Originaltitel: Ondskan
Schweden 2003
Andreas Wilson
Linda Gyllenberg
Henrik Lundström
Regie: Mikael Håfström
Verleih: MFA
Im Schweden der frühen 50er lässt der sechzehnjährige Erik (Andreas Wilson) den Frust über seinen prügelnden Stiefvater an schwächeren Mitschülern aus. Das bringt ihm bald einigen Ärger mit den Behörden in Haus. Die Einweisung in das renommierte Knabeninternat schafft zunächst Besserung, da Erik nicht mehr mit dem Stiefvater konfrontiert ist. Nun aber sieht er sich einer kaum minder willkürlichen Hierarchie älterer Schüler ausgesetzt, was prompt zu neuen, handfesten Konflikten führt.
Das einfühlsame, gut beobachtete Coming-of-Age-Drama aus Skandinavien erzählt vom Kreislauf der Gewalt und den Hindernissen, diesen zu durchbrechen.
Spannender und berührender Coming-of-Age-Film, der eine wahre Geschichte aus den 50er Jahren erzählt und für Schweden als Bester ausländischer Film ins Oscar-Rennen ging.
Schweden in den 50er Jahren: Der 16-jährige Erik (Andreas Wilson) wird von seiner Mutter auf das private Elite-Internat Stjärnsberg geschickt - seine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Stjärnsbergs Schulsystem beruht auf Demütigung und Unterdrückung, was Erik aus seinem eigenen Elternhaus nicht unbekannt ist.
Doch hier ist es nicht der Vater, der zuschlägt, sondern die älteren Schüler, die sich gegenüber den Jüngeren mit brutalen Erziehungsmaßnahmen behaupten. Und Erik weiß: Wenn er zurückschlägt, fliegt er.
Die Verfilmung der Autobiographie von Bestsellerautor Jan Guillou wurde in Skandinavien zum größten Kinoerfolg der letzten Jahre, sein brillanter Hauptdarsteller Andreas Wilson, präsent wie einst Marlon Brando, zum European Shooting Star 2004. Der Film ist nicht zuletzt dank seiner hervorragenden jungen Darsteller durchweg fesselnd und berührend, mit seiner nüchternen Schilderung der Gewalt in Familie und Schule zum Teil schockierend.
| Darsteller: | Andreas Wilson | als Erik Ponti | |
|---|---|---|---|
| Linda Gyllenberg | als Marja | ||
| Henrik Lundström | als Pierre Tanguy | ||
| Gustaf Skarsgård | als Otto Silverhielm | ||
| Marie Richardson | als Eriks Mutter | ||
| Johan Rabaeus | als Eriks Vater | ||
| Kjell Bergqvist | als Ekengren | ||
| Magnus Roosmann | als Tosse Berg | ||
| Jesper Salen | als Dahlèn | ||
| Björn Granath | als Rektor | ||
| Lennart Hjulström | als Rektor | ||
| Christian Hollbrink | als Dinkelspiel | ||
| Henrik Linnros | als Beijer | ||
| Fredrik af Trampe | als von Schenken | ||
| Regie: | Mikael Håfström | ||
| Drehbuch: | Hans Gunnarsson | ||
| Mikael Håfström | |||
| Produzent: | Ingemar Leijonborg | ||
| Hans Lönnerheden | |||
| Koproduzent: | Per Holst | ||
| Buchvorlage: | Jan Guillou | ||
| Kamera: | Peter Mokrosinski | ||
| Schnitt: | Darek Hodor | ||
| Musik: | Francis Shaw | ||
| Produktionsdesign: | Anna Asp | ||
| Kostüme: | Kersti Vitali Rudolfsson | ||
| Ton: | Nalle Hansen | ||
| Anders Hörling | |||
| Casting: | Maggie Widstrand | ||
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