schreibt: "Es läuft ahnlich wie bei 'Find Me Guilty', den ich für nichts in der Welt eingtauschen möchte. Geld ist immer zweitrangig gegenüber Kunst, Integrität und der richtigen Einstellung. Aber die wichtigste Frage ist: Kann ich mein normales Leben unterbrechen, um mich an diesen dunklen Platz zu wagen, der 'Riddick' genannt wird?" Diese Frage sollten laut Diesel seine Fans für ihn beantworten.
Die vielen Reaktionen auf diesen Aufruf haben Vin so gut gefallen, dass er verriet, unterwegs zu einem weiteren Treffen mit Regisseur Twohy zu sein, um erste grafische Entwürfe zu sehen und den möglichen Drehplan zu diskutieren. Scheinbar hat er sich mit dem Gedanken an den Mindestlohn bereits angefreundet.
Ein Mr. Cool, dessen Name verpflichtet, explodierte Vin Diesel 2001 als Fürst der Bleifußfahrer und Prinz der röhrenden Motoren in dem...
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