Exquisite Bestsellerverfilmung nach Philip Roth über eine amour fou zwischen Ben Kingsley als alterndem Professor und seiner Studentin Penelope Cruz. http://images.kino.de/flbilder/max08/auto08/auto27/08270508/b150x150.jpg Elegy oder die Kunst zu lieben

Filmdetails

Elegy oder die Kunst zu lieben

Exquisite Bestsellerverfilmung nach Philip Roth über eine amour fou zwischen Ben Kingsley als alterndem Professor und seiner Studentin Penelope Cruz.


Elegy oder die Kunst zu lieben
Start: 14.08.2008

Originaltitel: Elegy

Drama

USA 2008
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Penélope Cruz
Sir Ben Kingsley
Dennis Hopper

Regie: Isabel Coixet
Verleih: Tobis

So werten die bisherigen Besucher:

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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lau

Inhalt

Der prominente und etwas in die Jahre gekommene Professor David Kepesh hat es sich zur Angewohnheit gemacht, mit attraktiven Studentinnen nach Abschluss ihres Studiums strikt sexuelle Beziehungen zu unterhalten. So beginnt auch seine Affäre mit der schönen Consuela, die er nach gewohnter Manier zu unterwerfen versucht. Erst als sie Kepesh schließlich verlässt, wird ihm bewusst, wieviel Consuela ihm bedeutet: Ohne sie fühlt er sich alt und anfällig, sein sorgsam errichtetes Kartenhaus droht einzustürzen. Jahre später kehrt Consuela zu Kepesh zurück, doch nichts ist, wie es anfangs war.

Isabel Coixet ("Das geheime Leben der Worte") adaptiert Philip Roths Roman "Das sterbende Tier" und verändert dessen maskuline Perspektive hin zu ihrer differenziert weiblichen: Großes, wie der Titel andeutet, auch elegisches Kino über die Flüchtigkeit des Lebens mit beeindruckenden Performances der beiden Hauptdarsteller Ben Kingsley und Penelope Cruz.


Kritik

Spaniens größter weiblicher Kinostar Penélope Cruz und der britische Weltstar und Oscar-Preisträger Ben Kingsley auf einer gefährlichen Achterbahnfahrt der Gefühle.

Großansicht Professor Kepesh hat nur noch Augen für die schöne Consuela (Foto: Tobis)

Professor Kepesh hat nur noch Augen für die schöne Consuela (Foto: Tobis)

Penélope Cruz als atemberaubend schöne Studentin mit Köpfchen und Sexappeal und Ben Kingsley als charismatischer Professor Kepesh, reif an Jahren und Erfahrung, werfen sich in einen leidenschaftlichen Beziehungstango. Der bindungsunwillige Mann war bisher Jäger und Sammler weiblicher Bewunderung, tauscht mit seinem Kollegen (Dennis Hopper) beim Squash pikante Abenteuer-Details aus und teilt seit Jahren mit seiner Geliebten das Laken. Doch nur erlebt er erstmals wirkliche Zuneigung.

Die wird bald zur Besessenheit, inklusive Eifersucht und Misstrauen. Denn plötzlich ist sich der Womanizer des großen Altersunterschieds bewusst, hat Angst, die temperamentvolle Consuela an einen Jüngeren zu verlieren.

Großansicht Eigentlich könnte die Liebe so glücklich verlaufen (Foto: Tobis)

Eigentlich könnte die Liebe so glücklich verlaufen (Foto: Tobis)

Bloß nicht binden

Der Ästhet liebt ihren makellosen Körper, ist von ihren Brüsten fasziniert, hält ihre Schönheit immer wieder als Hobby-Fotograf fest. Bald schon will sie ihn der Familie vorstellen, sogar eine Zukunft mit ihm planen, doch der emotionale Feigling mag sich nicht festlegen. Zutiefst verletzt zieht Consuela einen Schlussstrich. Zwei Jahre später jedoch kehrt sie unvermittelt in sein Leben zurück. Sie hat einen dringenden Wunsch, der alles verändern wird.

Die beeindruckende Verfilmung von Philip Roths Roman "Das sterbende Tier" ist ein Muss für alle Fans großer Kinogefühle und dramatischer Momente, für diejenigen, die trotz Enttäuschungen den Glauben an die ewige Liebe nicht verloren haben und der Stimme des Herzens folgen. Dieses Drama über Vergänglichkeit, Sex, Liebe und Tod geht total unter die Haut.

Dafür sorgen der emotional packende Stoff und die großartige Performance der Hauptdarsteller. Die Kunst zu lieben ist mehr als lieben.

Elegy oder die Kunst zu lieben

Darsteller:  Penélope Cruz   als Consuela Castillo
  Sir Ben Kingsley   als David Kepesh
  Dennis Hopper   als George O'Hearn
  Peter Sarsgaard   als Kenneth Kepesh
  Patricia Clarkson   als Carolyn
  Deborah Harry   als Amy O'Hearn
  Chelah Horsdal   als Suzan Reese
  Charlie Rose   als Charlie Rose
  Sonja Bennett   als Beth
  Kris Pope   als Consuelas Bruder
 
Regie:  Isabel Coixet  
Drehbuch:  Nicholas Meyer  
Produzent:  André Lamal  
  Tom Rosenberg  
  Gary Lucchesi  
Ausf. Produzent:  Eric Reid  
  Terry A. McKay  
  Judd Malkin  
Buchvorlage:  Philip Roth  
Kamera:  Jean-Claude Larrieu  
Schnitt:  Amy E. Duddleston  
Produktionsdesign:  Claude Pare  
Kostüme:  Katia Stano  
Casting:  Heike Brandstatter  
  Coreen Mayrs  

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