Rebecca Romijn
Antonio Banderas
Peter Coyote
Regie: Brian De Palma
Verleih: Solo Film
Im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes plant ein Gaunertrio, den wertvollen Schmuck eines Filmstars dezent durch Duplikate zu ersetzen. Der Plan geht nicht völlig auf: Während ihre Partner gefasst werden, entkommt Jungdiebin Laura (Rebecca Romijn-Stamos) mitsamt der Beute nach Amerika - dank der Hilfe eines ahnungslosen US-Ehepaars, dass Laura für seine vermisste Tochter hält. Als Laura sieben Jahre später und frisch mit dem US-Botschafter verheiratet nach Paris zurückkehrt, holt sie die Vergangenheit ein.
Brian De Palma mal wieder ganz in seinem Hitchcock-Element mit dieser unter ästhetischen Gesichtspunkten absolut makellos in europäische Originalkulissen gegossenen Film-noir-Variation.
In seinem neuesten Suspense-Streich schickt Brian De Palma das blonde Gift Rebecca Romijn-Stamos auf (erotisch) gewagten Juwelenraub.
Seit Jahrzehnten sorgt Brian De Palma mit Hits von "Carrie" bis "Mission: Impossible" für Sensationen an den Kinokassen, Werke wie "Body Double" und "Dressed to Kill" zählen längst zur Filmgeschichte. Manche halten ihn, mit seinen immer wieder aufgegriffenen Lieblingsthemen wie Voyeurismus und doppelte Identitäten, für Amerikas Antwort auf Alfred Hitchcock.
Auch in De Palmas neuestem Thriller "Femme Fatale", dessen titelgebende Heldin Laure von Ex-Modell Rebecca Romijn-Stamos ("X-Men") mit viel Lust gespielt wird, ist nichts so wie es scheint. Laure raubt während der Festspiele in Cannes ein sündhaft teures Schmuckstück und lässt ihre Komplizen in den Händen der Polizei zurück.
Jahre später, sie lebt inzwischen unter falschem Namen als Botschaftergattin in Paris, taucht ihr Foto auf der Titelseite einer Illustrierten auf. Und prompt hat sie nicht nur ihre rachedurstigen Ex-Kollegen, sondern auch den Urheber des Bildes, den Paparazzo Nicolas (Beau Antonio Banderas) am Hals, der sich in die undurchsichtige Schöne verliebt hat.
Geschickt vermengt De Palma die Optik des film noir mit einem vertrackten Plot und tollen Schauspielerleistungen. Das Ergebnis ist ein raffiniertes, erotisch-mysteriöses Vexierspiel zwischen Sein und Schein, das nicht nur Fans des Wahlfranzosen begeistern sollte.
| Darsteller: | Rebecca Romijn | als Laure/Lily | |
|---|---|---|---|
| Antonio Banderas | als Nicolas Bardo | ||
| Peter Coyote | als Bruce Watts | ||
| Eriq Ebouaney | als Black Tie | ||
| Edouard Montoute | als Racine | ||
| Rie Rasmussen | als Veronica | ||
| Thierry Frémont | als Serra | ||
| Gregg Henry | als Leonard Shiff | ||
| Fiona Curzon | als Stanfield Phillips | ||
| Daniel Milgram | als Pierre/Barmann | ||
| Eva Darlan | als Lilys Mutter | ||
| Sandrine Bonnaire | als Sandrine Bonnaire | ||
| Régis Wargnier | als Régis Wargnier | ||
| Gilles Jacob | als Gilles Jacob | ||
| Regie: | Brian De Palma | ||
| Drehbuch: | Brian De Palma | ||
| Produzent: | Tarak Ben Ammar | ||
| Marina Gefter | |||
| Koproduzent: | Chris Soldo | ||
| Ausf. Produzent: | Mark Lombardo | ||
| Kamera: | Thierry Arbogast | ||
| Schnitt: | Bill Pankow | ||
| Musik: | Ryuichi Sakamoto | ||
| Produktionsdesign: | Anne Pritchard | ||
| Denis Renault | |||
| Kostüme: | Olivier Bériot | ||
| Ton: | Jean-Paul Mugel | ||
| François Groult | |||
Rebecca Romijn-Stamos sollte eigentlich mit nackter Haut keine Probleme haben. Schließlich hat die schöne Blondine ihre Karriere auf dem Laufsteg begonnen. Und als Model zeigt man eben seinen Körper.
Auch in ihren bisherigen Filmen geizte Rebecca Romijn-Stamos nicht mit ihren Reizen: In "Rollerball" zeigte sie sich im sexy Leder-Outfit, in "X-Men" nur mit blauer Hautfarbe bemalt und in "Femme Fatale" war sie vollkommen nackt.
So ist es schon ein wenig verwunderlich, dass sie sich ausgerechnet über ihre Garderobe in "X-Men 2" beschwert hat. Denn wie schon im ersten Teil spielt sie wieder Mystique; mit dem gleichen Kostüm: "Ich hatte die ganze Zeit einen Bikini an. Der Rest meines Körpers war wieder mit blauer Body-Paint-Farbe bemalt. Der Effekt ist, dass ich die ganze Zeit nackt zu sehen bin. Seit dem ersten Tag habe ich mich in diesem Kostüm nicht wohl gefühlt. Zum Schluss bin ich sogar richtig krank geworden."
Die Dreharbeiten hat ihre Krankheit allerdings nicht beeinflusst. Die X-Men-Mutanten kommen - wie geplant - am 1. Mai in die Kinos.
Ihren Namen, so erklärt Rebecca Romijn, spricht man "wie den Romana-Salat" - der auf Englisch "Romäin" heißt. Wie Jennifer Garner, Michelle...
Mit seiner Tollkühnheit, Artistik und eleganten Körpersprache als Degen schwingender, glutvoller und von mitreißender Spielfreude...
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