Orlando Bloom
Kirsten Dunst
Susan Sarandon
Regie: Cameron Crowe
Verleih: Paramount
Nachdem er der Schuhfabrik, für die er arbeitet, mehrere hundert Millionen Dollar Verluste bescherte und nach seiner postwendenden Entlassung auch noch den Laufpass der Freundin erhält, mag Drew (Orlando Bloom) nicht mehr leben. Doch nicht einmal der Freitod will dem Verlierer richtig gelingen. Statt dessen landet er, Schicksalsgöttin sei Dank, im heimischen Kentucky, wo neben allerhand skurriler Verwandtschaft auch eine neue Freundin (Kirsten Dunst) auf ihn wartet.
Charmante Einfälle und eine erlesene Besetzung vereinen sich in einer schrägen Liebes- und Familienkomödie von "Almost Famous"-Regisseur Cameron Crowe.
Nach einigen Tiefschlägen erhält Orlando Bloom als lebensmüder Drew die Chance auf ein neues Leben, er verliebt sich in Stewardess Claire - auf dem Flug zur Beerdigung seines Vaters.
An Papas Grab: Drew mit Mutter Hollie (Susan Sarandon) und Schwester Heather (Judy Greer) (Foto: UIP)
Charmant, romantisch, melancholisch, schmerzlich und komisch wie seine besten Filme ("Almost Famous - Fast berühmt", "Jerry Maguire - Spiel des Lebens", "Singles - gemeinsam einsam") ist auch das neue atmosphärische Hoch von Autor und Regisseur Cameron Crowe.
Ein Mann (Orlando Bloom), der von der Freundin verlassen und im Job von einer Katastrophe überrollt wurde, fliegt nach Kentucky, wo sein Vater überraschend gestorben ist. In der Luft lernt er eine quirlige, ansteckend optimistische Flugbegleiterin (Kirsten Dunst), am Boden seine bisher auf Distanz gehaltene Verwandtschaft kennen.
"Elizabethtown" ist ein zauberhaftes Plädoyer für das Chaos, das sich Leben nennt - und die Liebe, die es umso schöner macht. Während zwei Fremde in kürzester Zeit ganz vertraut werden, zeigen sich die Geheimnisse einer sympathisch-turbulenten Familie (Opa hatte drei Brustwarzen!) und die Annäherung eines Sohns an den Vater, die auch der Tod nicht verhindern kann. "It will all work out", singt Tom Petty - und wir glauben daran.
| Darsteller: | Orlando Bloom | als Drew Baylor | |
|---|---|---|---|
| Kirsten Dunst | als Claire Colburn | ||
| Susan Sarandon | als Hollie Baylor | ||
| Judy Greer | als Heather Baylor | ||
| Alec Baldwin | als Phil | ||
| Paul Schneider | als Jessie Baylor | ||
| Gailard Sartain | als Charles Dean | ||
| Bruce McGill | als Bill Banyon | ||
| Loudon Wainwright | als Uncle Dale | ||
| Jessica Biel | als Ellen | ||
| Paula Deen | als Aunt Dora | ||
| Allison Munn | als Desk Girl Charlotte | ||
| Regie: | Cameron Crowe | ||
| Drehbuch: | Cameron Crowe | ||
| Produzent: | Tom Cruise | ||
| Paula Wagner | |||
| Cameron Crowe | |||
| Ausf. Produzent: | Donald J. Lee Jr. | ||
| Kamera: | John Toll | ||
| Schnitt: | David Moritz | ||
| Musik: | Nancy Wilson | ||
| Produktionsdesign: | Clay A. Griffith | ||
| Beat Frutiger | |||
| Kostüme: | Nancy Steiner | ||
| Ton: | Jeffrey Wexler | ||
| Casting: | Gail Levin | ||
Kirsten Dunst und Orlando Bloom zählen zu Hollywoods erfolgreichsten Jungstars. Für Cameron Crowes Komödie "Elizabethtown" standen die beiden erstmals gemeinsam vor der Kamera.
Zwischen den beiden stimmt die Chemie: Kirsten Dunst und Orlando Bloom (Foto: Kurt Krieger)
» Der Held von "Elizabethtown" erlebt eine große berufliche Pleite. Wie gehen Sie selbst mit Misserfolgen um?
ORLANDO BLOOM: Ich sehe das Ganze sehr pragmatisch. Erfolg geht und kommt, das ist das Rad des Lebens. Daran kann ich nichts ändern. Bei einem Film ist für mich etwas anderes entscheidend: Was habe ich dabei gelernt, wie habe ich mich persönlich weiterentwickelt? Ich ruhe mich nie auf meinen Lorbeeren aus.
KIRSTEN DUNST: Auch für mich ist kommerzieller Erfolg nicht wichtig. Mir kommt es nur darauf an, was meine Freunde und meine Familie zu meiner Arbeit meinen. Das sind meine wichtigsten Kritiker. Ich kann mich auch gut mit dem Thema von "Elizabethtown" identifizieren: Denke nicht an die großen Erfolgspläne, sondern sei für die Überraschungen des Lebens offen, im Guten und im Schlechten, nur so kannst du zum Glück finden.
Orlando Bloom kehrt als Drew Baylor in seine Heimatstadt Elizabethtown zurück (Foto: UIP)
» Aber ein paar Millionen Dollar zu verdienen, wie Sie es tun, kann ja nicht wehtun…
BLOOM: Das würde ich auch nicht bestreiten. Aber ich mag den Druck nicht. Ständig wirst du mit diesen Botschaften bombardiert: "Kauf dir ein neues Auto, kauf dir neue Anzüge."
Als wir "Elizabethtown" in einer Kleinstadt in Kentucky drehten, war das ein ganz anderes Gefühl. Den Leuten dort gehen persönliche Bindungen über alles. Und das gilt auch für mich. Das Einzige, was ich wirklich zum Leben brauche, sind meine Freunde und meine Familie. Und mein Hund.
Die sanften, ebenmäßigen Gesichtszüge des hochgewachsenen blonden Engländers prädestinierten ihn für die Rolle, die ihn über Nacht berühmt...
Sie ist für ihre Nabelschauen berühmt, denn in kaum einem ihrer Filme lässt sich Kirsten Dunst die Gelegenheit entgehen, ihren süßen...
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