Originaltitel: Happily N' Ever After
USA/Deutschland 2006
Regie: Paul Bolger, ...
Verleih: NFP (Fox)
Im Märchenland obliegt es dem weisen Zauberer, die Balance zwischen Gut und Böse zu halten. Kaum hat er sich in den wohlverdienten Urlaub verabschiedet, versagen seine Praktikanten Munk und Mambo. Durch ihren Fehler erhält Cinderellas böse Stiefmutter Frieda den Zauberstab der Weisen und sorgt dafür, dass fortan nur noch die Bösewichte gewinnen. Happy Endings gehören der Vergangenheit an! Da bleibt Cinderella nichts anderes übrig, als aus ihrem Schlaf zu erwachen und mit ihrer bunten Gefolgschaft das Reich zu retten.
Was "Shrek" und "Die Rotkäppchen-Verschwörung" vorgemacht haben, steht dieser farbenfrohen Märchen-Parodie ebenfalls gut zu Gesicht. Zahlreiche lockere bis zynische Popkultur-Zitate spicken den Pfad durch ein grimm-iges Märchenland.
Farbenfrohe Trickfilm-Märchenparodie, die im Revier von "Shrek " und "Die Rotkäppchen-Verschwörung" wildert.
Ellas böse Stiefmutter hat sich den Zauberstab des urlaubmachenden Magiers unter den Nagel gerissen und damit für verkehrte Umstände im Märchenland gesorgt: So zieht etwa Rapunzels Retter sie an den Haaren von ihrem Turm herunter, und Schneewittchens Prinz verfällt in einen tiefen Schlaf, nachdem er sie geküsst hat.
Indes ist Ella in den hohlköpfigen Prinzen des Landes verliebt, ohne zu ahnen, dass dessen Tellerwäscher Rick eigentlich ihre wahre Liebe ist. Der setzt nicht nur alles daran, ihre Gunst zu gewinnen, sondern kämpft auch dafür, die alte Ordnung wieder herzustellen.
Dem Vorbild "Shrek" entsprechend wird versucht, mit clever-amüsanten Dialogen und Popkulturreferenzen zu glänzen, die in diesem Fall jedoch weniger charmant augenzwinkernd und mehr angestrengt zynisch und salopp anmuten. Böse Wölfe sind wie Mafiosi angelegt, schlimme Hexen reiten ihre Besen wie fiese Rockermiezen und die sieben Zwerge sind nun grummelige Rednecks.
Musikalisch werden ein paar obligatorische Song-Einlagen und ein poppiger Score geboten, wobei unter anderem die Unholde zum "Monster Mash" auftanzen.
| Sprecher: | George Carlin | als The Wizard | |
|---|---|---|---|
| John DiMaggio | als Zwerg | ||
| Andy Dick | als Mambo | ||
| Jon Polito | als Wolf | ||
| Sarah Michelle Gellar | als Ella | ||
| Sigourney Weaver | als Frieda | ||
| Regie: | Paul Bolger | ||
| Yvette Kaplan | |||
| Drehbuch: | Robert Moreland | ||
| Produzent: | John H. Williams | ||
| Koproduzent: | Volker Baas | ||
| Silke Zakarneh | |||
| Ausf. Produzent: | Rainer Söhnlein | ||
| Kamera: | David Dulac | ||
| Schnitt: | Ringo Waldenburger | ||
| Musik: | Paul Buckley | ||
| Produktionsdesign: | Dean Taylor | ||
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