Originaltitel: Dude, Where's My Car?
USA 2000
Ashton Kutcher
Seann William Scott
Kristy Swanson
Regie: Danny Leiner
Verleih: Fox
Jesse und Chester können sich nach einer fröhlich durchfeierten Nacht an nichts mehr erinnern und Jesses Auto ist auch weg. Um sich für die Suche zu wappnen, rauchen sie erst mal ein Pfeifchen. Sie treffen ihre kesse Mitschülerin Christie, die vom Sex mit Jesse in seinem Auto schwärmt, einen transsexuellen Stripper, der wütend seinen Geldkoffer zurückverlangt und heiße Miezen aus dem All.

Die Suche nach ihrem Auto läutet für die beiden dauerzugedröhnten Kumpels Jesse und Chester ein abgefahrenes Abenteuer ein, das sie in Kontakt mit seltsamen Außerirdischen, abgehobenen Kultspinnern und hübschen Mädchen bringt. Die (vor)pubertäre Kifferkomödie schwelgt harmlos in infantilen Anzüglichkeiten, wobei die im Trend liegenden Ekeleskapaden fast gänzlich ausgespart werden. Vielmehr atmet der sympathische Spaß den Atem der unvergessenen Holzköpfe Bill und Ted, die in den späten achtziger Jahren den Ausdruck "Hey, Hoschi" unsterblich machten.
In den Hauptrollen sind Ashton Kutcher aus der in den USA populären TV-Sitcom "That 70's Show" und Seann William Scott, der sich schon durch die derben Kalauer von "American Pie" und "Road Trip" ulkte, übernommen. In der Tradition von solch unterbelichteten Duos wie Cheech und Chong oder Carrey und Daniels in "Dumm und Dümmer" scheinen sich bei Jesse und Chester der Großteil ihrer Gehirnzellen verkrümelt zu haben. Nach einer besonders fröhlich durchfeierten Nacht können sich beide an nichts mehr vom vorangegangenen Abend erinnern. Von Jesses Auto ist ebensowenig weit und breit nichts zu sehen, und so versucht das Duo debile nun angestrengt, die Ereignisse vom Vorabend zu rekonstruieren, indem sie sich mit einem Pfeifchen bei ihrem esoterischen Dealer in Laune bringen. Auf der Straße treffen sie auf die attraktive Christie Boner (nomen est omen: Kristy Swanson), die sie in ihrer Highschool normalerweise ignoriert und nun hingebungsvoll beteuert, die Rückbank in Jesses Auto mit ihm genossen zu haben. Mit Hilfe einer Zündholzschachtel führt die Spur in den Kit-Kat-Stripschuppen, wo die Jungs von den Damen des Etablissements wie gute alte Bekannte begrüßt werden. Ein wenig Licht ins verrauchte Dunkel kommt, als ein transsexueller Stripper wütend seinen Geldkoffer mit 200.000 Dollar verlangt. Gleichzeitig tauchen selbstproklamierte "heiße Miezen" aus dem All auf, die von Jesse und Chester im Austausch gegen das Bereiten von "oralem Vergnügen" den für das Bestehen des Universums extrem wichtigen Kontinuumsumwandler verlangen. Zwei nordische Muskelpakete in Lederoutfits haben es ebenfalls auf den Apparat abgesehen. Darüber hinaus werden Jesse und Chester von Kultanhängern belagert, die hoffen mit dem Umwandler ins All abdampfen zu können.
Der sketchhafte Stoner-Spaß springt von einer absurden Episode zur nächsten, die u.a. Attacken von Straußen und einer männerverzehrenden Riesensexbombe im Bikini beinhalten, was sich trotz kurzer 83-minütiger Laufzeit in einer gewissen Langatmigkeit äußert. Manche der Gags landen Volltreffer landen, andere müssen als Blindgänger abgehakt werden. Viel Rauch um Nichts also, aber ein Nichts, das Laune macht. ara.
| Darsteller: | Ashton Kutcher | als Jesse | |
|---|---|---|---|
| Seann William Scott | als Chester | ||
| Kristy Swanson | als Christie Boner | ||
| Jennifer Garner | als Wanda | ||
| Marla Sokoloff | als Wilma | ||
| David Herman | als Nelson | ||
| Christian Middelthon | |||
| David W. Bannick | |||
| Charlie O'Connell | |||
| Teressa Tunney | |||
| Mitzi Martin | |||
| Nicole M. Hiltz | |||
| Linda Kim | |||
| Mia Trudeau | |||
| Kim Marie Johnson | |||
| Hal Sparks | |||
| Regie: | Danny Leiner | ||
| Drehbuch: | Philip Stark | ||
| Produzent: | Wayne Allan Rice | ||
| Broderick Johnson | |||
| Andrew Kusove | |||
| Gil Netter | |||
| Koproduzent: | Nancy Paloian-Breznikar | ||
| Kamera: | Robert M. Stevens | ||
| Schnitt: | Kimberly Ray | ||
| Musik: | David Kitay | ||
| Produktionsdesign: | Charles Breen | ||
| Charles Butcher | |||
| Kostüme: | Pamela Withers | ||
| Ton: | José Antonio García | ||
"Er kommt! Knight Rider! Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht." Millionen Deutsche Kiddies saßen gegen Ende der 80er wie gebannt vor den Flimmerkisten - nur um zu sehen, wie der junge David Hasselhoff aus seinem schwarzen Flitzer steigt, sein Perlweiß-Lächeln zeigt und sich durch seine Schaumfestiger-Frisur fährt. Jetzt hat "Looking for Freedom"-David einen möglichen Nachfolger gefunden.
Ashton Kutcher soll im neuen "Knight Rider"-Kinofilm die Türen des Traumautos zuschlagen. Der Star aus "Voll Verheiratet" hat zwar keine so schönen Löckchen - ansonsten aber garantiert die Qualitäten, Nachfolger von Hasselhoff zu werden.
Und mit Autos, die sich selbständig machen, hat Kutcher ja auch schon seine Erfahrungen gemacht. In "Ey Mann - Wo is' mein Auto?" kann sein Fahruntersatz zwar weder sprechen noch ohne menschliche Hilfe den Motor starten. Und trotzdem sucht er in der Komödie die ganze Zeit seinen Wagen.
Was David Hasselhoff von seinem Nachfolge-Kandidaten hält, ist leider noch nicht öffentlich bekannt. Eines ist allerdings klar: Ohne den Ur-Knight läuft in der Kino-Adaption so gut wie gar nichts. Schließlich fungiert er als Produzent für den Film.
Dass er sich am liebsten selbst noch einmal hinter das Steuer von K.I.T.T. klemmen würde, ist allerdings nur ein Gerücht...
Ashton Kutcher, Frauenschwarm und Herzensbrecher, Model und Produzent, machte sich als Liebhaber in romantischen Komödien und Slackerfilmen...
Seann William Scott gehört mit seinem breiten Grinsen seit seinem Filmdebüt in "American Pie", wo er den Aufschneider und...
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