Felix hat Probleme mit den Frauen. Die alte Männerrolle fest im Kopf und eitel wie ein Pfau, kann er nicht begreifen, daß seine Traudl ihn verlassen hat. Der Versuch, auf Sylt neue Abenteuer zu erschließen, scheitert. In Hamburg tröstet Felix scheinheilig eine verlassene Lesbe, landen kann er jedoch bei ihr nicht. Auf der Reeperbahn ist eine geheimnisvolle Schöne die vielversprchende Tresenbekanntschaft, doch letztlich landet Felix wieder am heimischen Herd, wo Traudl bereits auf ihn wartet.
Vier renommierte deutsche Regisseurinnen, Helma Sanders-Brahms, Helke Sander, Margarethe von Trotta und Christel Buschmann haben in dieser Episoden-Komödie die Männerwelt aufs Korn genommen. Zwischen Komik und Melancholie lassen sie Ulrich Tukur ("Stammheim") als geplagten Felix an der neuen Weiblichkeit verzweifeln. Mit ca. 80.000 Zuschauern im Kino wurde bei weitem nicht der Erfolg des vergleichbaren "Männer" von Doris Dörrie erreicht. Die sehenswerte Reise durch die Psyche des Helden wird auf Video vor allem das anspruchsvollere Publikum ansprechen. Langfristig gute Umsätze.
Wenn Ulrich Tukur spielt, sind seine Rollen von zeitlos überzeitlicher Schauspielkunst, unangestrengt und von freiem Geist. Tukur muss nicht...
Eine Urkraft und ein Naturtalent. Sie bezeichnet sich als "starke Arbeiterin" und wusste mit sechs Jahren, dass sie Schauspielerin werden wollte....
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