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Filmdetails

Endstation Sehnsucht


Endstation Sehnsucht
Start: 01.12.1951

Originaltitel: A Streetcar Named Desire

Drama

USA 1951
Laufzeit: 127 Min.
FSK: ab 18 Jahre

Vivien Leigh
Marlon Brando
Kim Hunter

Regie: Elia Kazan
Verleih: Warner

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Action
Humor
Romantik
Spannung
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Inhalt

Die psychisch labile Lehrerin Blanche DuBois, die unter anderem eine katastrophale Ehe hinter sich hat, sucht Zuflucht bei ihrer in New Orleans lebenden jüngeren Schwester Stella. Diese ist mit dem polnischstämmigen, groben Stanley Kowalski verheiratet und lebt in armen Verhältnissen. Blanche hat von Anfang an ein gespanntes Verhältnis zu Stanley, der ihr offenes Mißtrauen entgegenbringt. Als sich für Blanche eine Beziehung mit einem scheuen Pokerpartner Stanleys anbahnt, macht er dem Versuch brutal ein Ende. Um Blanche noch mehr zu demütigen, vergewaltigt er sie, was sie psychisch nicht verkraften kann: sie wird in eine Heilanstalt eingeliefert.


Kritik

Endstation Sehnsucht

Zu den besten Literaturverfilmungen aller Zeiten zählt dieses atmosphärisch dichte und bedrückende Kammerspiel, das auf dem gleichnamigen Bühnenstück von Tennessee Williams, der auch am Drehbuch mitarbeitete, beruht. Der Überraschungserfolg vom Broadway wurde von Elia Kazan mit dem damals 23-jährigen Marlon Brando in der Rolle des Stanley Kowalski kongenial umgesetzt. Als Blanche DuBois lieferte Vivien Leigh die andere darstellerische Sensation des Films, sie bekam für ihre souveräne Leistung den Oscar.

Endstation Sehnsucht

Darsteller:  Vivien Leigh   als Blanche DuBois
  Marlon Brando   als Stanley Kowalski
  Kim Hunter   als Stella Kowalski
  Karl Malden   als Mitch
  Rudy Bond   als Steve Hubbell
  Nick Dennis   als Pablo Gonzales
  Peg Hillias   als Eunice Hubbell
 
Regie:  Elia Kazan  
Drehbuch:  Oscar Saul  
Produzent:  Charles K. Feldman  
Buchvorlage:  Tennessee Williams  
Kamera:  Harry Stradling Sr.  
Schnitt:  David Weisbart  
Musik:  Alex North  
Produktionsdesign:  Richard Day  
  George James Hopkins  

"Endstation Sehnsucht" feiert Premiere

Nicht nur der offene Umgang mit Sexualität sorgte für Aufsehen, auch das Image des Hauptdarstellers weckte Interesse.

Großansicht Keiner trug sein Shirt so eng wie Marlon Brando (Foto: Warner Home Video)

Keiner trug sein Shirt so eng wie Marlon Brando (Foto: Warner Home Video)

Als Elia Kazans "Endstation Sehnsucht" am 19. September 1951 in New York Premiere feierte, war Marlon Brando noch unbekannt und stand ganz am Anfang seiner Karriere. Die Rolle des Stanley Kowalski in der Verfilmung von Tennessee Williams' Bühnenstück sollte ihn jedoch aus dem Nichts in die Riege der Top-Stars katapultieren.

Seine prollige Art und der Look in Jeans und hautengem T-Shirt wurde sofort von der Jugend imitiert, konnte man sich doch so von der spießigen Elterngeneration der 50er Jahre abheben und gegen sie rebellieren. Außerdem sorgte das Thema Vergewaltigung und angedeutete Homosexualität für viel Wirbel bei der zugeknöpften Gesellschaft.

Lang lebe die Legende

Trotz Brandos großartiger Leistung war er der einzige der vier nominierten Schauspieler, der keinen Oscar gewann. Vivien Leigh, Karl Malden und Kim Hunter trugen die Trophäe stolz nach Hause. Dafür sollte Brando im Lauf seiner Karriere noch zu sehr viel mehr Ruhm kommen und als Legende in die Hollywood-Geschichte eingehen.

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