Regie: Paul Smaczny, ...
Verleih: Novapool Pictures (24 Bilder)
Seit Amateurmusiker José Antonio Abreu 1975 in Venezuela die Stiftung "El Sistema" gründete, um Heranwachsenden eine Musikausbildung zu ermöglichen, hat sich sein Projekt zu einem breiten sozialen Netzwerk entwickelt, das über 250.000 Teilnehmer hat. In der von Armut gezeichneten Hauptstadt Caracas lernen junge Menschen einen Ausweg aus dem Elend. So wurden Gustavo Dudamel und Edicson Ruiz die jüngsten Mitglieder der Berliner Philharmoniker.
Auch in Südamerika existieren Edukations-Projekte, um Kindern eine Chance zu geben, musikalisches Talent zu entwickeln und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Die Doku folgt Abreu bei seiner unermüdlichen Arbeit, mit klassischer Musik das Leben seiner Schützlinge zu verbessern.
Musik soll Straßenkindern in Venezuela eine Zukunftsperspektive liefern.
Seit 1975 lenkt und leitet José Antonio Abreu sein so einfaches wie erfolgreiches "El Sistema": Es ist ein Netzwerk von Musikschulen, an denen unterprivilegierte Kinder und Jugendliche kostenlos Instrumente lernen und damit eine Chance bekommen, aus einem Leben in Angst auszubrechen, das von Banden, Waffen, Drogen und Schießereien bestimmt wird.
Heute lernen 265.000 Jugendliche an 184 Musikzentren neben Musik auch Freundschaften, Werte und die Ideale der Gemeinschaft schätzen. Und es sollen noch mehr werden: Abreu plant, bis zu einer Million zu unterrichten.
Wer viel übt, schafft es eines Tages vielleicht ins Orchester (Foto: Novapool Pictures (24 Bilder))
Der auf Musikdokus spezialisierte Paul Smaczny und seine Koregisseurin Maria Stodtmeier stellen in ihrer Doku nicht nur ein außergewöhnliches Sozialprojekt vor, sondern sie transportieren insbesondere die Lebenslust an den Schulen in einem mitreißenden dynamischen Stil.
Der Mix aus Klassik und traditionellen lateinamerikanischen Rhythmen weckt Emotionen und fesselt nicht nur die Kinder und Jugendlichen des Projekts, sondern auch den Zuschauer. Nicht nur der Initiator des Projekts, sondern auch Schüler und Lehrer kommen zu Wort.
| Regie: | Paul Smaczny | ||
|---|---|---|---|
| Maria Stodtmeier | |||
| Produzent: | Günter Atteln | ||
| Paul Smaczny | |||
| Maria Stodtmeier | |||
| Kamera: | Michael Boomers | ||
| Christian Schulz | |||
| Schnitt: | Steffen Herrmann | ||
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