Regie: Heinz Bütler
Verleih: Film Kino Text
Ferdinand Hodler, der von 1853 bis 1918 lebte, gilt als bedeutendster Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, musste er nach dem Tod beider Eltern mit nur zwölf Jahren seine sieben jüngeren Geschwister ernähren. Er entwickelte den Parallelismus, eine Form des Symbolismus, und erregte mit seinem freizügigen Bild "Die Nacht" die Gemüter der Sittenwächter. Expressionistisch anmutende Landschaftsgemälde beherrschte er ebenso wie ironische Demontagen und schonungslose Porträts.
Umfassend und zum ersten Mal setzt sich ein Dokumentarfilm mit Vita und Werk des Schweizer Nationalmalers Ferdinand Hodler auseinander. Heinz Bütler durchbricht die enge Wahrnehmung von Hodlers Werken und gewährt einen Blick auf deren breite Spannweite.

In dem Dokumentarfilm lässt Heinz Bütler Kunsthistoriker, Maler und Sammler, aber auch den Schriftsteller Peter Bichsel zu Wort kommen und über ihr persönliches Verhältnis zu dem Künstler und seinem Werk sprechen. Bütler präsentiert natürlich auch Ferdinand Hodlers Zeichnungen, Skizzen und fertige Bilder, die die Vielfalt des Künstlers demonstrieren.
| Sprecher: | Peter Arens | ||
|---|---|---|---|
| Irina Schönen | |||
| Regie: | Heinz Bütler | ||
| Drehbuch: | Heinz Bütler | ||
| Ausf. Produzent: | Wolfgang Frei | ||
| Kamera: | Matthias Kälin | ||
| Peter Hammann | |||
| Schnitt: | Anja Bombelli | ||
| Ton: | Martin Witz | ||
| Balthasar Jucker | |||
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