Komödie über eine Multikultigemeinschaft in einem Berliner Hochhaus, in der jeder sein Fett abbekommt. http://images.kino.de/flbilder/max09/mbiz09/mbiz36/z0936513/b150x150.jpg Evet, ich will!

Filmdetails

Evet, ich will!

Komödie über eine Multikultigemeinschaft in einem Berliner Hochhaus, in der jeder sein Fett abbekommt.


Evet, ich will!
Start: 01.10.2009

Komödie / Episodenfilm

Deutschland 2008
Laufzeit: 94 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Heinrich Schafmeister
Ingeborg Westphal
Oliver Korittke

Regie: Sinan Akkus
Verleih: Maxximum

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Humor
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Inhalt

Unter dem Dach eines Hochhauses in Berlin lebt eine wild zusammen gewürfelte Gemeinschaft von Menschen verschiedenster Etnien. Da wären Dirk und Özlem, die heiraten möchten und mit ihren Plänen bei den Eltern auf Granit stoßen. Auch der Radiomoderator Coskun sieht sich bei seiner geplanten Ehe mit einer türkischen Alevitin vor Probleme gestellt. Ganz schlimm erwischt es einen türkischen KFZ-Mechaniker, der einen deutschen Mann liebt. Ein Anderer braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, um die Verwandschaft und dazu eine Frau, eine hübsche wohlgemerkt.


Kritik

Evet, ich will!

Turbulente und herrlich politisch unkorrekte deutsch-türkische Geschichten um vier Paare, vier Probleme und zwei Hochzeiten.

Liebe im Multikulti-Milieu, nicht gerade die einfachste Übung. Da kann rund um dieses Berliner Hochhaus so mancher ein Lied von singen. Aber nichts ist unmöglich in Sinan Akkus Komödie, die kein Fettnäpfchen auslässt und mit allen Vorurteilen spielt. Ob Türke, Kurde oder Deutscher, jeder muss Lehrgeld zahlen. Da sind Dirk und Özlem, die heiraten möchten und mit ihren Plänen bei ihren Eltern auf Granit beißen, seine Öko-Eltern finden Ehe spießig und Özlems Eltern wollen nur einen zum Islam konvertierten Schwiegersohn. Der Radiomoderator Coskun will unbedingt den Bund fürs Leben mit einer türkischen Alevitin schließen, deren Vater will seine Tochter aber nicht einem kurdischen Sunniten aus gläubiger Familie anvertrauen. Ganz schlimm erwischt es einen türkischen KFZ-Mechaniker, der einen deutschen Mann liebt und sich gegen die geplante arrangierte Ehe wehrt, ein anderer nicht mehr ganz taufrischer Typ braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, um die Sippe nachzuholen und dazu eine Frau, eine hübsche wohlgemerkt.

In einem episodenhaft geknüpften Netz von Lug und Trug, Tradition und Moderne zappeln die Figuren, die sich immer tiefer in den Schlamassel reiten, aber dann doch im letzten Moment den gordischen Knoten durchschlagen. Dazu gehört eine komische Brautentführung, Herz-Schmerz im Überfluss, große Gesten und kleine Kompromisse, schwere Missverständnisse und leichtfüßige Momente. Manchmal hart am Klischee vorbei schrappen Ingeborg Westphal und Heinrich Schafmeister als ultra-liberales Eltern-Duo, das jedem mit seinem Freiheitsgetue und jahrzehntelanger "Ehe ohne Trauschein" auf den Nerv geht und dennoch Sympathien gewinnt, wie auch der schwule junge Türke, der Höllenqualen leidet bei der Vorstellung, wie seine Macho-Umwelt auf seine sexuelle Präferenz reagiert.

Bunt und temporeich, laut und lustig ist dieser Reigen von skurrilen Alltagsgeschichten und originellen Szenen auf manchmal explosivem Terrain, an dessen Ende zwei Paare sagen "Evet, ich will". Eine gelungene Kombination aus Klamauk, augenzwinkernder Ironie und einem Funken Wahrheit. mk.

Evet, ich will!

Darsteller:  Heinrich Schafmeister   als Lüder Heidenreich
  Ingeborg Westphal   als Helga
  Oliver Korittke   als Dirk Heidenreich
  Lale Yavas   als Özlem
  Meray Ülgen   als Hasan
  Lilay Huser   als Sükriye
  Pinar Erincin   als Nursel
  Idil Üner   als Günay
  Tim Seyfi   als Coskun
  Erden Alkan   als Ayhan
  Cetin Ipekkaya   als Cem
  Mürtüz Yolcu   als Salih
  Yekta Arman   als Yusuf
  Aykut Kayacik   als Boskin
  Hülya Duyar   als Sülbiye
  Mickey Hardt   als Tim
  Eralp Uzun   als Emrah
  Nizam Amidar   als Hakan
  Meral Perin   als Songül
  Demir Gökgöl   als Abuzer
  Dieter Landuris   als Jürgen vom Schlüsseldienst
  Tovin Taylor   als Eric
  Muhabbet   als Kenan
  Sevgi Özdamar   als Nazime
  Nuri Sezer   als Hidayet
  Tayfun Kalenda   als Osman
  Sema Meray   als Nadide
  Bülent Tezcanli   als Orhan
  Sema Poyraz   als Meral
  Gandi Mukli   als Ekrem
  Jale Arikan   als Tülay
  Joachim Paul Assböck   als Polizist
  Roman Aslan   als Kemal
  Siir Eloglu   als Asiye
  Jürgen Verch   als deutscher Opa
  Anton Weber   als Zollbeamter
  Perihan Temel   als Esra
  Mehtap Yigit Özer   als Zeliha
  Hürdem Riethmüller   als Fatima
  Sinan Akkus   als Yüksel
  Atilla Öner   als Conférencier
  Knut Elstermann   als Knut Elstermann
  Vedat Erincin   als Kadir
 
Regie:  Sinan Akkus  
Drehbuch:  Sinan Akkus  
Produzent:  Gudrun Ruzicková-Steiner  
  Nikolaus Lohmann  
  Claudius Lohmann  
Koproduzent:  Tilo Seiffert  
Kamera:  Peter Nix  
Schnitt:  Renata Salazar Ivancan  
Musik:  Ali N. Askin  
Produktionsdesign:  Benedikt Lange  
Kostüme:  Viola Völk  
Ton:  Fabian Kühlein  
Casting:  Emrah Ertem  

Star

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