Romantische Komödie um einen Wall Street Broker, der eines Morgens als Familienvater aufwacht und sich gar nicht schlecht in dieser Rolle gefällt. http://images.kino.de/flbilder/max00/bf00/bf50/b0050997/b150x150.jpg Family Man

Filmdetails

Family Man

Romantische Komödie um einen Wall Street Broker, der eines Morgens als Familienvater aufwacht und sich gar nicht schlecht in dieser Rolle gefällt.


Family Man
Start: 14.12.2000

Originaltitel: The Family Man

Komödie / Drama

USA 2000
Laufzeit: 126 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Nicolas Cage
Téa Leoni
Don Cheadle

Regie: Brett Ratner
Verleih: Studiocanal

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Nachdem er das College abgeschlossen hat, entscheidet sich Jack für eine Karriere an der Wall Street und trennt sich deshalb von seiner Jugendliebe Kate. Dreizehn Jahre später wacht Jack plötzlich in Kates Bett auf. Offenkundig ist er ihr langjähriger Ehemann und Vater von zwei Kindern, eine Rolle die ihm gut gefällt. Bis er sich erneut zwischen Kate oder Karriere entscheiden muss.


Kritik

Family Man

Geld oder Leben lauten die Optionen eines reichen Geschäftsmannes, der Heiligabend einen Überfall verhindert und als himmlischen Lohn einen Blick auf ein anderes Leben als Familienvater nehmen darf. Inszeniert von "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner transportiert diese romantische Komödie mit Nicolas Cage und Téa Leoni die sentimentale, aber hier nicht unsympathische Werteüberprüfung, die sich Leistungsgesellschaften zur Weihnachtszeit gerne leisten. Da die Saison einen vergleichbaren Stoff nicht zu bieten hat, geht "Family Man" mit eigentlich guten Karten ins Weihnachtsgeschäft.

Das Drehbuch von David Weissman und David Diamond, das vor Brett Ratner unter anderen Curtis Hanson nahezu unterschriftsreif angelockt hatte, stellt Frank Capras Klassiker "Ist das Leben nicht schön" zumindest in der Prämisse auf den Kopf. Der Verzweiflung James Stewarts über den Wert seines eigenen Lebens steht hier die Zufriedenheit des Protagonisten gegenüber, der sich seiner Leere erst bewusst werden muss. Am Anfang und Ende des Films stehen zwei Abschiedsszenen, die die Ausgangsposition Unreife sowie die Ankunftsposition Erkenntnis in einer Beziehung markieren. Auszubildender in puncto Erleuchtung ist Wall-Street-Titan Jack Campbell (Nicolas Cage), der 1987 seine Collegeflamme (Téa Leoni aus "Deep Impact") trotz ihrer brennenden Liebeserklärung stehen ließ, um sich auf seine Karriere zu konzentrieren. 13 Jahre später ist er immer noch exklusiv in Arbeit und Wohlstand verliebt, bis er am Abend des 24. Dezember einen Raubüberfall gewaltlos entschärft und dafür von dem über himmlische Kontakte verfügenden Täter (Don Cheadle) mit einem Blick auf ein anderes mögliches Leben belohnt wird. Am nächsten Morgen wacht Jack fassungslos in der Vorstadt in einem ungleich bescheideneren Dasein auf, das er mit Kate, zwei süßen Kindern und einem Hund teilt. Natürlich ist nur er sich dieses Neustarts bewusst und stolpert ahnungslos und anfangs widerwillig als Vater und Reifenverkäufer durch sein alternatives ideelles Glück, während das vertraute, materielle ausgelöscht ist. Nur seine Tochter, von den Filmemachern nach dem größten Niedlichkeitsfaktor besetzt, ahnt, dass Jack nicht Jack sein kann, macht dafür aber Aliens verantwortlich. Die Aufgabenverteilung in diesem berechenbaren, aber dennoch recht charmanten Szenario weist Cage vor allem ungläubiges Staunen und Betroffenheitsmimik zu, während Leoni für Wärme, Witz und Quirligkeit sorgen muss. Von einem Windeldrama abgesehen, erspart sich der Film weitgehend die erwarteten Anpassungskonflikte und konzentriert sich auf die Entwicklung der romantischen Beziehung, wobei vom Jahrestag bis zum rührenden Geburtstagsvideo nichts ausgelassen wird, um die Herzen der Zuschauer zu massieren. Dass sie klopfen und trotz Sentimentalität und Naivität nicht verstopfen, weist "Family Man" als weihnachtlichen Hitkandidaten aus, der vor allem beim weiblichen Publikum punkten wird. Obwohl es am Ende jede romantische Seele treffen könnte, wenn Schneeflocken aus dem Dunkel fallen und zwei einst Vertraute in der Distanz die Vergangenheit überwinden: gesprächig, aber für uns doch lautlos. kob.

Family Man

Darsteller:  Nicolas Cage   als Jack Campbell
  Téa Leoni   als Kate Reynolds
  Don Cheadle   als Cash
  Jeremy Piven   als Arnie
  Saul Rubinek   als Alan Mintz
  Josef Sommer   als Lassiter
  Makenzie Vega  
  Jake Milkovich   als Josh
  Ryan Milkovich   als Josh
  Lisa Thornhill   als Evelyn
  Harve Presnell   als Big Ed
  Mary Beth Hurt   als Adelle
  Amber Valletta   als Paula
  Francine York   als Lorraine
  John O'Donahue   als Tony
  Daniel Whitner   als Frank
 
Regie:  Brett Ratner  
Drehbuch:  David Diamond  
  David Weissman  
Produzent:  Marc Abraham  
  Howard Rosenman  
  Tony Ludwig  
  Alan Riche  
Ausf. Produzent:  Armyan Bernstein  
  Thomas A. Bliss  
  Andrew Z. Davis  
Kamera:  Dante Spinotti  
Schnitt:  Mark Helfrich  
Musik:  Danny Elfman  
Produktionsdesign:  Kristi Zea  
  Barbra Matis  
  Steven Saklad  
Kostüme:  Betsy Heimann  

Star

Nicolas Cage

In der Legende vom unheiligen Trinker in "Leaving Las Vegas" säuft er sich trotz der schönen Hure Elisabeth Shue, die ihn erlösen könnte,...

Star

Téa Leoni

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