Ein ehemaliger Widerstandskämpfer erfährt, dass der Literaturnobelpreisträger Knut Hamsun in einem in einem norwegischen Altersheim interniert ist. Er will den greisen Autor, der während des Zweiten Weltkriegs mit der deutschen Besatzungsmacht kollaborierte und von Adolf Hitler empfangen wurde, umbringen. Aber im Altersheim verläuft die Begegnung mit dem 90jährigen Schriftsteller anders als erwartet. Der Mann erliegt der Faszination Hamsuns und sprengt sich in die Luft.
Peter Zadeks Fernsehfilm nach Tankred Dorts gleichnamigem Bühnenstück bot O.E. Hasse ("Canaris") in einem intelligenten Iddenspiel seine letzte große Rolle und war vereinzelt im Kino zu sehen. Die als Parabel um die Relativität von Wahrheit und Erfahrung angelegte Konfrontation zwischen dem Idealisten (Ulrich Wildgruber) und dem "Verräter" (Hasse) illustriert den Satz: "Die Wahrheit von heute ist nicht die Wahrheit von gestern" (Hamsun). 1996 spielte Max von Sydow in Jan Troells "Hamsun" den greisen Schriftsteller.
| Darsteller: | O. E. Hasse | ||
|---|---|---|---|
| Ulrich Wildgruber | |||
| Hannelore Hoger | |||
| Walter Schmidinger | |||
| Helmut Qualtinger | |||
| Heinz Bennent | |||
| Hans Mahnke | |||
| Diether Krebs | |||
| Regie: | Peter Zadek | ||
| Drehbuch: | Tankred Dorst | ||
| Peter Zadek | |||
| Kamera: | Gérard Vandenberg | ||
| Musik: | Peer Raben | ||
Seine bekanntesten Rollen waren die des deutschen Spionageabwehrchefs "Canaris" und "Der Arzt von Stalingrad", Auftritte in Uniform, die seinen...
Sie hat Götz George vergewaltigt, einen Reformzirkus ruiniert, Heino Ferch durch die Republik gejagt und buchstäblich nach der deutschen...
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