Eine Art "Uhrwerk Orange" für das Millennium, in der der Untergang der männerbestimmten Gesellschaft heraufbeschworen wird. http://images.kino.de/flbilder/max99/vw99/vw45/v9945010/b150x150.jpg Fight Club

Filmdetails

Fight Club

Eine Art "Uhrwerk Orange" für das Millennium, in der der Untergang der männerbestimmten Gesellschaft heraufbeschworen wird.


Fight Club
Start: 11.11.1999

Drama / Thriller

USA 1999
Laufzeit: 139 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Brad Pitt
Edward Norton
Helena Bonham Carter

Regie: David Fincher
Verleih: Fox

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Ein junger, von Schlaflosigkeit geplagter Yuppie lernt den charismatischen Tyler Durden kennen und findet bei ihm Unterschlupf, als seine Wohnung in die Luft gejagt wird. Gemeinsam gründen sie den Fight Club, in dem sich Männer gegenseitig vermöbeln - und gestärkt wieder in den Alltag gehen. Wie ein Virus befällt das Konzept ganz Amerika - doch für Tyler ist der Kampfverein nur die erste Stufe in seinem Plan, Amerika in die Knie zu zwingen.


Kritik

"Uhrwerk Orange" für's Millennium: David Fincher zeichnet in seinem vielschichtigen Meisterwerk eine so kritisch wie spannende Vision vom gewaltsamen Aufstand der Mediokren.

Großansicht Tyler Durden holt gerne zum ersten Schlag aus (Foto: Fox)

Tyler Durden holt gerne zum ersten Schlag aus (Foto: Fox)

Ein von Schlaflosigkeit geplagter Yuppie findet beim charismatischen Tyler Durden Unterschlupf, nachdem er seine Wohnung verloren hat. Schon bald entwickelt sich zwischen den beiden eine heftige Schlägerei, die mit der Erkenntnis endet, dass man sich nach einem blutigen Faustkampf so richtig befreit und gut fühlt.

Also wird der "Fight Club" gegründet, zu dem immer mehr Männer erscheinen. Natürlich gibt es eine strenge Schweigepflicht, die nur die Fäuste für sich sprechen lässt. Die neue Art der Selbsttherapie findet regen Anklang und verbreitet sich wie ein Virus unter der amerikanischen Bevölkerung. Alles läuft nach Tylers Plan, der eigentlich nach sehr viel Höherem strebt, als nur der Clubvorstand zu sein.

Großansicht Edward Norton hält den "Fight Club" für eine famose Idee (Foto: Fox)

Edward Norton hält den "Fight Club" für eine famose Idee (Foto: Fox)

Schlag ins Gesicht

Nach Meisterwerken wie "Sieben" und auch "Alien 3" provoziert Ausnahmeregisseur David Fincher mit einem Rundumschlag gegen die Götzen der modernen Konsumgesellschaft. In der genialen Adaption von Chuck Palahniuks Roman wird auf ebenso mutige wie unterhaltsame Weise über den "Aufstand des Mittelmaßes" spekuliert.

Das visuell aufregende, inhaltlich beklemmende und mit Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter erstklassig besetzte Drama sorgte bereits beim Kinostart für hitzige Diskussionen.

Fight Club

Darsteller:  Brad Pitt   als Tyler Durden
  Edward Norton   als Erzähler
  Helena Bonham Carter   als Marla Singer
  Meat Loaf   als Robert Paulsen
  Jared Leto   als Angel Face
  Ezra Buzzington   als Techniker
 
Regie:  David Fincher  
Drehbuch:  Jim Uhls  
Produzent:  Art Linson  
  Cean Chaffin  
  Ross Grayson Bell  
Ausf. Produzent:  Arnon Milchan  
Buchvorlage:  Chuck Palahniuk  
Kamera:  Jeff Cronenweth  
Schnitt:  James Haygood  
Musik:  The Dust Brothers  
Produktionsdesign:  Alex McDowell  
  Chris Gorak  
Kostüme:  Michael Kaplan  
Ton:  Jeffrey Wexler  

"300"-Regisseur: So sieht sein neuer Irrenhaus-Thriller aus

"This! Is! Sparta!"So brüllte Gerard Butler als König Leonidas in einem unvergesslichen Kinomoment den übermächtigen Persern entgegen.

Großansicht In "Sucker Punch" von "300"-Macher Zack Snyder geht Emily Browning (2.v.l.) durch die Psycho-Hölle (Foto: Warner / Entertainment Weekly)

In "Sucker Punch" von "300"-Macher Zack Snyder geht Emily Browning (2.v.l.) durch die Psycho-Hölle (Foto: Warner / Entertainment Weekly)

Großen Anteil am Erfolg des Schlachenspektakels "300" hatte dabei Regisseur Zack Snyder, der den Kult-Comic von Frank Miller in faszinierende Bilder von monochromatischer Bedrohlichkeit und mythischer Schönheit fasste.

Diesen typischen Look hat Zack Snyder nun auch in seinem neuen Werk "Sucker Punch" beibehalten, wie das erste Motiv aus dem Film zeigt, das im US-Magazin Entertainment Weekly erschien.

Diesmal entsteht die fantastische Welt allerdings im Kopf der Patientin einer Irrenanstalt in den 50er-Jahren. Eine junge Frau, Spitzname Babydoll, wird von ihrem Stiefvater dort eingeliefert. Er will, dass an Babydolls Gehirn in fünf Tagen eine Lobotomie vorgenommen wird. Von der operativen Trennung der Verbindung von linker und rechter Gehirnhälfte versprachen sich einige skrupellose Ärzte damals Hilfe bei sogenannten "hoffnungslosen Fällen". Vor dieser Bedrohung flüchtet sich Babydoll in eine Fantasiewelt, in der sie ihren Ausbruch plant. Dazu muss sie fünf Gegenstände stehlen, bevor sie ein ekelhafter Fiesling zu entjungfern droht.

Nach "300" auf den Spuren von Hitchcock, Kubrick & Co.

Einmal mehr also ein heftiger Stoff, den sich Zack Snyder da für "Sucker Punch" vorgenommen hat. Allerdings bietet die Traumwelt eines psychisch angegriffenen Menschen natürlich für einen Regisseur großartige kreative Möglichkeiten - siehe von "Psycho" über "Shining", "12 Monkeys" oder "Fight Club" bis zuletzt "Shutter Island".

Als Hauptdarstellerin schickt Zack Snyder dabei Emily Browning (vorne links) in die geistige Hölle. Die 22-Jährige war unter anderem in "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" und "Der Fluch der 2 Schwestern" zu sehen. Mit Vanessa Hudgens aus "High School Musical" ist zudem ein echter Shootingstar an Bord, auch "Donnie Darko"-Schönheit Jena Malone und "Candy"-Girl Abbie Cornish sind mit von der Partie.

In den deutschen Kinos ist "Sucker Punch" ab 31. März 2011 zu erleben.

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Brad Pitt

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